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Jochen Schropp: Der Moderator hat auf Instagram über homophobe Kommentare gesprochen.Bild: imago images/ POP-EYE
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Jochen Schropp teilt erstes Pärchenbild – homophobe Beleidigungen schockieren ihn

29.06.2020, 12:20

2018 sprach Jochen Schropp erstmals öffentlich im "Stern" über seine Homosexualität. "Das erste Mal wollte ich mich vor vier Jahren outen, habe dann aber kalte Füße bekommen", offenbarte er. Einer der Gründe sei gewesen, dass seine damalige Schauspielagentur ihm davon abgeraten habe. Dem Moderator sei gesagt worden, er solle das lieber nicht machen, weil es ihn Aufträge kosten könne.

Der 41-Jährige wollte endlich anderen Männern und Frauen, die homosexuell oder transgender seien, Mut machen, zu sich zu stehen. Trotz seines damaligen Coming-Outs gab es keine öffentlichen Fotos mit seinem Freund – bis jetzt. Nun teilte er ein erstes Pärchenbild mit seinem Lebensgefährten auf seinem Instagram-Account. Die Reaktionen verwunderten ihn, denn auch schwulenfeindliche Kommentare blieben nicht aus.

Jochen Schropp schlägt ernste Töne an

Der "Big Brother"-Moderator bedankte sich in seiner Instagram-Story zunächst ganz herzlich für die vielen lieben Kommentare. Er stellte gleich klar: "Es sollte ein Pride-Post werden und jetzt gar kein 'Ich zeige meine Liebe zum ersten Mal.'" Dennoch sei es umso schöner, dass die Nutzer so viele tolle und nette Kommentare unter dem Beitrag hinterlassen hätten. "Ich bin ganz überwältigt", sagte er zunächst.

Jochen Schropp: In seiner Story spricht der Moderator über schwulenfeindliche Kommentare.
Jochen Schropp: In seiner Story spricht der Moderator über schwulenfeindliche Kommentare.Bild: Instagram/ Jochen Schropp

Doch nicht alle Reaktionen seien positiv gewesen. Viele Follower hätten das Pärchenbild geteilt, woraufhin es auch viele Hasskommentare gegeben hätte. Schropp meinte daraufhin:

"Ich bin auch wieder total schockiert, wie viele homophobe Kommentare es auf anderen Seiten gibt. Und deswegen soll mir noch einmal jemand sagen, warum man über Homosexualität sprechen muss oder warum CSDs immer noch wichtig sind."

Zum Schluss merkte Schropp an: "So lange so viele böse Menschen und Gedanken immer noch in der Welt rumschweben, ist Sichtbarkeit leider immer noch wichtig."

Allein auf seinem Account haben über 15.000 Menschen den Beitrag mit einem Herzen markiert.

(iger)

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