Joachim Llambi sieht die Politik bei dem Reisechaos in der Verantwortung.
Joachim Llambi sieht die Politik bei dem Reisechaos in der Verantwortung.picture alliance/dpa/dpa-Pool | Rolf Vennenbernd

"Was ist in diesem Land los?": Joachim Llambi wutentbrannt am Flughafen

10.07.2022, 10:26

Joachim Llambi ist in Aufruhr und sieht große Probleme in Deutschland. Seinem Ärger machte er nun auf Instagram Luft, und seine "Let's Dance"-Kollegin Motsi Mabuse stimmte mit ein.

Joachim Llambi über Reisechaos empört

Auf den Flughäfen Deutschlands ist Chaos ausgebrochen. Und allem Anschein nach ist auch der "Let's Dance"-Moderator in das Chaos am Frankfurter Flughafen geraten. Erzürnt über die Lage schrieb er auf Instagram:

"Was ist in diesem Land los? So kenne ich es nicht seit 57 Jahren."

Wie auch auf seinen Fotos zu sehen ist, beschreibt er, wie überfüllt der Flughafen sei und es "herrenlose Kofferberge ohne Ende" gebe. Zudem prangert er die vielen Verspätungen an, die es bei "fast jedem Flug" inzwischen gebe. Keiner wolle wirklich Verantwortung übernehmen, das höchste der Gefühle wären "Entschuldigungsschreiben von irgendwelchen Vorstandsvorsitzenden", meinte er außerdem.

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Damit meint er den Vorstandsvorsitzenden der Lufthansa, Carsten Spohr, wie er in einem Kommentar verriet. Dieser hatte sich erst vor Kurzem für die etlichen Verspätungen und Ausfälle entschuldigt. Die Lufthansa hat für Juli und August schon über 3.100 Flüge gestrichen, tagtäglich kommen weitere hinzu. In dem Schreiben erklärte Spohr jedoch auch, dass sich die Lage "kurzfristig kaum verbessern" und wohl "erst im kommenden Winter" wieder stabilisieren werde. Das Personal der Lufthansa reagierte darauf mit einem Brief, in dem der Ernst der Situation geschildert wird. So würden wütende Passagiere Monitore herausreißen und die Angestellten damit abwerfen.

Wütende Motsi Mabuse stimmt zu

Doch Llambi sieht nicht nur die Fluggesellschaften in der Verantwortung, sondern auch die Politik:

"Sehr bedenklich und nicht entschuldbar für eines der führenden Wirtschaftsländer dieser Erde. Die Politik ist gefordert, aber anscheinend macht- und hilflos."

Anschließend verlinkte er den Account der Lufthansa, des Frankfurter Flughafens, der Deutschen Bahn sowie aller Ampel-Parteien.

In den Kommentaren stimmten ihm viele Menschen zu, besonders allerdings seine Kollegin Motsi Mabuse. Sie schilderte, dass die Lufthansa ihren Flug gestrichen habe und ihr das Geld dann rückerstatten wollte, die jedoch nur 10 Prozent der Summe erhielt.

(crl)

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