Für Millionen Fans ist "Rogue One: A Star Wars Story" ein Action-Spektakel voller Effekte und Weltraum-Schlachten. Für Riz Ahmed, der in dem Film den Piloten Bodhi Rook spielt, bedeutete der Dreh jedoch auch einen körperlichen Ausnahmezustand.
In einem Podcast-Interview hat der Schauspieler jetzt offenbart, dass er während der Produktion ernsthaft erkrankte und sogar ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.
"Ich war mitten in den Dreharbeiten zu 'Star Wars', und mein Körper gab einfach auf", erzählt Ahmed im Gespräch bei "Podcrushed", den unter anderem Penn Badgley moderiert.
Der Schauspieler geht ins Detail und stellt heraus, dass sein Zustand ziemlich ernst war:
Die Krankheit habe ihn völlig unvorbereitet getroffen. "Für einen Moment dachte ich: Werde ich jemals mein Leben zurückbekommen? Es war wirklich nicht klar."
Die Unsicherheit löste bei ihm widersprüchliche Gefühle aus. Ahmed spricht von "Trauer, Angst und Schrecken" – zugleich habe er Dankbarkeit und Akzeptanz empfunden.
Ahmed, der sowohl mit einem Emmy als auch mit einem Oscar ausgezeichnet wurde, blickt heute mit einer anderen Haltung auf diese Zeit zurück, ist offenbar demütiger im Hinblick auf das Leben als Ganzes geworden.
"Wenn dir so etwas genommen wird, wirst du dir plötzlich bewusst, was du alles hast und dass du eigentlich gar nichts kontrollierst. Nicht einmal deinen eigenen Körper", ergänzt der Schauspieler.
Die Erfahrung veränderte nicht nur Ahmeds Sicht auf sich selbst, sondern auch seine Arbeit. Als er später das Drehbuch zu "Sound of Metal" erhielt, in dem er einen Musiker spielt, der nach und nach sein Gehör verliert, war er sofort überzeugt.
Für seine Darstellung erhielt er 2021 eine Oscar-Nominierung. Rückblickend bezeichnet Ahmed es als eine Art Fügung: "Das ist eines der größten Privilegien, die wir als Geschichtenerzähler haben. Die Geschichte, die du brauchst, findet dich im richtigen Moment."