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Eric Stehfest erklärt seinen TV-Rückzug. Bild: screenshot sat1/watson-montage

"Dancing on Ice"-Sieger zieht sich überraschend aus TV zurück – und die Zuschauer spotten

Er ist der Sieger der Sat.1-Show "Dancing on Ice": Eric Stehfest, Schauspieler, Autor – und ein Mann mit einer besonderen Mission.

Am Freitagabend setzte er sich mit seiner Partnerin Amani Fancy gegen die restlichen Paare durch. In der Sendung machte Eric eine überraschende Ansage: "Ich habe entschieden, mich aus der Öffentlichkeit zurückziehen."

Der Grund? "Ich muss sagen, dass mir die Bewegung, die momentan in Deutschland stattfindet und auch auf der Erde, dass alle sich wieder trennen voneinander – diese Spaltung, das gefällt mir überhaupt nicht." Er sei in Freital aufgewachsen, sagte er. Die sächsische Stadt machte in der Vergangenheit mit rechtsextremen Ausfällen von sich reden.

"Um diesen Zusammenhalt zwischen den Menschen wiederherzustellen, muss ich meine Kraft nutzen", erklärte er. Er werde jetzt aber erst mal "meditieren" und sich ausruhen. Der Schauspieler hatte in der Vergangenheit mit Drogenproblemen zu kämpfen, ging in Therapie und schrieb ein Buch über seine Erfahrungen.

Mit seiner nachdenklichen Aussage aber kam Eric beim Publikum nicht an. Oft auf Twitter zu lesen: "Hör auf, zu reden".

So ganz passte die Erklärung mit dem Rechtsruck in Deutschland für einige nicht zusammen:

Auch seine manchmal poetische Ausdrucksweise wurde Ziel von spöttischen Gifs.

Wie hier zu sehen:

Oder hier:

Eine Zuschauerin – stellvertretend für viele Fansbefand aber auch: "Eric zeigt Emotionen, sowohl beim Tanzen als auch in den Teasern. Das ist in unserer heutigen Zeit eine Seltenheit und vielen unangenehm. Ich fürchte, deswegen finden ihn auch so viel unsympathisch..."

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Eric jedenfalls will sich nicht beirren lassen. Nach der Show wurde er von dem Promi-Portal "Kukksi" gefragt, ob er sich eine Zukunft in der Politik vorstellen könne. Seine Aussage zum Rückzug aus der Öffentlichkeit scheine das anzudeuten.

"Ich bin eher so ein Punk", antwortete er. "Mich müsste man da schon irgendwie gekonnt einschleusen."

Er sagte aber auch: "Es gehört viel Mut dazu, sich mit einem Megaphone vor Menschen zu stellen und sie anzusprechen. Da kann man auch viel Gegenwind bekommen – aber mittlerweile bin ich alt genug, diesen auch auszuhalten. Vielleicht ist es gar nicht so falsch, in so eine Richtung zu gehen."

(ll)

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