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Xatar ist sauer: Es geht natürlich um Köftespieß. bild: screenshot instagram/xatar

"Köftespieß"-Smoothie: Xatar droht deutschem Unternehmen – und verlangt Anteile

Die Dynamik von Social Media kann zu Überraschungen im eigenen Leben führen. Das durfte Rapper Xatar jetzt persönlich erfahren. Im vergangenen Jahr hatte ein Ausschnitt aus einem alten Video mit Xatar für einen viralen Hit gesorgt.

Der Rapper war zwischen 2011 und 2014 hinter Gittern gesessen, nachdem er wegen des Überfalls auf einen Geldtransporter verurteilt worden war. In dem während seiner Haftzeit gedrehten Interview wurde Xatar gefragt, was er als nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis als Erstes machen würde.

Auf diese Frage antwortete Xatar damals spontan: "Ich glaube ich geb' mir einen schönen Kebab – einen schönen Köftespieß… Einen schönen Köftespieß ... Mit gar keinem Reden auch so einfach. Gib mir einfach einen Köftespieß, dazu noch einen schönen frischen Ayran aus der Maschine."

Aus Xatars kulinarischem Freiheitstraum entstand ein viel beachtetes Meme. "Köftespieß" wurde zum Running Gag, schaffte es sogar in die engere Auswahl zum "Jugendwort des Jahres" 2020. Xatar selbst wusste den Hype zu nutzen – und erfand einen neuen Geschäftszweig: Er eröffnete in seiner Heimatstadt Bonn einen eigenen Köftespieß-Laden, den er "Haval Grill" nannte.

Wie Xatar ankündigte, will er das Unternehmen nun zu einem Franchise-Modell machen – und weitere Läden in Deutschland und im Ausland eröffnen. Außerdem arbeite er momentan daran, seinen Köftespieß als Tiefkühlprodukt in die Supermärkte zu bringen.

"True Fruits" brachte "Köftespieß"-Smoothie raus

Doch eine Sache stört den Musiker und Unternehmer: Nicht nur er versucht, den Internet-Hype für sein Geschäft zu nutzen. Auch der Smoothie-Hersteller "True Fruits" ist auf den Zug aufgesprungen. Wie Xatar verärgert im Video berichtet, hat das Unternehmen einen Smoothie mit der Aufschrift "Ein Köftespieß – und mit gar keinem Reden" rausgebracht – "und das ohne meine Erlaubnis", schimpft Xatar.

Dass seinem legendären Satz ein Getränk gewidmet wurde, scheint dem Rapper nicht zu schmeicheln. Im Gegenteil: "So, das haben die gemacht ohne von mir die Erlaubnis oder die Genehmigung dafür zu bekommen. Die haben mich nicht einmal gefragt", sagt er mit empörter Stimme.

Xatar verlangt Anteile – und setzt "True Fruits" ein Ultimatum

Xatar droht nicht etwa mit rechtlichen Schritten gegen das Smoothie-Unternehmen, das – wie er – in Bonn ansässig ist. Er hat einen anderen Plan: "Ich stelle euch ein Ultimatum. Es gibt eine Deadline", sagt er in Richtung von True Fruits. "Bis Montag, den 11.01. will ich 20 Prozent von eurem Unternehmen haben. Von mir aus haut ihr Granini raus oder lasst denen 15 Prozent und 20 Prozent gebt ihr mir."

Zum Verständnis: Der Getränkehersteller Eckes-Granini, der unter anderem hinter den Marken Granini und Hohes C steckt, hat vor etwa drei Jahren 35 Prozent der Anteile an True Fruits gekauft.

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Hier zeigt Xatar den Plagiat-Smoothie in die Kamera. bild: screenshot instagram/xatar

Xatar droht "True Fruits" mit Hausverbot in jedem Haval-Grill

Um seine Forderung glaubhaft herüberzubringen, braucht man natürlich ein Druckmittel. Xatar bringt es so auf den Punkt: "Wenn ihr das nicht tut bis Montag, ich verspreche euch, so wahr ich hier stehe, ihr bekommt lebenslang Hausverbot in jedem Haval-Grill in Deutschland!"

Ob sich "True Fruits" von dieser Warnung wirklich abschrecken lässt, bleibt abzuwarten. Wahrscheinlich hängt es davon ab, wie gerne die Mitarbeiter "einen schönen Köftespieß" essen.

Dieses Video wurde zum viralen Hit:

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Video: YouTube/bobo

(lau)

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