Andreas Gabalier bei seinem Auftritt in der Sendung mit Oliver Pocher.
Andreas Gabalier bei seinem Auftritt in der Sendung mit Oliver Pocher.
bild: screenshot rtl

Kritik nach Auftritt bei Oliver Pocher: Jetzt reagiert Andreas Gabalier

16.12.2020, 08:02

Die letzten TV-Auftritte von Andreas Gabalier liefen nicht gerade glatt. Der Sänger stand nicht nur nach seiner Gesangseinlage bei der neuen Oliver-Pocher-Show "König der Kindsköpfe" auf RTL in der Kritik. Sondern auch nach der Show "A Volks-Rock'n'Roll-Christmas" im österreichischen Fernsehen.

Jetzt äußerte sich der Schlagerstar dazu und schimpfte über die "ärgste und tiefste Beleidigung auf unterstem Niveau", die ihm widerfahren sei. Was ist also passiert?

Vergangene Woche war das neue Fernsehformat der drei Comedians Oliver Pocher, Mario Barth und Chris Tall mit dem Titel "König der Kindsköpfe" angelaufen. In der Sendung standen sich die drei Entertainer in Spielen gegenüber, die an andere bekannte Shows angelehnt waren. Die Namen der Spiele waren so etwa "Schlag den Stab", "Ich bin ein Star, schiebt mich hier raus" und "Bauer sucht Sau". Die Reaktionen des Publikums waren gemischt, besonders viel Kritik jedoch gab es in den sozialen Netzwerken für den Live-Auftritt von Andreas Gabalier in der Pocher-Sendung.

Andreas Gabalier erntete Kritik für den Gesang bei seinen Fernsehauftritten

Gabalier versuchte sich unter anderem an dem Weihnachtsklassiker "Driving home for Christmas". Zuschauer kritisierten schiefe Töne, ein schlechtes Timing und eine gekünstelte Performance. Die Twitter-Reaktionen waren eindeutig.

Viele Zuschauer regten sich auch darüber auf, dass dem Sänger überhaupt eine Plattform geboten wurde. Dem 36 Jahre alten Österreicher wird immer wieder eine Nähe zu rechtspopulistischem Gedankengut nachgesagt.

Gabalier ist stinksauer wegen der Kritik: "Schande"

Nach der Blamage auf RTL folgte der zweite Reinfall — diesmal im österreichischen Fernsehen. Bei der Sendung "Volks-Rock’n’Roll-Christmas" im ORF ging er auf Nummer sicher und ließ fertig abgemischte Lieder im Hintergrund laufen, viel genutzt hat das aber nicht, wenn man den Ohren vieler Zuschauer glauben mag.

Die Kritik: Selbst bei den vorproduzierten Einlagen waren die Töne nicht immer stimmig und Gabaliers Stimme klang kratzig.

"Gabalier beweist auch im ORF, dass er nicht singen kann", titelte das österreichische Boulevardblatt "heute" beispielsweise. Ein "Fall für die HNO-Ambulanz", schrieb der österreichische "Kurier".

Jetzt äußerte sich der Sänger in der "Kronen-Zeitung" zu der Kritik. Vor allem der "Kurier"-Artikel, Stichwort "HNO-Ambulanz", passt ihm gar nicht.

Von "Schande" spricht Gabalier im Zusammenhang mit dem Verriss. "Das hat auch mit Satire gar nichts zu tun, das lass ich nicht gelten, ärgste und tiefste Beleidigung auf unterstem Niveau", empörte sich der Sänger.

Auch auf den Auftritt in der Pocher-Show wurde er angesprochen. "Natürlich hab ich das nicht gesungen wie eine Mariah Carey. Da ist es ums Blödeln gegangen", sagte Gabalier. Es habe sich um eine Comedy-Sendung gehandelt.

"Das ist reine Missgunst"
Andreas Gabalier über die Kritik an seinen Fernsehauftritten

Er nannte die Medienstimmen "Hassartikel" und bezeichnete es als "eine Grundkrankheit in Österreich", sich über ihn lustig zu machen. Es ginge ihm vor allem um "einen Grundrespekt".

Wirklich getroffen habe ihn die Kritik aber nicht. "Mein Hirschleder ist dick genug, und mir ist das nach all den Jahren noch immer wurscht", so Gabalier.

(lfr)

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