Florian Silbereisen war zehn Jahre mit Schlagerkollegin Helene Fischer zusammen. Im Jahr 2018 trennten sich die beiden
Florian Silbereisen war zehn Jahre mit Schlagerkollegin Helene Fischer zusammen. Im Jahr 2018 trennten sich die beidenBild: dpa / Jens Kalaene

"DSDS"-Start: Florian Silbereisen will "die nächste Helene" Fischer finden

10.01.2022, 16:00

Florian Silbereisen wird der neue Chef-Juror bei "DSDS" – nachdem Dieter Bohlen seinen Platz mehr oder weniger freiwillig geräumt hatte. Ein wenig "DSDS"-Luft konnte Silbereisen bereits 2020 als Gastjuror schnuppern. Ab dem 22. Januar geht die neue Staffel bei RTL los. Nach nun 20 Jahren will der Sender das Format "familienfreundlicher" gestalten – und da soll eben Silbereisen mit seiner TV-Erfahrung vor allem bei den Öffentlich-Rechtlichen Abhilfe schaffen. Der "Bild am Sonntag" erzählte er, dass er sich jetzt schon auf die bevorstehende Zeit freue, obwohl er wisse, dass er auf dem "derzeit gefährlichsten Schleudersitz im deutschen Fernsehen" Platz nimmt.

Toby Gad, Ilse DeLange und Florian Silbereisen bilden die neue "DSDS"-Jury.
Toby Gad, Ilse DeLange und Florian Silbereisen bilden die neue "DSDS"-Jury.Bild: dpa / Matthias Bein

Silbereisen will bei "DSDS" nicht nur Lob verteilen

Der 40-Jährige verriet bereits, dass es in der diesjährigen Staffel Sänger gäbe, die "Weltstar-Talente mitbringen". Selbst Jouroren-Kollege Toby Gad, welcher schon mit internationalen Stars wie Beyoncé und Shakira zusammengearbeitet hat, soll begeistert gewesen sein.

Silbereisen wisse, dass er Talente gut erkennen könne. Denn:

"Immerhin durfte ich in vielen ARD-Shows schon einige Stars auf dem Weg nach ganz oben begleiten – von Andreas Gabalier bis Helene Fischer. Ich hoffe, wir finden bei DSDS die nächste Helene!"

Als Chefjuror sei er sich seiner Verantwortung bewusst und wisse, dass er fair sein müsse. "Wenn jemand kein Talent für die Bühne hat und einen falschen Weg eingeschlagen hat, muss man das deutlich sagen", sagte er der "Bild". "Ich werde klar und deutlich urteilen, aber ich werde auf gar keinen Fall verurteilen!" Etwas, das sein Vorgänger Bohlen allerdings nur zu gern tat. Schließlich sorgte der Pop-Titan immer wieder mit seinen Witzen auf Kosten anderer für Aufsehen.

Silbereisen ist für "Shitstorm" gewappnet

Für Kritik wappnete er sich dennoch. "Die Quoten aller Castingshows gehen nach unten", wisse er. Außerdem trete er in Bohlens große Fußstapfen. Den Shitstorm habe er einkalkuliert. "DSDS war fast 20 Jahre lang Dieter Bohlen." Die Sendung müsse neue Fans gewinnen und sich neu erfinden – und das benötige Zeit und vor allem Geduld.

(abd)

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