Meghan hatte es an der Seite von Prinz Harry selten leicht.
Meghan hatte es an der Seite von Prinz Harry selten leicht.
Bild: reuters / LEE MORGAN

Meghans Biograph kritisiert Briten für Umgang mit Prinz Harrys Frau – Moderatorin fällt ihm ins Wort

13.11.2020, 08:56

Nicht erst seit der Ankündigung, sich von ihren royalen Aufgaben zurückziehen zu wollen, hatten es Prinz Harry und Herzogin Meghan schwer. Schon lange davor konnte man den Eindruck gewinnen, die Briten stünden vor allem der ehemaligen Schauspielerin nicht wohlgesonnen gegenüber. Jede Kleinigkeit, jeder noch so winzige Fehler, den sie sich leistete, wurde kritisiert. Genau das macht der Biograph Sean Smith nun auch den Briten zum Vorwurf. Er stößt allerdings auf Gegenwehr.

Sean Smith hat in seinem Buch "Meghan Misunderstood", das am 12. November erscheint, über den Werdegang der Herzogin geschrieben und macht in seinem Werk deutlich – wie der Name schon vermuten lässt –, dass Meghan oft missverstanden und falsch dargestellt wurde.

Im Gespräch mit der Moderatorin Lorraine Kelly in ihrer wöchentlichen Talk-Show "Lorraine" machte er seine Sicht der Dinge deutlich und erklärte, dass die Öffentlichkeit Meghan nach der Hochzeit mit Prinz Harry nicht angenommen hätte. "Ich glaube, wir haben sie als eine andere behandelt", sagt er in der Show. Doch davon will Lorraine Kelly nichts wissen.

Briten hätten Meghan mit offenen Armen empfangen

"Ich glaube nicht, dass wir das getan haben. Ich denke, wir haben sie aufgenommen", konterte sie. Vor allem rückblickend auf die Hochzeit hätte jeder mit den beiden mitgefiebert. Und sie stellt im Namen der Briten klar:

"Wir waren so froh, jemanden zu sehen, der nicht nur eine weiße, Upperclass-Frau war, sondern jemand mit Lebenserfahrung. Sie war eine interessante Frau und eine glänzende, intelligente Frau. Ich denke, wir haben sie hier absolut gewollt. Sie wurde mit offenen Armen empfangen."
In ihrer Talkshow sprach Lorraine Kelly mit Autor Sean Smith.
In ihrer Talkshow sprach Lorraine Kelly mit Autor Sean Smith.
Bild: screenshot youtube

Sean Smith widersprach entschieden. Seiner Meinung nach sei die Berichterstattung über Meghan gerade in der Anfangszeit "beschämend" gewesen. Er kritisierte vor allem die Anspielungen auf Meghans vermeintlich wahren Charakter.

An dieser Stelle fiel die Moderatorin dem Biographen ins Wort und stellte klar, dass sie zwar in einigen Punkten mit ihm übereinstimme, sie aber sicher ist, dass "die große Mehrheit der Menschen in Großbritannien" Meghan sehr willkommen geheißen habe. Die meisten seien froh gewesen, dass Prinz Harry jemanden gefunden hat, den er liebt.

Meghan sei von einer Menschenrechtsaktivistin zu Harrys Hottie geworden.
Meghan sei von einer Menschenrechtsaktivistin zu Harrys Hottie geworden.
Bild: reuters / POOL

Meghans Handeln war immer falsch

Sean Smith kritisierte außerdem, dass Meghan nicht ernst genug behandelt worden sei. Alles, was sie getan habe, sei negativ bewertet worden:

"Es ist lächerlich. Sie trug keinen Hut, sie trug ein schulterfreies Kleid, sie hat ihre Autotür selbst geschlossen – Schock, Horror ... es ist lächerlich."

Meghan sei bis zu ihrer Hochzeit mit Harry eine sehr ernstzunehmende Frau gewesen, wie der Autor sowohl in dem Gespräch als auch in seinem Buch hervorhebt. Doch durch die Beziehung habe sich alles verändert. "Sie ist eine Frau, die innerhalb von einer Woche von einer Menschenrechtsaktivistin zu einer kecken Geschiedenen (Anm. d. Red: Meghan war vor der Ehe mit Harry bereits verheiratet), zu 'Harrys heißer Braut' wurde", berichtete er von dem Eindruck, den er während der Arbeit an seinem Buch gewonnen hat.

(jei)

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