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Die Queen (l.) und ihr Enkel: Hier stimmt die Chemie auf jeden Fall noch. Bild: reuters

Eindeutige Geste nach Megxit: Das hält die Queen von Prinz Harry

Die Queen und ihr Enkel Prinz Harry hatten eigentlich immer ein gutes Verhältnis. Zumindest vor dem Megxit, der Entscheidung von Harry und seiner Frau Meghan, dem britischen Königshaus den Rücken zu kehren.

Seitdem gilt das Verhältnis als angespannter. Oder, um es in den berühmt-berüchtigten Worten zu sagen: The queen is not amused.

Trotzdem ist sie dem Noch-Royal offenbar weiterhin wohlgesonnen. Das lässt sich aus einer kleinen, aber eindeutigen Geste ableiten, die auf dem offiziellen Instagram-Account der königlichen Familie zu bestaunen ist. Dort ist das Wachablösungs-Ritual vor dem Buckingham Palast zu sehen, welches unter Touristen sehr beliebt ist. Begleitet wird die Zeremonie stets von einer Gardekapelle, die neben zackigen Militärmärschen auch zeitgenössisches Liedgut, also Popsongs, spielt. Sehr modern, diese Briten.

Was aber hat das alles nun mit Prinz Harry zu tun? Nun, bei der Ablösung am Samstag spielte die Kapelle "Livin' on a Prayer" sowie weitere Songs von Bon Jovi in einem Medley. Das war kein Zufall, wie in dem Post betont wird, sondern volle Absicht. Der Palast gab kund, damit wolle man die Zusammenarbeit von Prinz Harry und Jon Bon Jovi gebührend feiern. Und da die Queen immer noch die Chefin im Palast ist, hat sie damit auch klar ihre Sympathie für den Enkelsohn ausgedrückt.

Der Hintergrund: Die beiden kooperieren für Harrys Invictus Games. 2014 hatte der Prinz diesen Sportwettbewerb für kriegsversehrte Veteranen ins Leben gerufen. Gemeinsam mit einem Chor singt Bon Jovi die Hymne für die Spiele ein. Auch Harry selbst wird offenbar einen Part übernehmen.

Der Megxit kurz erklärt

Harry und seine Frau Meghan hatten im Januar angekündigt, sich von ihren royalen Aufgaben teilweise zurückzuziehen und "finanziell unabhängig" zu werden. Später einigten sie sich mit dem Königshaus auf einen klaren Bruch. Demnach verzichtet das Paar von April an auf die Anrede "Königliche Hoheit" und nimmt keinerlei offizielle Aufgaben mehr für die Royals wahr.

Auch die Marke "Sussex Royal", die Harry und Meghan seit ihrer Hochzeit verwendet haben, soll verschwinden. Die Invictus Games und weitere wohltätige Initiativen will das Paar aber weiterhin betreuen.

(om)

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