COLOGNE, GERMANY - MAY 21: Juror Motsi Mabuse is seen on stage during the 11th show of the 14th season of the television competition

Motsi Mabuse erklärte nun, wie sie mit ihrer Tanzschule durch die Corona-Krise kommt. Bild: Pool/Getty Images

Motsi Mabuse über Corona-Krise: "Unsere Tanzschule leidet immer noch"

Motsi Mabuse ist regelmäßig in TV-Produktionen zu sehen. Vor wenigen Wochen lief erst das Finale von "Let's Dance". Seit 2011 ist sie bereits fester Bestandteil der Jury. Abseits davon hat sich die Profi-Tänzerin ein zweites Standbein aufgebaut und betreibt mit ihrem Mann Evgenji Voznyuk in Eschborn eine eigene Tanzschule.

Im vergangenen Jahr machte sie bereits darauf aufmerksam, wie schwierig die Corona-Situation auch für sie und ihre Tanzschule ist. "Wir glauben an unsere Zukunft und diese schwierigen Zeiten werden hoffentlich bald enden. Im Moment sind wir im Überlebensmodus", erklärte die 40-Jährige damals. Nun hat sie im Interview mit der "FAZ" über ihre aktuelle Situation gesprochen.

Motsi Mabuse spricht offen über ihr Projekt abseits von "Let's Dance"

Auf die Frage, ob es denn nun mit Corona als Unternehmerin schwieriger geworden sei, antwortete Motsi: "Extrem. Unsere Tanzschule leidet immer noch. Viele Veranstaltungen fallen aus, die Leute sind unsicher. Wir müssen unsere Kunden behalten und können keine neuen aufnehmen, weil so vieles online stattfindet, die Leute aber die Nase voll haben von Online."

Seit der Pandemie setzt die Mutter einer Tochter verstärkt auf Online-Kurse. Auf dem Plan stehen dort Standard Latein, Contemporary oder Discofox. Ein Hybrid-System, eine Mischung aus Präsenz- und Online-Unterricht, komme zum Einsatz, wie sie weiter erklärte. Über die Erfahrung, sich mit einer Tanzschule selbstständig zu machen, sagte sie:

"Ich musste ganz viel lernen in kurzer Zeit. Wir sind ja Tänzer, und eine Tanzschule zu betreiben ist etwas ganz anderes. Man sollte keine Angst haben, nach Hilfe zu fragen. Ohne Leidenschaft für das, was man tut, kann man es vergessen. Ganz wichtig ist auch, einen Ausgleich zu haben, damit man nicht ausbrennt."

Zudem werde bei allen Entscheidungen erstmal an ihr Kind gedacht: "Ja, es spielt natürlich eine Rolle, weil in erster Linie meine Tochter zählt. Dann kommt alles andere. Entscheidungen werden erst mal von da aus getroffen, unabhängig von allem anderen. Dann schauen wir, wie wir rundherum alles planen."

Im Interview erklärte sie abschließend dazu: "Wenn ich mit 'Let's Dance' unterwegs bin, ist das ja nur ein Tag. Dann ist mein Mann bei unserer Tochter. Wir wechseln uns ab." Neben der Arbeit sei es ihr auch besonders wichtig, bewusst Auszeiten zu schaffen. "So bekommt man auch Freiheit", gab die Tänzerin an.

(iger)

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