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Joe Exotic steht im Mittelpunkt der Netflix-Serie "Tiger King". Bild: netflix / NETFLIX

Netflix-Hit "Tiger King": Was die Doku über Joe Exotic verheimlicht

Der Hype um die Netflix-Serie "Tiger King" (deutscher Titel "Großkatzen und ihre Raubtiere") ist ungebrochen – genau wie der Fluss an immer neuen Informationen über den "Tiger King" Joe Exotic. Der umstrittene Großkatzenzüchter, Zoobesitzer und Countrysänger aus Oklahoma steht nämlich im Mittelpunkt der True-Crime-Mini-Serie. Mittlerweile sitzt er allerdings im Gefängnis, weil er einen Mörder angeheuert haben soll, um die Tierschützerin Carole Baskin umbringen zu lassen.

Die Serie kommt auch immer wieder auf Joe Exotics Liebesleben zu sprechen. Der Polygamist war mehrfach mit Männern verheiratet – so weit bekannt. Aber: Er hat auch eine Exfrau und mindestens ein Kind. Das kam nun in dem interaktiven Livestream "All Things Live" ans Tageslicht, in dem der Journalist Per Sundnes mit dem Produzenten Rick Kirkham gesprochen hat. Vor allem Joes Sohn wurde dabei thematisiert.

Joe Exotics Sohn arbeitet im Tierpark

Er heißt Brandon, ist 38 Jahre alt und arbeitet sogar in Joes Tierpark, heißt es in dem Interview. Er soll aus der Beziehung mit Joes früherer Freundin Kim stammen. Ob sie auch diejenige war, mit der Joe verheiratet war? Das ist unklar. Wobei kürzlich auch Joes Nichte bereits über die Familiengeschichte berichtet haben soll. Sie sagte laut der britischen Zeitung "Metro", der "Tiger King" habe seine Frau in den 1980er Jahren in Texas kennengelernt, als er dort als Polizeichef gearbeitet hatte.

Rick Kirkham

Rick Kirkham kennt "Tiger King" Joe Exotic von den Doku-Dreharbeiten. Bild: netflix

"Sein Sohn war im Zoo in dem Sommer, als ich begann, für Joe seine kleine Web-Serie zu produzieren. Brandon ist sogar in der Serie zu sehen." Er sei allerdings überrascht, dass er in der Doku nicht thematisiert wurde, sagte Kirkham.

Der TV-Produzent, der mittlerweile in Norwegen lebt, sprach auch über die Art und Weise, wie er Joe Exotic im Umgang mit seinem Sohn erlebt hat. Und besonders herzlich war das wohl nicht. Kirkham berichtet:

"Joe hat seinen Sohn schlechter behandelt als die anderen Angestellten. Er erwartete mehr von ihm. Er erwartete, dass er mehr Verantwortung übernimmt und härter arbeitet."

Kirkham sicher: Joe wird Gefängnis nicht lebend verlassen

Für ihn habe es fast so ausgesehen, als würde "Joe es bereuen, ein Kind zu haben" und verheiratet gewesen zu sein.

Rick Kirkham kam auch in der neuen Special-Episode auf Netflix zu Wort, die deutsche Zuschauer zunächst nur mit einem kleinen Trick abrufen konnten, wie watson bereits berichtete. In der neuen Folge ließ Kirkham auch durchblicken, dass er nicht glaube, dass Joe das Gefängnis noch lebend verlässt. Und er ist sich sicher: Joe ärgere sich vor allem darüber, dass ausgerechnet Menschen wie er, der TV-Produzent, nun so viel Aufmerksamkeit bekämen. Aufmerksamkeit, die er sicher lieber selbst genossen hätte.

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(jei)

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