Miriam Weilmünster, die Gründerin von Nippli, begeistert Carsten Maschmeyer, Dagmar Wöhrl, Nils Glagau, Judith Williams und Ralf Dümmel mit ihrem selbstbewussten Pitch.
Miriam Weilmünster, die Gründerin von Nippli, begeistert Carsten Maschmeyer, Dagmar Wöhrl, Nils Glagau, Judith Williams und Ralf Dümmel mit ihrem selbstbewussten Pitch.Bild: RTL / Bernd-Michael Maurer

Gründerin treibt Vox-Löwen zu einmaliger Aktion: "Eine Weltneuheit"

06.09.2022, 18:12
Bettina Friemel

Die Kulisse von Nippli in der neuen Ausgabe von "Die Höhle der Löwen" irritiert die Investorin Judith Williams: "Ich dachte, es geht um Schoko-Drops." Nein, die 22-jährige Miriam Weilmünster hat Nippel-Cover erfunden, damit Oberteile und Kleider auch ohne BH getragen werden können. Denn die bisherigen Produkte auf dem Markt "zeichnen sich durch das Oberteil ab, haben komische Formen oder sind nur für den einmaligen Gebrauch geeignet, und dadurch entsteht auch noch viel Müll". Mit Nippli hat sie ultradünne Pads aus Silikon erfunden, die wasserfest und schweißfest sind und mindestens 30-mal verwendet werden können.

"Ist das auch für Männer geeignet?", kennt Langstreckenläufer Carsten Maschmeyer blutende Brustwarzen vom Sport. Aber ja! Nippli Sports sind bereits in Planung, was Maschmeyer schwer beeindruckt und ihn zu einem ungewöhnlichen Angebot animiert: "Für den Moment bin ich raus, aber ich lasse Sie nicht ohne Deal raus." Den anderen gibt er den Rat: "Haltet euch ran, sonst wird aus meiner Absage noch eine Zusage!" Warum eigentlich nicht? Er ruft: "Stopp! Ich mache eine Ausnahme, ich wäre gerne ihr Mentor." Für 20 Prozent der Firmenanteile würde er die geforderten 90.000 Euro investieren.

Die "Löwen" beschließen: "Keiner battlet!"

"Macht ihr alle ein Angebot?", erkennt Judith Williams Begeisterung in den Löwengesichtern. Sie schlägt vor: "Sollen wir ihr sagen, sie kann es sich aussuchen – wir geben ihr genau das, was sie will?" Die Idee gefällt Ralf Dümmel: "Und keiner battlet!" Er verkündet der Gründerin:

"Wir machen etwas, das hat es noch nie gegeben! Keiner wirbt für sich, keiner sagt was, und du entscheidest, wen du möchtest."
Die Nippli-Gründerin veranlasste die Löwen zu einer einmaligen Aktion.
Die Nippli-Gründerin veranlasste die Löwen zu einer einmaligen Aktion.bild: RTL / Bernd-Michael Maurer

Maschmeyer betont: "Das ist jetzt eine Weltneuheit. Das hat es noch nie gegeben!" Er ist hin und weg von der selbstbewussten Frau: "Von der Redefähigkeit, von der Gewinnung, für 22 Jahre das Stärkste, was wir hatten." Als sich Miriam für ihn entscheidet, springt er aus dem Sessel und jubelt: "Hammer!"

Doppelsocke gegen Dreck und Gin mit Zitrone

Tobias Ross ist Landschaftsgärtner und hat bei der Arbeit ständig Sand und Dreck im Schuh. Seine Lösung: "Die Socklaender ist eine Schutzsocke mit einem doppelten Schaft und funktioniert super einfach." Er demonstriert das Prinzip: "Den äußeren Schaft stülpt man über den Schuh, und schon kann nichts mehr in den Schuh fallen." Nils Glagau findet das Produkt super und würde sich nicht nur als Investor, sondern auch als Fußmodell zur Verfügung stellen: "Ich würde meine Füße sofort für euch opfern." Ralf Dümmel bietet jedoch ebenfalls 60.000 Euro gegen 25 Prozent Anteile und bekommt den Deal: "Für mich ist das ein totaler Problemlöser."

Nils Glagau testet die socklaender-Socke, bekommt jedoch nicht den Deal.
Nils Glagau testet die socklaender-Socke, bekommt jedoch nicht den Deal.Bild: RTL / Bernd-Michael Maurer

Kein problemloser, aber doch ein ganz besonderer Pitch folgte: "Unser Ziel ist es, ein inklusives Unternehmen aufzubauen mit einem besonderen Getränk", kommunizieren die Gründer von GinGillard Damian Breu, Fabio del Tufo und Dominik Nimar in Gebärdensprache. "Wir hoffen natürlich, dass wir das erste Unternehmen mit hörgeschädigten Gründern sind, die hier einen Deal abschließen können." Nach dem geheimen Rezept der Familie Gillard stellen sie Gin mit Zitrone her. Aber: "Es ist weder Spirituose noch ein Likör." Georg Kofler bemängelt, dass es nicht einmal Gin ist. Nils Glagau schnappt sich den Deal für 150.000 Euro gegen 30 Prozent Anteile und nennt das Getränk ab jetzt Le Gillard.

Tolle Erfindung, leider kein Deal

Leider ohne Deal gehen Philipp Herrmann, Georg Schieren und Martin Halama von Hopper Mobility nach Hause. Dabei kommt ihr Fahrrad-Auto super an. Nico Rosberg dreht eine Runde: "Echt angenehm zu fahren." Das Gefährt gilt als E-Bike, ist für Radwege zugelassen und kann an jeder normalen Steckdose zu Hause geladen werden. Investieren will jedoch niemand.

Auch das faltbare CLR Outdoor Kajak von Constanze Lenau und Daniel Schult, das als Rucksack überall hin transportiert und in drei Minuten aufgebaut werden kann, überzeugt als Erfindung. Da bisher jedoch noch nichts verkauft wurde und die Paddel fehlen, bemängelt Maschmeyer: "Da finde ich den Preis für die Bewertung dreist."

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