Dieter Bohlen mit Verona Feldbusch 09/96 sn Musik Pop seriös festlich stehend Gespräch dunkel Menschen halb quer

Verona Pooth und Dieter Bohlen hatten eine turbulente Beziehung. Bild: imago images/ teutopress

"Hallo Dieter – nach 15 Jahren": Sohn enthüllt, wie Verona Pooth wieder auf Bohlen traf

Vor 25 Jahren gaben sich Verona Pooth und Dieter Bohlen in Las Vegas das Jawort. Doch schon nach vier Wochen war das Liebesglück wieder vorbei und es folgte ein erbitterter Rosenkrieg. Die Werbeikone gab an, vom Poptitan geschlagen worden zu sein. Der meinte, dies sei aus der Situation heraus geschehen, nachdem sie ihm einen Schlüssel ins Gesicht geworfen habe. Ein Jahr später wurde die Ehe im Jahr 1997 endgültig geschieden.

2001 packte dann Verona noch mal in dem legendären Interview mit Johannes B. Kerner über die Beziehung mit Bohlen aus, Tränen flossen: "Ich will hier nicht rumweinen", sagte sie. Doch mittlerweile scheint es so, dass das Kriegsbeil begraben ist, denn wortwörtlich können sich die beiden heute wieder die Hand geben. Dies plauderte Verona nun in ihrer neuesten "Poothcast"-Folge im Gespräch mit Sohn San Diego aus.

So ist es nach der Trennung wieder zur ersten Begegnung gekommen

Mutter und Sohn unterhielten sich darüber, welche berühmten Menschen Verona in ihrem Leben bereits schon getroffen habe. Dabei fielen Namen wie Michael Jackson, Mike Tyson, Mohammed Ali oder auch der Dalai Lama. Auch San Diego sollte schließlich erzählen, welchen Star er bereits durch seine berühmte Mama kennenlernen konnte. "Puh, ganz früher die Klitschkos. Da erinnere ich mich dran, das war im Stanglwirt. Ah, und weißt du, wen ich mal mit dir zusammen getroffen habe? Dieter Bohlen. Kann ich die ganze Geschichte erzählen?", meinte er daraufhin.

Nachdem Verona damit einverstanden war, dass der 17-Jährige enthüllte, wie das Aufeinandertreffen der beiden nach 15 Jahren verlief, platzte es aus ihm heraus: "Pass auf, das war folgendermaßen: Wir waren im Flieger, ich war ungefähr zwölf. Es ging von Hamburg zurück nach Düsseldorf, weil wir dort wohnen." Mama Verona unterbrach ihn prompt und meinte: "Nein, umgekehrt, typisch Junge. Details liegen euch Männern nie. Wir sind von Düsseldorf nach Hamburg geflogen."

Schnell fuhr er weiter fort: "Wir steigen gerade ein, als da in der ersten Reihe ganz vorne Dieter Bohlen sitzt. Und ich so, Mama, ist das nicht Dieter Bohlen? Dann habt ihr euch kurz hallo gesagt." Verona sah das Ganze dann so: "Wie kurz hallo gesagt? Der hat mir die Hand hingehalten und hat ganz nett gesagt 'Hallo Verona'. Und plötzlich habe ich ihm die Hand gegeben – und ich: 'Hallo Dieter – nach 15 Jahren!" San Diego meinte, dass Verona dann nach hinten in Richtung ihres Platzes gelaufen sei, doch sie stellte schnell klar:

"Entschuldigung, ich saß in der dritten Reihe. Ich will ja nicht 20 Reihen hinter Dieter Bohlen sitzen und er in der ersten, ok?"

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Diese Aufnahme von Dieter und Verona ist im Jahr 1996 entstanden. Bild: imago images/Mary Evans

Doch die Begegnung war damit noch nicht zu Ende. Denn Diego hatte auf seinem Handy bereits ein Autogramm von Wladimir Klitschko in Kitzbühel bekommen, sodass Mama Verona eine spontane Idee kam, wie ihr Sohn erzählte: "Und dann hattest du zu mir gesagt: 'Weißt du was Diego, ich unterschreib darauf, dann hat Wladimir unterschrieben und du fragst jetzt noch Dieter.' Dann dachte ich mir so, was soll ich den jetzt doof fragen?"

Laut Verona sei er sehr aufgeregt davor gewesen, weil er klein war und gewusst habe, dass Dieter Mamis Ex-Mann sei, "du wusstest, dass Mami den mal geheiratet hat vor 100 Jahren. Das ist für einen kleinen Jungen schon eine Aufregung." Das Handy samt den Unterschriften wollte er später übrigens bei Ebay verkaufen. Er dachte, es müsse dich etwas wert sein, wenn sowohl Veronas als auch Dieters Unterschrift nach so langer Zeit darauf zu finden sind.

Das hatte Dieter Bohlen San Diego noch zu sagen

Die Unterschrift des Poptitans bekam er übrigens: "Ich bin nach vorne gegangen und habe ihn unterschreiben lassen und auf einmal sagte er zu mir: 'Warum hast du eigentlich so eine alte Möhre als Handy?' Genau so hat er es zu mir gesagt. Damals hatte ich ein iPhone 3GS, da gab es schon das iPhone 4s." Seine Antwort lautete, dass seine Mutter komisch sei und er immer das Handy bekommen würde, was übrigbleibe. Im Flughafenbus seien sich die drei dann noch mal begegnet. "Was meinst du, wie totenstill es da war?", amüsierte sich Diego heute. Verona pflichtete bei:

"Vor allem in dem Flughafenbus hätte man jede Stecknadel fallen gehört. Er guckte dich an, guckte mich an und sagte: 'Er hat genau deine Augen.' Und daraufhin, das war das Beste, dann sagte er auf einmal: 'Weißt du eigentlich, warum ich deine Mutter mal geheiratet habe?' Und du antwortest 'nein'. Dann sagte er: 'Ist auch egal, die wollte nur mein G…'. Und es war fast schon in seiner Art das Wort Geld ausgesprochen, dann guckte ich ihn so an und er meinte: 'Wir haben uns halt gemocht.' Und der ganze Bus fing an zu lachen und jeder hörte mit."

Und weiter: "Nach 15 Jahren warst du zwischen uns und hieltst diese Autogrammkarte von ihm in der Hand, weil du die nur Papi unter die Nase reiben wolltest. Ich kannte dich, du Schlitzohr. Danach bist du noch zu deinen Großeltern gefahren, dann hast du Papi angerufen, um ihn aufzuziehen." Bohlen habe übrigens versprochen, dass er Diego ein neues Handy zuschicken werde, doch bis heute sei das iPhone 4s nie angekommen. "Nach zehn Jahren warten, kann er es auch behalten", so Diego jetzt.

Verona meinte zum Schluss: "Du hast danach gesagt, der war ja eigentlich echt nett, Mami. Dann warst du von dem Handy begeistert. Und ich habe zu dir gesagt, das ist sozusagen eine gute Mischung aus allem, was er zu bieten hat, auch am Ende die Enttäuschung, aber auch viel Witz. So kam es zu deinem Autogramm von Dieter Bohlen, nicht ganz freiwillig, aber du hast es dir geholt."

(iger)

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