Um seine Karriere wieder in Schwung zu bringen, geht Will Smith für seinem nächsten Film in Vorkasse.
Um seine Karriere wieder in Schwung zu bringen, geht Will Smith für seinem nächsten Film in Vorkasse.Bild: Getty Images North America / Kevin Winter

Nach Oskar-Ohrfeige: Will Smith muss für nächste Rolle selbst bezahlen

26.06.2022, 12:55

Bis vor Kurzem war Will Smith noch ein gefeierter Hollywood-Star – Filme, in denen der 53-Jährige mitspielte, hatten fast schon Erfolgsgarantie. Und das ließ sich der Schauspieler auch gut bezahlen: Für seine letzte Rolle im Film "King Richard" erhielt der dreifache Vater 40 Millionen US-Dollar. Darüber berichtete die Nachrichtenplattform "The Teal Mango".

Doch seit seinem Oskar-Eklat kommt Will Smith in Hollywood nicht mehr ganz so gut an. Bei der Preisverleihung schlug er dem Komiker Chris Rock auf der Bühne ins Gesicht, nachdem dieser einen Witz über den einer Krankheit geschuldeten Haarausfall seiner Ehefrau gemacht hatte.

Wegen ausbleibenden Filmangeboten, versucht der US-Schauspieler nun seine Karriere selbst wieder ins Rollen zu bringen: Für den zweiten Teil seines Erfolgsstreifens "I Am Legend", möchte Will Smith 100 Millionen Dollar in die Hand nehmen.

Will Smith investiert ein Drittel seines Vermögens

Nachdem sich der Schauspieler öffentlich für seinen Ausraster bei den Oscars entschuldigt hatte, zog er sich für eine Weile zurück. Laut "Bild"-Informationen plant der in Verruf geratene Schauspieler jedoch nun sein Hollywood-Comeback. Der 53-Jährige möchte ins Rampenlicht zurückkehren und ist dafür sogar bereit, etwa ein Drittel seines gesamten Vermögens auszugeben.

100 Millionen US-Dollar möchte der Schauspieler in den zweiten Teil des Science-Fiction-Films "I Am Legend" stecken. Die Buchverfilmung mit Will Smith in der Hauptrolle spielte nach seiner Kinoveröffentlichung 2007 256 Millionen Dollar in den USA und 329 Millionen Dollar im Ausland ein. Ob der zweite Teil einen ähnlichen Erfolg verzeichnen wird, bleibt abzuwarten.

Wissenschaftler Robert Neville soll zurückkehren

Die Fortsetzung des Films wird aktuell von Smiths eigener Firma Westbrook Studios produziert. Laut Informationen der britischen Zeitung "The Sun" wird auch der Schauspieler selbst auf der Leinwand zu sehen sein – und das, obwohl seine Figur, der Wissenschaftler Robert Neville, sich im ersten Teil der Kinofassung opferte.

Will Smith in seiner Rolle als Robert Neville.
Will Smith in seiner Rolle als Robert Neville.Bild: VILLAGE ROADSHOW PICTURES / WARN

"Das Konzept muss noch von Warner Brothers abgesegnet werden, aber es gibt keinen Hinweis darauf, dass Will aus dem Projekt ausscheidet", sagte eine anonyme Quelle gegenüber "The Sun". Dank anderen Skandalen, wie beispielsweise dem Prozess um Amber Heard und Johnny Depp, soll die Öffentlichkeit ihre Aufmerksamkeit inzwischen von Will Smith abgewandt haben. "Die negativ motivierte Interesse rund um seine Karriere hat in den letzten Wochen auf jeden Fall abgenommen."

Ausschluss von der Oscar-Gala

Sein schlechter Ruf und mangelnde Filmangebote sind nicht die einzigen Konsequenzen, die Will Smith nach dem Oscar-Eklat davongetragen hat: Die Oscar-Academy hatte nach dem Vorfall beschlossen, dass der Schauspieler zehn Jahre lang nicht mehr an der Preisverleihung teilnehmen dürfe.

(fw)

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