Amira und Oliver Pocher: Die beiden sind schon das eine oder andere Mal vor laufenden Kameras aneinandergeraten.
Amira und Oliver Pocher: Die beiden sind schon das eine oder andere Mal vor laufenden Kameras aneinandergeraten.Bild: imago images/ Revierfoto

"Das ist asozial, das macht man nicht": Amira weist Oliver Pocher zurecht

08.08.2020, 08:55

Oliver und Amira Pocher verschonen sich in ihren Shows auch gegenseitig nicht und lieferten sich bereits den einen oder anderen Schlagabtausch. Da fallen schon mal Beleidigungen wie "Kannst das nach der Scheidung anders machen", "Du darfst nach Hause fahren, ich mache das hier allein" oder "Habe Lust, dir ins Gesicht zu schlagen".

In der neuesten Podcast-Folge von "Die Pochers hier!" teilt diesmal Amira gegen Oli aus. Das will der Komiker nicht so stehen lassen und kontert prompt, was nur für noch mehr Empörung sorgt. Doch die 27-Jährige hat bereits eine Erklärung für Olis Entgleisungen, die ihrer Meinung nach zugenommen hätten.

Oliver Pocher sorgt mit Kommentar für Empörung

Aber der Reihe nach: Zunächst sprachen die beiden über Amiras zweite Schwangerschaft. Sie erzählte, dass sie mittlerweile im zweiten Trimester sei. Die ersten drei Monate habe sie zum Glück ohne Übelkeit überstanden. Doch Oli sprach ein ganz anderes Problem an: "Du schläfst aber viel." Das sah die 27-Jährige anders: "Wir schlafen gleich viel, wir gehen gleichzeitig schlafen und stehen gleichzeitig auf. Ich weiß gar nicht, wie du auf diese Rechnung kommst." Pocher blieb dabei: "Ich finde, 14 Stunden am Tag sind viel."

Als das Paar auf dem Weg zur Podcast-Aufzeichnung nach Mannheim war, habe Amira festgestellt, wie der Comedian sie im Schlaf fotografiert hätte. Pocher erklärte: "Ja, das ist richtig, zur allgemeinen Belustigung der anderen." Das fand seine Frau aber alles andere als lustig und wütete: "Das ist asozial, das macht man nicht." Der 42-Jährige verstand die Aufregung nicht und polterte:

"Was ist denn daran asozial? Wenn du nackt da liegen würdest und da wären noch drei Spermaflecken im Gesicht, dann wäre es asozial. Aber so war es total in Ordnung."

Amira wies ihren Mann nach dieser doch sehr unverschämten Aussage sofort zurecht: "Da sind Kinder, Oli." Doch Pocher machte sich noch einen Spaß draus: "So sind die am Ende auch entstanden, muss man ganz ehrlich sagen." Diese Begründung ließ die Mutter eines Kindes nicht zu: "Ja, sicherlich mit den Flecken im Gesicht, aber egal."

Es ist nicht das erste Mal, dass Pocher mit seiner Ausdrucksweise für Diskussion sorgt. Zuletzt machte er mit Aussagen wie "Wirklich, es gibt die eine oder andere, über die ich rüber bin, aber nicht Maite Kelly. Bist du zufrieden, Miss Unschuld vom Lande?", von sich reden. Amiras Lieblingsantwort auf Olis Entgleisungen folgte dann auch wieder:

"Oli, das kannst du doch nicht sagen!"

Amira spricht kritisch über Oliver Pochers Ausdrucksweise

Auch Olivers Comedy-Kollege Matze Knop war vergangenen Monat aufgefallen, dass sich Pochers Redensart verändert hat. So sagte er im Gespräch mit dem Ehepaar bei einer Podcast-Aufzeichnung Mitte Juli: "Wörter wie Muschi hast du früher nicht benutzt. Das ist jetzt neu bei dir. Als wir damals das erste Mal essen waren, hattest du noch den Goethe daneben liegen und mittlerweile blätterst du in der 'Coupé', um neue Wörter zu finden." Das sah Pocher wohl anders, denn er antwortete: "Muschi habe ich auch vorher schon gesagt."

Eigentlich hätte Knop auf einen positiven Einfluss von Amira gehofft, aber der würde wohl ebenfalls schwinden. "Der ist komplett weg, weil sie auch die ganze Zeit so redet. Was du teilweise über die Leute sagst", wetterte Oli in Richtung seiner Frau. Amira wollte dies nicht auf sich sitzen lassen, sie entgegnete: "Soll ich dich mal zu Hause aufnehmen, was du von dir gibst?" Bei den Pochers würde es nun übrigens eine Regel geben, dass ein gewisses Schimpfwort nicht mehr genannt werden dürfte. Welches das sei, beantwortete die 27-Jährige dann so:

"Es reimt sich auf Hotze. Ich habe gesagt, das ist ein sehr ekelhaftes Wort. Und Oli hat das am Tag sehr oft gesagt und ich meinte, wir haben einen Sohn zu Hause, der hört das jetzt auch langsam."

Mittlerweile sei Olis Ausdrucksweise schon ein bisschen schlimmer geworden. Amira erklärte das folgendermaßen: "Am Anfang hat er auch nicht so gesprochen, als ich ihn kennengelernt habe. Irgendwann mal hat er langsam angefangen, hat gesehen, dass ich nichts sage und ich glaube, wenn du dann jemanden nicht dabei aufhältst oder sagst, eine Spur runter, dann entfaltet er sich frei."

Nun sei es eben ganz schwer, dieses Verhalten wieder zu ändern.

(iger)

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