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 Bild-Motiv: der Angeklagte Patrick Losensky 38 Berlin den 4.11.2020  Achtung Personen muessen eigenständig unkenntlich gemacht werden  9.00 Amtsgericht Tiergarten Abteilung 212, Saal 105 Delikt: Fahren ohne Fahrerlaubnis, Beleidigung, versuchte Nötigung, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch, Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes, verbotene Mitteilungen über Gerichtsverhandlungen Dem Angeklagten Patrick Losensky 38, einem Rap-Musiker, werden eine Reihe von Straftaten zur Last gelegt. So soll er insbesondere immer wieder verschiedene Personen zum Teil wüst verunglimpft und beleidigt haben. Eine Nachbarin habe er z.B. im Juli 2018 wiederholt mit heftigen Worten tief gekränkt. Auf einem Videoportal im Internet habe er im

Fler: Der Rapper muss im Januar wieder vor Gericht. Bild: imago images/ Olaf Wagner

"Fühlte mich gedemütigt": Rapper Fler zeigt zwei Polizisten an

Rapper Fler muss sich bald wieder vor Gericht verantworten. Zwar ist im ersten Anlauf der Prozess gegen Patrick Losensky, wie er bürgerlich heißt, gescheitert, jedoch wird im neuen Jahr das Verfahren wieder aufgenommen. Bei dem Prozess geht es um mehrere Anklagen gegen ihn. Ihm werden unter anderem Nötigung, Beleidigung und Fahren ohne Führerschein zur Last gelegt. Ein Anwalt von Fler sagte bereits, dass es sich um Vergehen aus dem Bagatellbereich handele. Beleidigungen im Rapper-Milieu seien schließlich üblich und schlussendlich von der künstlerischen Freiheit gedeckt.

Während der Prozess erstmal auf Eis gelegt wurde, berichtete nun die "Bild", dass Fler die Zeit genutzt habe, um zwei Polizisten anzuzeigen. Der Grund: Der 38-Jährige wirft ihnen Freiheitsberaubung im Amt vor. Dabei geht es um die skandalträchtige Polizeikontrolle in Berlin-Zehlendorf vom 22. September 2019, bei der Fler die Beamten wiederholt als "Fanboy" bezeichnet hatte und seine Begleitung das Ganze mitfilmte.

Rapper Fler holt zum Gegenschlag aus

Laut der Zeitung gibt der Anwalt in der Anzeige an, dass der Künstler während der Kontrolle für 30 Minuten gefesselt und dabei angeblich wie ein "Tanzbär" herumgeführt worden sei. Fler stellt gegenüber der "Bild" fest:

"Die Emotionen kochten hoch. Ich wurde die Tage zuvor öfter schon kontrolliert. Dann wurde ich von den beiden Beamten am helllichten Tag vorgeführt. Mitten in Berlin. Wie ein Schwerkrimineller."

Und weiter:

"Ich fühlte mich gedemütigt. Das führte zu meiner Entgleisung."

Zudem seien die Beamten auf ihn angesetzt worden, weil er einen auffälligen Wagen und eben keinen Führerschein besitze.

Am 4. November startete der Prozess gegen Fler. Doch schon am zweiten Verhandlungstag tauchte er nicht auf. Der Grund: Seine Verteidiger legten ein ärztliches Attest vor, das bescheinigte, dass er nicht verhandlungsfähig sei. Doch auch nach drei Wochen ging es nicht weiter, sodass das Verfahren im Januar noch einmal neu aufgerollt werden muss.

(iger)

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