Unterhaltung
V.l.: Lou, Lisha, Martin Bolze, Caroline Robens, Michaela Scherer, Andreas Robens, Eva Benetatou und Chris Stenz.


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Die Teilnehmer des "Sommerhauses" werden langsam weniger, doch das Mobbing geht weiter. bild: tvnow

Fäkalsprache und Beleidigungen: Ein Paar setzt das Mobbing im"Sommerhaus" fort

marie von den benken

Obwohl im Nachgang der letzten acht Folgen "Sommerhaus" bereits die Karrieren von Andrej Mangold, Jennifer Lange, Annemarie Eilfeld und den Rentner-Hypnotiseuren beerdigt wurden, kennt RTL auch in Folge neun keine Gnade und hält schonungslos seine 84 Kameras auf jede Situation, in der die Kandidaten Anstand, Respekt oder Schulbildung vermissen lassen. Oft läuft es sogar besonders schlecht und alle drei Komponenten scheinen zu fehlen.

Den Startschuss zur Fremdschäm-Olympiade setzt Lisha bereits vor dem Vorspann mit einem gepflegten: "Guck dich mal an, Alter – du wurdest gefickt und sitzen gelassen" Richtung Eva. Der Mann, der besagte sexuelle Aktivitäten mit Eva in seiner Vita verbucht hat, dann aber kein langfristig ausgelegtes Interesse an einer ernsthaften Partnerschaft mit ihr zeigte, heißt Andrej Mangold. Als Bachelor mit Manipulations-Diplom und zwanghaftem Hang zum Mobbing bekannt geworden, musste der Sektenführer der Scheinheiligkeit vor einiger Zeit das Haus verlassen. Seine spaltende Aura diktiert aber weiterhin große Teile des Geschehens, auch wenn inzwischen das Waldrand-Showgirl Annemarie Eilfeld und Tim ("Eva, die Ratte!") ebenfalls aussortiert wurden.

Lisha aber, und ihr oftmals weitestgehend ahnungslos zwischen den Truppen hin und her irrender Begleiter Lou, halten das Mangold-Erbe hoch. Gut, die Folgen wurden schon vor Monaten aufgezeichnet, so dass die Li-La-Scheißlaune-Bären der Staffel, Lisha & Lou, nicht ahnen konnten, was charakterlich zweifelhafte Fäkalsprachen-Superspreader wie sie draußen in der richtigen Welt für ein Bild abgeben und wie Fans und neutrale Beobachter darauf reagieren würden. Hätten sie geahnt, dass etwa Andrej Mangold und seine Jennifer mittlerweile in einer Realität leben, in der sich sämtliche Werbepartner beschämt abwenden und alle ehemaligen Bachelors unisono beklagen, Andrej hätte das Image des Bachelors beschmutzt, hätten sie sich die eine oder andere Peinlichkeit womöglich erspart. Man hat ja fast das Gefühl, von Werbepartner bis zum Hausmeister seines letzten Taxifahrers hat sich mittlerweile wirklich jeder von Mangold distanziert, der sich mal versehentlich im selben Raum aufgehalten hat.

Die Interview-Geschichte mit Andrej Mangold

Obwohl, dann müsste eigentlich auch ich mich distanzieren. Denn, Fun-Fact, auch ich habe eine Geschichte mit Andrej Mangold. Nein, Christian Lindner, nicht was Sie jetzt denken. Ach komm, wir sind ja unter uns, ich erzähle sie jetzt einfach. Während der Berlin Fashion Week im Sommer 2019 habe ich einige Interviews mit Promis gemacht. Und mit Andrej Mangold. An einem Abend fragte ich zum Beispiel auch Caro Daur, Michael Michalsky, Stefanie Giesinger, Thomas Hayo, Riccardo Simonetti, Kim Hnizdo oder Jorge González, ob sie Lust auf ein Interview hätten. Alle genannten antworteten mit "ja klar, gerne". Andrej Mangold war auch da. Er antwortete mit: "Naja, wenn es dir hilft". Wer jetzt wissen möchte, welches Interview der oben genannten Riege es nicht in die Reihe "Fashion Talks" geschafft hat, kann das auf dem Instagram-Account @PlaceToB noch heute mit Leichtigkeit rausfinden.

Aber zurück zum Thema. Lishas Überzeugung, Eva hätte ihre Daseinsberechtigung im Haus und im Leben dadurch verwirkt, mal mit jemandem im Bett gewesen zu sein, der sie anschließend nicht heiraten wollte, teilen wenige. Oder eigentlich niemand, außer Lou und natürlich die Hypnose-Rummeltruppe Martin und Michaela. Und Caro. Der Rest der Nation bekommt schon wieder (frei nach Dieter Bohlen) Elefantenpickel des Fremdschams. Oder wie es Eva stellvertretend für knapp 83 Millionen Deutsche zusammenfasst: "Asozial bis zum Gehtnichtmehr".

Eva Benetatou 

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Eva ist im "Sommerhaus" für viele das Feindbild. bild: tvnow

Als der Morgen der Trennung von Annemarie und Tim anbricht, lässt das selbsternannte Showgirl Eilfeld ihr persönliches Fazit des Sommers wie ein Abschiedsgeschenk an die Verbliebenen im Garten explodieren: "50.000 Euro sind schnell weg, aber gesunde geschäftliche und menschliche Beziehungen sind für immer – und das haben einige hier vergessen". Was genau sie mit "gesunde geschäftliche Beziehungen" meint, bleibt unklar. Vermutlich aber solche, bei denen eine Firma einen Ex-Promi (angeekelt von seinen Auftritten im "Sommerhaus") nie wieder buchen möchte und zahlreiche offizielle Statements absetzen muss, für wie extrem inakzeptabel er Mobbing hält.

Es ist aber nicht alles hass- und wutgetränkt, was diese Woche im "Sommerhaus" geäußert wird. Vieles ist auch sehr lustig. Hypnose-Koryphäe Martin Bolze etwa entpuppt sich als Sherlock Holmes der westfälischen Vorgärten und verrät seiner Frau nach wochenlanger, intensiver Observation: "Ich versuche natürlich, Menschen zu deuten. Deshalb beobachte ich viel. Und ich glaube, das größte Feindbild hier ist Eva". Potzblitz, da hat der "Sommerhaus"-Methusalem aber mal einen rausgehauen. Was kommt als nächstes? Geht er drei Jahre im Günter Wallraff-Stil in den Untergrund, lässt sich als Bürohilfe im Willy-Brandt-Haus einschleusen und tingelt dann mit seinem Enthüllungs-Buch "Ganz Rot" durch die Talkshows, in dem er verrät, das "S" in "SPD" stünde für "Sozialdemokratisch"?

"Eva, Chris, Diana und Michael sind nicht die hellsten Kerzen auf der Torte."

Sonderlich subtil geht James Bond Bolze dabei übrigens nicht vor. Eva hat die "beängstigenden Blicke, die er mir rüber wirft" bereits mehrfach registriert. Selbstverständlich schottet sie sich geistesgegenwärtig ab, denn es könnte ja auch ein Versuch der Fern-Hypnose sein, mit der Martin Eva dazu fernsteuern möchte, bei der nächsten Nominierung für sich selber zu stimmen.

Einen besseren Plan, Eva los zu werden, glaubt Gossensprachen-Großfürstin Lisha entwickelt zu haben: Sie will sich ranschleimen und Team Eva auf ihre Seite ziehen. Sie ist sich sicher, dieser Plan geht auf. Denn: "Eva, Chris, Diana und Michael sind nicht die hellsten Kerzen auf der Torte". Kracher, oder? Das ist ein bisschen so, als würde Annemarie Eilfeld sagen: "Ich werde die meistverkaufte Platte des Jahres rausbringen, denn Mariah Carey und Celine Dion sind eben nicht die besten Sängerinnen der Welt".

Allgemeinwissens-Fragen offenbaren Wissenslücken

Singend geht es dann auch zum ersten Spiel der Woche, bei dem sich die Paare wie immer Nominierungsschutz erspielen können. Bei "Ich finde dich scharf" geht es um Allgemeinwissen und extrem scharfe Nahrungsmittel. Allgemeinwissen – oder wie Lisha freimütig zugibt: "Dann essen wir heute alles, denn Allgemeinbildung ist Null". Aber natürlich wollen sie nicht "die Wichser sein, die es nicht schaffen". Das läuft aber nur so mittelgut. Kein Wunder, bei Antworten wie "Bundeskanzler" auf die Frage "Wer hat die Macht in einer Demokratie". Fairerweise muss aber gesagt werden, dass es für Eva und Chris nicht viel besser läuft. Chris antwortet auf "Was ist die Landeshauptstadt von Sachsen" voller Überzeugung mit "Hessen". Sachsen, Hessen, egal – Hauptsache eine Stadt. Und es wird noch besser. Eine "schmerzhafte Dauererektion" hält er für eine "Hypotenuse". Immerhin ein Fremdwort. So lautet das positivste Fazit des Spieleabends unter Brockhaus-Enzyklopädie-Kennern bei Chris: "Wir haben nicht gekotzt, ich bin stolz auf dich!"

Richtig zufrieden kehrt keines der Paare in den Vorhof zur Trash-TV-Hölle, der baufälligen Ex-Promi-WG, zurück. Statt euphorische Vorfreude auf die Verkündung des Ergebnisses leiden alle unter den verspeisten, extrem scharfen Nahrungsmitteln. "Sommerhaus"-Chefarzt Andreas weiß aber, wie man dieses Gefühl medizinisch bekämpfen kann: "Alkohol betäubt die Magenwände". Zum Glück gibt es gleich am nächsten Morgen eine neue Gelegenheit, dem schnellen "Sommerhaus"-Tod durch Nominierung von der Schippe zu springen.

V.l.: Andreas Robens, Lou, Martin Bolze, Chris Stenz, Caroline Robens, Lisha, Michaela Scherer und Eva Benetatou.

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Wer fliegt in die Gülle? bild: tvnow

Neues Spiel, neue Peinlichkeiten. Nach den Jalapeños-Pleiten des Vortags sind alle Teams besonders unter Druck. Alle, außer Diana und Michael, die beim Thema Allgemeinwissen die Einäugigen unter den Blinden gaben und gewannen. Wieder geht es um Wissensfragen. Die Frauen teilen die Fragen den anderen Frauen zu, bei fünf falschen Antworten fällt der Mann in eine Jauchegrube und das Spiel ist für das Team vorbei. Durch gezieltes Vergeben der schweren Fragen an Eva und per Augenzwinkern übermittelte "Ich weiß es" bei den leichteren, schanzen sich Lisha, Caro und Michaela die einfachen Fragen zu. Eva sammelt so als erste fünf falsche Antworten. Chris fliegt in die Gülle, Team Eva aus dem Spiel. Kurz danach bricht Martin ab. Im Showdown beantworten Lisha und Caro einige Minuten lang diverse Fragen, bis Andreas sich nicht mehr halten kann. Safe sind also Lisha und Lou.

Eva durchschaut das abgekartete Spiel und ist anschließend erstmals während ihrer Zeit im "Sommerhaus" ernsthaft verzweifelt. Lisha hält das allerdings für eine "Taktik von diesem gerissenen Biest" und ist sich sicher "unsere Community zerreißt die". Zu ihrem Glück ist Lisha Beauty-YouTuberin und nicht Hellseherin, denn dann wäre ihre "Karriere" bereits vor Jahren am Insolvenzgericht zerschellt. Ich weiß nicht, wann Lisha das letzte Mal auf ein Stimmungsbarometer unter deutschen Trash-TV-Liebhabern geschaut hat, aber ich möchte mal so sagen: Sie wäre gerne der Barack Obama des deutschen Reality-Fernsehens, wirkt aber leider nur wie der Mike Pence von Andrej Mangold, dem Donald Trump der gescheiterten Instagram-Existenzen.

Kopfschmerzen, billiger Prosecco und Fäkalsprache

Vor lauter Aufregung bekommt Chris Kopfschmerzen, hat aber die Rechnung ohne Esoterik-Expertin Diana gemacht, die ihn zur schnelleren Heilung mit allerlei energetisch aufgeladenen Kuscheltieren in Form handelsüblicher Wischmobs, per Pipette verabreichten Aufbauflüssigkeiten und Massagen versorgt. Als der Kopfschmerz dennoch keine Anstalten macht, den Körper von Eva-Flüsterer Chris zu verlassen, greift sie sogar zu ihrem letzten Ass im Ärmel und schickt ihren Globuli-Partner Michael zu Chris ins Bett, der ihm seine Version von "La Le Lu, nur der Mann im Mond schaut zu" vorsingt, bei der es selbst den Gesangs-Kummer gewöhnten Dieter Bohlen aus den Niveau-Latschen gehauen hätte.

Das bleibt auch Deutschlands unbeliebtester Läster-Combo Lisha, Martin und Michaela nicht verborgen, die sich breit grinsend über die aus dem Schlafgemach von Team Eva zu vernehmenden Gesangsfragmente lustig machen. Über die oftmals schmerzhaft nah an der Kreischgrenze vorgetragenen Songs, die Annemarie Eilfeld wochenlang in jeder freien Minute zum Besten gegeben hat, wurde sich nicht so echauffiert. Dabei hat man davon sogar Kopfschmerzen bekommen, anstatt womöglich welche zu heilen. Naja, solange Hypnose-Rentner Martin nicht versucht, die Kopfschmerzen weg zu hypnotisieren, hält sich zumindest der Verlust von IQ-Punkten bei den Zuschauern in Grenzen.

Lisha schreit sich in Rage und setzt zu Mobbing-Attacken an

Der Höhepunkt der Folge ist da aber noch nicht erreicht. Am Abend folgt nämlich #AsiGate – Der Prosecco-Showdown am Bocholter D-Promi-Pool. Team Eva trinkt billigen Schaumwein aus dem Sommelier-Vorrat der ranzigen WG-Küche. Das schmeckt Lisha gar nicht. Eva hat sich einfach eine Flasche genommen und sie nicht gefragt, ob sie auch etwas möchte. Vergessen die Momente, in denen Ehrenfrau Lisha voller Stolz verkündete, sie würde nun "Pancakes nur für uns" machen, und Eva würde mit Sicherheit nichts abbekommen. Eine Doppelmoral, wie bei den Diskurs-Manipulateurinnen aus der kritikresistenten Woke-Twitter-Bubble.

Hochgeschaukelt von einigen Gläsern Tankstellen-Perlwein, den RTL in weiser Voraussicht zum Abbau unnötiger Hemmungen in ausreichender Menge bereitstellt, schreit Lisha sich in Rage und schleudert Hollywood-Schaukel-Besetzerin Eva die Vokabel "Asozial" in 400 verschiedenen Tonfällen um die Ohren. Beinahe wünscht man sich, als Überraschungs-Act würde Annemarie Eilfeld für 30 Minuten zurückkehren und zur Beruhigung eine ohrenzerfetzende Kreisch-Version von "I Will Always Love You" schmettern. Obwohl … eigentlich wünscht man das niemandem.

V.l.: Lisha, Lou, Iris Klein und Peter Klein.

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Lisha und Lou (links) sind beim Mobbing ganz vorne dabei. Bild: tvnow

Mittendrin statt nur dabei ist natürlich auch Kaffeekoch-Genie Lou. Der ungekrönte Großmeister des verbalen Brechdurchfalls hat bei all der Hektik kurz vergessen, dass im "Sommerhaus" an jeder Ecke Kameras aufgestellt sind. Als er brüsk und (für seine Verhältnisse) wortreich den Vorwurf entkräften möchte, er hätte Eva "asozial" genannt, oder naja, doch schon, aber nur aus Spaß in einem Lied und selbst Eva hätte darüber gelacht, bricht das letzte Fünkchen Verständnis für ihn in den deutschen Wohnzimmern endgültig in sich zusammen. Stasi-Sender RTL spielt nämlich als Beleg für seine Ode an die Schuldfreiheit eine wenige Minuten vorher von "IM Küchenkamera" aufgezeichnete Realversion der Situation ein.

Lou sagt: "Eva, du bist asozial". Eva: "Ich glaube nicht". Lou kontert: "Doch!" Es wird weder gesungen noch gelacht. Lou, so lautet auch das anschließende Echo auf Social Media recht eindeutig, gilt fortan bei der TV-Nation nicht mehr nur als Hetzer, sondern auch als Lügner. Die Krone setzt dem Ganzen dann Fäkal-Fighterin Lisha auf, die ihren Lou weiterhin vehement verteidigt und sich dabei auch nicht zu schade ist, eine klassische Täter-Opfer-Umkehr einzuleiten. Eva hätte "natürlich wieder gelogen, weil sie ein verlogenes Dreckstück is'" und "ihr seid die Fotzen hier, nicht ich".

"So ein Charakter würde in jedem fiktionalen Drehbuch mit den Worten "das glaubt uns kein Mensch, sorry" abgelehnt werden."

Das "Sommerhaus" – der Ort wo alle Masken fallen und Karrieren durch den Lokus gespült werden. Hass hat selten ein schönes Gesicht. Und kaum denkt man, öfter könnte man sich nicht mit der flachen Hand auf die Stirn schlagen, fordert Lisha ausgerechnet im Anschluss an ihre Latrinen-Predigt aus dem Land der ekelhaftesten Schimpfwörter von Eva "mehr Respekt". Das kann man sich wirklich nicht ausdenken. So ein Charakter würde in jedem fiktionalen Drehbuch mit den Worten "das glaubt uns kein Mensch, sorry" abgelehnt werden. Das Irrenhaus der Stars, aber auf Speed.

"Mit Beleidigungen aus dem Mund von Lisha könnte man schon nach 24 Stunden ein Buch von der Dicke eines Kleinwagens füllen."

Das war jedoch noch nicht alles. Als Chris Lisha darauf hinweist, sie würde kurz nach der Komplett-Eskalation schon wieder beginnen, hinter dem Rücken von Eva Legenden zu bilden, rotzt sie ihm ein "Halt die Fresse, denkst du ich bin ein Opfer oder was" entgegen und klärt anschließend über Sozialstrukturen in Berlin auf: "Ein Mann, der eine Frau anschreit – dem würden in Kreuzberg alle Knochen gebrochen". Bei der Stimmungsbarometer-Testnominierung nennt sie Eva darüber hinaus noch "Schlampe", "kleine hässliche Ratte" und "Muschi". Außerdem prophezeit sie Eva "ganz Deutschland hasst dich". Vermutlich die fatalste Fehleinschätzung seit "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen". Wenn man aus respektlosen Schimpfwörtern Kartoffeln machen könnte, würde Lisha den Hunger auf der Welt beenden und jedes Lebewesen auf der Erde mit Pommes satt machen. Mit Beleidigungen aus dem Mund von Lisha könnte man schon nach 24 Stunden ein Buch von der Dicke eines Kleinwagens füllen. In Arial 1. Möchtet ihr noch ein Original-Zitat? Hier: "Du musst so schlecht im Bett sein, dass Andrej zum Glück Jenny genommen hat".

Ob dieser Weltrekordversuch im Absetzen von Beschimpfungen Spuren bei den bisherigen Lou und Lisha hörigen Insassen des Hauses hinterlässt, werden wir kommende Woche wissen, wenn wieder richtig nominiert wird. Ich werde berichten!

Meinung

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