Papaplatte und Trymacs packten Pokémonkarten aus

Papaplatte und Trymacs packten am Wochenende öffentlichkeitswirksam Pokémon-Sammelkarten aus. Bild: Screenshot / Youtube / Trymacs

Knossi und Sido müssen Twitch-Rekord abgeben: Womit diese Streaming-Stars über 350.000 Zuschauer begeisterten

Jens "Knossi" Knossalla, Sido, der Youtuber UnsympathischTV und Manny Marc starteten zu Halloween 2020 auf der Streaming-Plattform Twitch ihr sogenanntes Horrorcamp. Das Event wurde auf dem Kanal von Knossi übertragen und der holte mit den Gruseleinlagen und auch einem handfesten Skandal um das ungebührliche Verhalten von Rapper Bausa stolze 328.000 Zuschauer gleichzeitig vor die Bildschirme – ein deutscher Rekord. Am vergangenen Wochenende wurde der jedoch eingestellt und Schuld daran waren ausgerechnet über 22 Jahre alte Pokémon-Sammelkarten.

1999 traten die animierten Fantasiewesen in Form von Sammelkarten hierzulande ihren Siegeszug an. In den USA begann der Hype um das Sammelkartenspiel schon 1998, in Japan sogar schon 1996. Nachdem das Interesse um Pokémon zeitweise etwas abflachte, ist es jetzt völlig neu entbrannt. Seltene Karten und bestimmte Auflagen der ersten Generation von Pokémon werden auf Auktionen für Zehntausende Euro versteigert. Wichtig ist dabei auch der Zustand der Karte und ob sie aus Deutschland oder aus dem englischen oder japanischen Sprachraum kommt.

Darum sind Pokémon-Sammelkarten momentan derart beliebt auf Twitch

Auch ganze Kartenpack-Displays können erworben werden, die darin enthaltenen 30 Packs, die Booster heißen, werden derzeit von großen Twitch-Stars verkauft und dann mit steilem Spannungsbogen im Stream live ausgepackt. Das größte Objekt der Begierde sind dabei unter anderem die holografischen Ausgaben der Karten, die den Besitzer durchaus um einige Tausend Euro reicher machen können. Ein Holo-Glurak wurde beispielsweise schon für 50.000 Dollar versteigert.

Knossi konnte gegen diese Hype mit seinem Horrorcamp nicht ankommen: Die nicht minder bekannten Twitch-Stars Kevin Teller alias Papaplatte sowie Maximilian Stemmler alias Trymacs kauften nun ein sogenanntes "First Edition Base Set" von Pokémon auf Deutsch von 1999 und blätterten dafür 40.000 Euro hin. Die Überraschungs-Packs verkauften sie in erster Linie an solvente Netz-Kollegen, unter anderem den Youtuber CrispyRob.

Papaplatte und Trymacs stellten zusammen Twitch-Rekord ein

Die Käufer warteten am 30. Januar nun gespannt darauf, was für Karten in ihren erworbenen Boostern von Papaplatte und Trymacs ausgepackt werden – und nicht nur die verfolgten das Auspack-Event gespannt: Beide Streamer übertrugen den Abend parallel auf ihren Twitch-Kanälen, bei Trymacs schauten 301.000 User zu, bei Papaplatte 55.000.

Die zusammen 356.000 Zuschauer, die gleichzeitig das gleiche Event verfolgten, bedeuteten einen neuen Rekord, auch wenn Knossi damit nach wie vor die Höchstanzahl in einem einzigen Stream behält. Die Vermutung liegt aber trotzdem nahe, dass wenn entweder Papaplatte oder Trymacs einzeln übertragen hätten, sie den Horrorcamp-Rekord wahrscheinlich auch allein eingestellt hätten.

Trymacs und Papaplatte packen Pokémonkarten aus

Trymacs und Papaplatte brachen mit den Pokémon-Sammelkarten einen Zuschauerrekord. Bild: Screenshot / Youtube / Trymacs

Ein absolutes Highlight war in den Pokémon-Packs

Und welche Karten-Highlights packten die beiden bei dem hochkarätigen Event aus? Viele Booster-Packs mussten leider unter Enttäuschung verbucht werden, enormes Glück hatte aber der Youtuber Rewinside: Für ihn wurde ein Holo-Turtok ausgepackt, die zweitseltenste Karte gleich nach dem Holo-Glurak. Der Wert dürfte je nach professioneller Einschätzung des Zustands der Karte zwischen 2000 und 12.000 Euro betragen.

Nachdem das Turtok aufgedeckt wurde, konnte der es auch gar nicht fassen: "Oh Gott! Was?", schrie er wiederholt ins Mikro, während Kevin und Max fassungslos waren. Weiterverkaufen will Rewi die Errungenschaft aber (noch) nicht, wie er auf Youtube nach der Ziehung verriet: "Ich schütze die Karte, indem ich sie in ein Bankschließfach tue, da kommt dann nochmal ein Seidensack drum und eine Hülle und dann weg damit!"

Trymacs hatte für seine Community noch einen gut gemeinten Rat, denn er selbst kaufte sich Booster-Packs aus dem Display für 7700 Euro, wie alle anderen Käufer ohne zuvor zu wissen, wie wertvoll die Karten im Pack letztlich sein würden. "Macht's auf gar keinen Fall nach, schon gar nicht jetzt zu den Preisen. Das ist brutal", riet Max allen Fans, die ebenfalls ihr Geld in Pokémon-Sammelkarten investieren wollen.

(cfl)

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