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Oliver Pocher hat kein Verständnis für Menschen, die den Ernst der Lage immer noch nicht kapiert haben. Bild: www.imago-images.de / Christoph Hardt via www.imago-images.de

Oliver Pocher holt zum Rundumschlag aus: "Zu viele dumme Menschen da draußen"

Bei der Fernsehansprache von Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Corona-Krise wurde die Dimension der Pandemie noch einmal deutlich. Ganz persönlich klang die Kanzlerin nämlich, als es darum ging, den Menschen, die bei schönstem Sonnenschein noch kurz vorher Parkanlagen und Cafés bevölkert haben, den Ernst der Lage klar zu machen.

Es gehe bei einer möglichen Überforderung der Krankenhäuser nicht einfach um abstrakte Zahlen einer Statistik, sagt die Kanzlerin, sondern es gehe um einen Vater oder Großvater, eine Mutter oder Großmutter, eine Partnerin oder einen Partner. Merkel wirbt: "Im Moment ist nur Abstand Ausdruck von Fürsorge."

Einem waren diese Worte noch nicht deutlich genug. Comedian Oliver Pocher wandte sich am Mittwochabend in einem Instagram-Post direkt an die Bundeskanzlerin und fand drastische Worte für die Menschen, die sich nicht an die Maßnahmen halten.

Pochers Botschaft an die Menschen

In seinem Beitrag sagte Pocher: "Ich muss wirklich die Kanzlerin da draußen anflehen: Mache bitte den Shutdown. Wir haben in Deutschland zu viele dumme Menschen, die nicht kapieren, was es heißt, zu Hause zu bleiben oder sich nur wegen des Nötigsten draußen zu bewegen oder einfach grundsätzlich vorsichtig zu sein." Er habe draußen noch den "vollsten Spielplatz aller Zeiten" gesehen – für ihn unbegreiflich.

Die Menschen würden es einfach nicht verstehen. Auf einer Parkbank hätten drei 75-jährige Menschen gesessen und Fanta getrunken. "Man soll doch Abstand halten", mahnte Pocher an. Es würde eine entspannte Atmosphäre herrschen, die Leute freuten sich, dass sie frei hätten. Im Drogeriemarkt habe eine Frau das Kleingeld genau abgezählt, obwohl bargeldloses Zahlen empfohlen werde. "Das ist der absolute Wahnsinn", sagte der 42-Jährige.

Wenn die Maßnahmen nicht greifen, würde "das ganze Ding hier einfach hochgehen". Er wüsste nicht, wie man es noch erklären solle.

Seine Botschaft, auch an Influencer, die weiter herumreisen: "Ich kann jedem nur ans Herzen legen: Seid in Deutschland, seid zu Hause, ihr werdet hier definitiv besser versorgt, als in vielen Ländern drumherum."

So ist die Lage:

Weltweit haben sich inzwischen über 220.000 Menschen nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Die Ausbreitung nimmt rasant zu. In Deutschland gibt es bereits über 13.000 registrierte Fälle.

Das Robert-Koch-Institut empfiehlt, dass sich Kontaktpersonen für 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben. Darüber hinaus sollen regelmäßige Handhygiene und ein Mindestabstand von ca. ein bis zwei Meter eingehalten werden. Es gilt, Menschenansammlungen zu vermeiden.

Amira Pocher ist ebenfalls erkrankt

Für Oliver Pocher ist übrigens jetzt ebenfalls die häusliche Quarantäne angesagt. Der Grund: Seine Frau Amira hat sich mit Corona infiziert. Er erklärt:

"Wir bleiben die nächsten 14 Tage zu Hause. Jetzt hat es uns erwischt. Ich habe in den letzten Tagen meinen Kontakt minimiert. Das Ding ist ernst."

Bei Amira habe es mit Husten und einer Verkühlung angefangen. Die Halsschmerzen seien schlimmer geworden und dann kamen Gliederschmerzen dazu. Ihr gehe es soweit aber gut. Fieber habe sie nicht. Ihre Botschaft an die Follower: "Bleibt einfach nur zu Hause."

(iger)

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