Im Podcast von Felix Jaehn sprach Lena Meyer-Landrut unter anderem über ihre Mode-Kollektion.
Im Podcast von Felix Jaehn sprach Lena Meyer-Landrut unter anderem über ihre Mode-Kollektion.Bild: lenameyerlandrut/instagram

Lena Meyer-Landrut gesteht: "Meine Vorstellungen sind utopisch"

11.01.2022, 15:36

2021 gab es endlich wieder neue Musik von Lena Meyer-Landrut, und nicht nur das: Die Sängerin brachte mit "A Lot Less" auch eine eigene Mode-Kollektion in Kooperation mit dem Label About You an den Start. Inklusion und Nachhaltigkeit sind der 30-Jährigen dabei sehr wichtig. Im neuesten Podcast "Breathe" von Felix Jaehn spricht sie nun ausführlicher über ihren neuen Karriereweg, und macht während des Dialogs ein klares Geständnis. Über einen neuen Musik-Release aus dem letzten Jahr ging es außerdem.

Lena Meyer-Landrut gibt Einordnung zu ihrem neuen Projekt

An einer Stelle räumt Lena ein, es falle ihr mittlerweile grundsätzlich schwerer, Kooperationen mit anderen Marken einzugehen und dementsprechend Werbung zu machen – "weil ich dann nicht mehr zu 100 Prozent hinter dem Produkt stehen kann und weil so viele Sachen da mit reinspielen." Sie wollte aber gerne selber etwas auf die Beine stellen, sodass schließlich "A Lot Less" geboren wurde, womit sie ihre persönlichen Vorstellungen umsetzen kann. "Mir machen Klamotten Spaß, mir macht Schminke Spaß", so Lena.

"A Lot Less" sei für sie jedoch "ein Prozessprojekt", das dementsprechend noch der Entwicklung bedarf. Komplett nachhaltig beispielsweise ist die Linie bislang nämlich noch nicht. Die "Strip"-Interpretin gibt offen zu:

"Meine Wünsche, meine Gedanken, meine Ideen, meine Vorstellungen davon sind utopisch."

Im Idealfall sollte alles zu 100 Prozent recyclebar sein und "jedem passen", doch Lena ist sich bewusst, dass dieses Ziel enorm hoch gesteckt sei. Eben dies sieht sie in erster Linie jedoch als Ansporn, die Kollektion weiter zu formen. "Die Liste von Punkten, die abgehakt werden können und sollen über die Zeit, ist unendlich lang. Und wir haken immer wieder mal einen Punkt ab, dann widmen wir uns dem nächsten Problem."

Für Lena sei es nun enorm positiv, überhaupt "mit den Leuten darüber ins Gespräch zu gehen und eine Community zu starten." Dabei werde schließlich auch überhaupt erst einmal geklärt, warum die Ziele eigentlich so schwer zu erreichen sind. Langfristig peile sie an, mit "A Lot Less" die "fairste First-Hand-Option" zu sein. Gleichzeitig wolle sie ein Second-Hand-Projekt etablieren, das auch regional über eine Community funktioniert, also einen Austausch ermöglicht.

Der allererste Schritt sei übrigens die Entscheidung, gewesen, nicht in China zu produzieren, "weil die Wege einfach unheimlich lang sind, es ist der Killer". Die Produktion verteile sich vielmehr innerhalb Europas, beispielsweise über die Türkei, Bulgarien, Rumänien und Italien.

Lena Meyer-Landrut erklärt Detail auf CD-Cover

Im Podcast ging es daneben aber auch über Lenas jüngste Musik-Veröffentlichungen. Felix Jaehn war vor allem das Cover der Single "Strip" aufgefallen, auf dem ein blauer Schmetterling prangt. Tatsächlich hat dieser für die Künstlerin eine besondere Bedeutung, wobei gleich zwei Faktoren eine Rolle spielen.

Lena erklärt: "Der Schmetterling ist natürlich das Symbol für die Veränderung, für die Entwicklung von der Raupe zum Schmetterling. Und natürlich auch der Schmetterlingseffekt. Eine Sache, die du tust, bedeutet, dass ganz viele andere Sachen darauf folgen und darauf basieren." Diese beiden Bilder, die der Schmetterling für sie repräsentiere, fände sie "total schön und transformierend". Nichts sei egal, alles passiere aus einem bestimmen Grund, fügt die Sängerin hinzu.

(ju)

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