COLOGNE, GERMANY - MAY 14: Jurors Jorge Gonzalez, Motsi Mabuse and Joachim Llambi react during the 10th show of the 14th season of the television competition

Jorge González, Motsi Mabuse und Joachim Llambi sitzen in der "Let's Dance"-Jury. Bild: Getty Images Europe / Andreas Rentz

"Let's Dance"-Profis rechnen mit Juroren Motsi Mabuse und Joachim Llambi ab

Im Finale von "Let's Dance" konnte sich am Freitag Rúrik Gislasson gegen Valentina Pahde und Nicolas Puschmann durchsetzen. Im Podcast "Tanz oder gar nicht" nahmen die Tanzprofis Oana Nechiti und Erich Klann das Finale der RTL-Show genau unter die Lupe – und fanden erneut klare Worte für die Jury. Vor allem Motsi Mabuse und Joachim Llambi kamen dabei nicht gut weg.

In der Abrechnung ging es aber in erster Linie nicht um deren Jury-Bewertungen in der jetzigen Staffel, sondern um einen Vorfall, der sich bereits 2019 ereignet hat. Denn damals wurde die Sendung als "Beste Primetime-Show" mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Nur die Juroren hätten damals mit keinem Wort die Profitänzer, die ja nun mal existenzieller Bestandteil der Show sind, erwähnt. Nur Jorge hätte immerhin damals auf Instagram den Profis gedankt.

Llambi und Motsi Mabuse hingegen ließen die professionellen Tänzer völlig außen vor. Oana stellte dazu nun klar:

"Das kann ich Motsi nie verzeihen – und auch Joachim nicht."

Oana Nechiti fordert mehr Wertschätzung von "Let's Dance"-Profis

Es sei der gemeinsame Preis gewesen, pflichtete Erich seiner Partnerin bei. Für Oana war das Thema damit aber noch nicht abgeschlossen. Sie forderte für die Profis einfach mehr Anerkennung:

"Schick doch einfach eine Flasche Wein an alle Profis, schick 'ne Karte, schick ein Foto, schick doch irgendwas, schick 'ne Rundmail, nicht nur wo die Quote drin stehen, die fünf Millionen Zuschauer, die wir geknackt haben. Schick doch einfach mal ein Dankeschön."

COLOGNE, GERMANY - MAY 06:  Erich Klann and Oana Nechiti smile during the 8th show of the television competition 'Let's Dance' on May 06, 2016 in Cologne, Germany.  (Photo by Andreas Rentz/Getty Images)

Erich Klann und Oana Nechiti waren lange Teil von "Let's Dance". Bild: Getty Images Europe / Andreas Rentz

Oana erklärte weiter: "Das sind so Dinge, die mich verletzen. Denn natürlich fühlt man sich dann benutzt." Generell fühlen sich Erich und Oana als Profitänzer in der Show zu wenig beachtet. Dabei würde man sich für die Show viele Monate lang aufopfern und danach einfach nach Hause geschickt werden à la "und nun leb dein Leben weiter".

Gehalt nicht der Grund für "Let's Dance"-Aus

Man würde zwar bezahlt werden für seinen Job, aber die Bezahlung stehe in keinem Verhältnis zu der Dienstleistung, meinte sie weiter. Auch Überstunden der Tänzer würden als selbstverständlich hingenommen werden, während ein Kameramann sofort nach Hause geschickt würde. "Zu wenig kommt zurück. [...] Ein Blumenstrauß macht's halt nicht", hielt Oana fest und verkündete, dass die Bezahlung letztendlich auch nicht der Grund dafür sei, warum Profis die Show verlassen. In erster Linie hätte das mit der fehlenden Wertschätzung zu tun.

"Ich wundere mich eh, wieso so viele noch immer nicht getan oder gesagt haben in der Richtung. Nur wir sind die Bösen, Schatz", meinte Oana im Podcast an ihren Partner Erich gerichtet.

Ob das Tänzerpaar nach diesen knallharten Ansagen in der nächsten Staffel wieder in der Show dabei sein wird, ist fraglich.

(jei)

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    Alle Leser-Kommentare
  • 000765.7ee2dbe0@apple 31.05.2021 15:09
    Highlight Highlight Ich finde die Beschwerden der Profitänzer mehr als unwürdig - klar ist ein Danke für ihren Anteil wichtig, aber letztendlich sind sie Angestellte und bekommen Lohn für diesen Job. In den Choreos zeigen sich die Unterschiede, aber seit wann müssen sie das allein machen???? Die „kritischen“ Äußerungen von Erich Klann haben mich schon genervt, wenn er mit Ilka Bessin tanzte.

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