Die Episoden von "The Last of Us" sind in Deutschland etwas kürzer, doch die Fans können unbesorgt sein.
Die Episoden von "The Last of Us" sind in Deutschland etwas kürzer, doch die Fans können unbesorgt sein.bild: hbo
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"The Last of Us": Verwirrung um die Laufzeit – ist die Serie in Deutschland zensiert?

19.01.2023, 13:33

Am 16. Januar feierte "The Last of Us" in Deutschland bei Wow Premiere – die Videospiel-Adaption mit Pedro Pascal und Bella Ramsey wurde monatelang sehnsüchtig erwartet. Bislang sind die Reaktionen überwiegend positiv, allerdings hält sich die Serie auch weitgehend an ihre Vorlage.

Für Verwirrung sorgt nach dem Release der ersten Folge jedoch die Laufzeit, denn die deutsche Version ist kürzer als das US-Original bei HBO. Gegenüber "kino.de" liefert Sky nun die Erklärung dafür.

"The Last of Us": Darum sind die deutschen Folgen kürzer

In den USA bringt es die Auftaktfolge der Serie auf 81 Minuten, in Deutschland sind es nur 77 Minuten. Da kommt natürlich schnell die Vermutung auf, etwas könnte hierzulande geschnitten worden sein. Sky gibt jedoch Entwarnung: Es fehlt keine einzige Szene. Vielmehr hat der Unterschied bei der Laufzeit technische Gründe.

Die entscheidende Rolle spielt hier die Bildfrequenz beziehungsweise die Bildrate. Während in Deutschland beziehungsweise Europa standardmäßig 25 Bilder pro Sekunde verwendet werden, sind es in den USA nur 24 Bilder pro Sekunde. Die Ursprünge für die Gegebenheiten in Europa gehen noch auf das analoge Fernsehen zurück, das seinen Zeilenaufbau direkt über das Stromnetz vornahm. Da die Netzspannung in Europa 50 Hertz beträgt, ergeben sich 50 Halbbilder. Das wiederum führt zu einer Bildrate von 25 Bildern pro Sekunde.

Zwar macht ein Bild pro Sekunde eigentlich keinen großen Unterschied, über eine längere Laufzeit hinweg rechnet es sich dann aber doch. So kommt es, dass die US-Version vier Minuten länger ist. Das Seherlebnis für die Fans in Europa ist aber in keiner Weise beeinträchtigt.

"The Last of Us" sorgt für Begeisterung

Kurz nach Veröffentlichung der Pilot-Episode beschäftigten die Zuschauenden schon ganz unterschiedliche Aspekte der Serie. Viele Fans freuen sich beispielsweise, dass Marlene von Merle Dandridge verkörpert wird. Die Schauspielerin hatte bereits im Videospiel diesem Charakter ihre Stimme geliehen und auch das Motion Capture für die Figur übernommen. Daher fühlt sich die Adaption jetzt noch einmal besonders vertraut an.

Zwar übernimmt die Serie einige Szenen aus dem Spiel fast eins zu eins, interessante Ergänzungen gibt es aber dennoch. So steht nun fest, dass die globale Erderwärmung die Pilz-Pandemie ausgelöst hat. Dies wird in einem beunruhigenden Prolog vermittelt.

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