Ruth Moschner offenbart, warum sie in der Vergangenheit sehr verletzt wurde.
Ruth Moschner offenbart, warum sie in der Vergangenheit sehr verletzt wurde.Bild: Instagram/ Ruth Moschner

Ruth Moschner spricht über schreckliches Erlebnis: "Habe seitdem nicht mehr mit diesem Menschen zusammengearbeitet"

04.11.2021, 16:38

Ruth Moschner steht derzeit wieder für die beliebte Rateshow "The Masked Singer" vor der Kamera. Zudem ist sie auch regelmäßig im Vorabendprogramm von Sat.1 mit dem "Buchstaben-Battle" zu sehen. Abseits der großen Showbühne zeigt die Moderatorin auf Instagram auch Einblicke davon, was hinter den Kulissen passiert. Schnappschüsse vom Dreh-Set und Aufnahmen aus der Garderobe sind da keine Seltenheit.

Regelmäßig nutzt die TV-Bekanntheit auch ihre Stimme, um sich gegen Bodyshaming, sexuelle Belästigung oder Hate-Kommentare stark zu machen. Auf ihrem Account schilderte die 45-Jährige jetzt ein Ereignis, dass ihr bis heute sehr negativ in Erinnerung geblieben ist. Dabei ging es um einen beleidigenden Kommentar über ihre Figur.

Ruth Moschner erzählt, was ihr abseits einer TV-Gala passierte

Zu einer Aufnahme, auf der sie ein bodenlanges, elegantes Abendkleid trug, schrieb Ruth Moschner schließlich: "Das Bild entstand vor einigen Jahren während einer Anprobe für eine große TV-Gala, die ich moderieren sollte und so bat ich die beiden tollen Designer Klaus Unrath und Strano (damals Unrath&Strano) mir einige ihrer sagenhaften Roben für den Anlass zu leihen. Beide hatten mich seit Beginn unterstützt, im Gegensatz zu vielen anderen Labels unabhängig davon, wie viele Kilos ich auf den vermeintlich fürs TV zu üppigen Hüften trug."

Moschner habe dieses Traumkleid ausgewählt und es der ihr vom Sender zur Seite gestellten "Stylistin" vorgestellt. Weiter erklärte sie:

"Die Anführungszeichen deshalb, weil diese Person mir ja weder eigenständig Outfits vorgeschlagen hatte, was ja eigentlich ihr Job gewesen wäre. Und weil sie mir mit den Worten von diesem Kleid abriet: das Kleid würde doch sehr auftragen vor der Kamera, 'das macht Sie dick'. Mal abgesehen davon, dass wir uns von einer negativen Wertung der Bezeichnungen 'dick' oder auch 'dünn' doch endlich verabschieden sollten, habe ich selbstverständlich seitdem nicht mehr mit diesem Menschen zusammengearbeitet. Ich fand mich damals eigentlich hübsch in dem Outfit, verzichtete aber dennoch, weil ich verletzt und verunsichert war."

Heute habe der TV-Star längst ein tolles Team um sich herum, dem er vertrauen könne. "Und ich bin natürlich auch wesentlich selbstbewusster. Ich erlaube mir, körperbetonte Kleidung, einen tiefen Ausschnitt oder einen weiten Rolli zu tragen, wenn ich mich darin wohlfühle", stellte Moschner klar. Zum Schluss betonte die "Masked Singer"-Jurorin:

"Kleidung kann eine wunderbare Unterstützung sein, egal ob im Alltag oder im Job. Eine Rüstung, Schutz, Unterstreichung der Persönlichkeit. Aber tragt Kleidung nie für andere, sondern nur für euch selbst!"

Hinter ihrem Beitrag setzte sie noch den Hashtag "no Bodyshaming". Über 13.000 Menschen markierten bereits den Beitrag mit einem Herzen. Es hagelte mehr als 500 Kommentare. Nikeata Thompson meinte dazu: "Wow! Unglaublich, aber ja, auch ich habe diese Erfahrung machen müssen, ich sei doch kein Affe und erst recht keine Barbie. Du schaust wirklich bezaubernd aus! Schrecklich sind solche Erfahrungen und so unnötig!"

Jasmin Wagner schrieb dazu: "Wirklich schrecklich, dass wir uns das als Frauen mit Kurven so viele Jahre haben anhören müssen. Ich find dich mega schön! Und das Kleid von damals würde an einer Frau mit 'gerader' Figur nur halb so gut aussehen." Jana Ina Zarrella pflichtete bei: "Schade, dass ich nicht da war. Dir hätte ich gesagt, wie wunderschön du in dem Kleid aussiehst. Und deine Stylistin hätte ich zur Hölle geschickt, weil die einfach keine Ahnung hat – weder von Styling noch von Menschlichkeit."

(iger)

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