This image provided by Harpo Productions shows Prince Harry, from left, and Meghan, The Duchess of Sussex, in conversation with Oprah Winfrey. (Joe Pugliese/Harpo Productions via AP)

Harry und Meghan gaben Oprah Winfrey ein brisantes Interview. Bild: Joe Pugliese/Harpo Productions via AP

"Ich hatte keine Ahnung": Oprah Winfrey spricht erstmals über Harry-Meghan-Interview

Anfang März sorgten Harry und Meghan für einen großen Knall. Der Grund: Sie gaben Talkshowlegende Oprah Winfrey vor einem Millionenpublikum ein brisantes Interview über ihre Zeit im Königshaus. Darin erhob das Paar schwere Vorwürfe gegen die Familie und beklagte mangelnde Unterstützung von den Royals. Harry gab an, dass William und Charles im königlichen System "gefangen" seien. Er zeigte sich besonders enttäuscht über seinen Vater und meinte, er fühle sich von ihm "wirklich im Stich gelassen". Er und sein Bruder seien zudem auf unterschiedlichen Pfaden unterwegs.

Die ehemalige "Suits"-Darstellerin sei durch die negative Dauerberichterstattung in eine schwere psychische Krise gestürzt worden. "Ich wollte einfach nicht mehr leben. Und das war ein sehr klarer, realer und beängstigender ständiger Gedanke", so die 39-Jährige. Zudem wurden auch Rassismusvorwürfe laut. Meghan berichtete, dass es während ihrer Schwangerschaft mit Archie Gespräche darüber gegeben habe, wie "dunkel" die Haut ihres Kindes wohl sein würde. William stellte später dazu klar: "Wir sind keine rassistische Familie."

Und auch die Queen äußerte sich zu den Anschuldigungen und betonte in einem Statement, dass sie trotz teils verschiedener Sichtweisen "traurig" über Meghans und Harrys Kummer sei und die aufgeworfenen Fragen, "insbesondere die, die sich auf Rassismus beziehen", "besorgniserregend" wären. Nun äußerte sich erstmals Oprah Winfrey im Gespräch mit Moderatorin Nancy O'Dell zu dem Interview und erklärte ihre Sicht der Dinge.

FILE - This image provided by Harpo Productions shows Prince Harry, from left, and Meghan, Duchess of Sussex, in conversation with Oprah Winfrey. Almost as soon as the interview aired, many were quick to deny Meghan’s allegations of racism on social media. Many say it was painful to watch Meghan's experiences with racism invalidated by the royal family, members of the media and the public, offering up yet another example of a Black woman's experience being disregarded and denied. (Joe Pugliese/Harpo Productions via AP, File)

Harry und Meghan sprachen über gravierende Probleme im Königshaus. Bild: ap / Joe Pugliese

Oprah Winfrey enthüllt, was sie nach dem Interview dachte

Oprah Winfrey gestand in dem Interview für "talkshoplive" nun: "Ich hatte keine Ahnung, dass es die nachhallende Wirkung haben würde, die es hatte und weiterhin hat." Und weiter: "Ich habe mich intensiv darauf vorbereitet." Ihr sei es sehr wichtig gewesen, dass keine Details der Aufzeichnung vorher publik werden. Am Set sagte sie ihren Mitarbeitern: "Wir alle wissen, was hier gesagt wurde und wie wichtig es ist, den Menschen zu vertrauen, die das gerade geteilt haben. Also hoffe ich, dass Sie alle nicht in die Welt hinausgehen und das teilen, was hier passiert ist." Die Crew hielt sich daran.

This image provided by Harpo Productions shows Prince Harry, left, and Meghan, Duchess of Sussex, speaking about expecting their second child during an interview with Oprah Winfrey.

Harry und Meghan enthüllten während des Gesprächs auch, dass sie nun ein Mädchen bekommen. Bild: ap / Joe Pugliese

Insgesamt sei das Interview drei Stunden und 20 Minuten gegangen. "Ich habe also viel Zeit, Mühe und Energie investiert", so die 67-Jährige. Bevor dieses stattfand, habe sie sich mit den beiden nur Nachrichten hin und her geschickt, zu einem persönlichen Treffen sei es nicht gekommen: "Ich habe Meghan und Harry vorher nicht gesehen, aber ich habe ihnen eine SMS geschrieben und gesagt, dass ihre Absicht für mich sehr wichtig ist, damit wir ein gemeinsames Ziel haben." Und weiter:

"Unsere gemeinsame Absicht war die Wahrheit. Sie wollten in der Lage sein, ihre Geschichte so zu erzählen, dass sie so wahrheitsgetreu wie möglich ist."

Oprah sei dennoch sehr überrascht darüber gewesen, dass das Paar so offen die Probleme im Königshaus ansprach. Besonders die Rassismusvorwürfe haben sie schockiert. "Ich dachte nur: Wirklich? Darüber wollt ihr sprechen?" Der Grund, warum es ein so kraftvolles Interview gewesen sei, lag laut der Talkshowlegende vor allem daran, "weil sie bereit dazu waren, so offen, verletzlich und wahrheitsgemäß zu sein, wie sie waren".

(iger)

ARD schneidet Szenen mit Jan Josef Liefers aus "Tatort" – nun reagiert der WDR

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