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Gynäkologin Kerstin Schöfferle bei "Wer wird Millionär". Bild: RTL screenshot

Jauch ist neugierig und fragt nach: Gynäkologin erzählt bei "WWM" von Sex-Unfall

Sabrina Heinicke ist Hot Dog-Verkäuferin bei einem schwedischen Möbelhaus. Und sie hat nur einen großen Wunsch: Sie will sich von einem Gewinn ihr Traumauto kaufen. Einen blauen Citroën Saxo. Und zwar genau das Exemplar, das sie verkaufen musste, weil sie ein Kind bekommen hat und das kleine Auto für eine Kleinfamilie nicht mehr ausreichte.

Sabrina Heinicke ist Kandidatin bei Wer wird Millionär. Sie schwärmt von den Basis-Ausstattungsmerkmalen wie Tachometer und Uhr. Jauch guckt skeptisch. Sie will den blauen Flitzer als Zweitwagen. „Mit ein bisschen Geld könnte ich ihn zurückkaufen.“ Nur 250 Euro soll das Traumauto kosten. Er stehe noch bei demjenigen, an den sie ihn verkauft hat.

Kandidatin braucht bei "Wer wird Millionär" Hilfe

Nach eigener Auskunft hat die Gesamtschülerin weder Abschluss noch Ausbildung, weil sie die Schule so schnell wie möglich verlassen wollte, um Geld zu verdienen. Daran erinnert sie Günther Jauch gern, als sie bei einer Geografie-Frage ins Schwimmen kommt. Aber die junge Frau steht selbstbewusst zu ihrer Wissenslücke und fragt das Publikum: „Die Hauptstadt welches Staates wurde nach dem Bezwinger Napoleons benannt?“ Irland, Neuseeland, Südafrika oder USA stehen zur Auswahl.

Hans-Joachim Bräuer, ehemaliger Kaufmännischer Angestellter, weiß, dass die Hauptstadt von Neuseeland Wellington heißt und meint, „Wellington“ habe Napoleon besiegt. Das stimmt zwar im Detail nicht, aber die Antwort ist trotzdem richtig. Sir Arthur Wellesley hat Napoleon besiegt und er war der Erste Duke of Wellington.

„Es ist wahnsinnig viel Geld für mich, Herr Jauch“, sagt Sabrina Heinicke und steigt bei 64.000 Euro aus. „Das ist mein Saxo“ seufzt sie. Jauch ist noch immer verwundert über den Wunsch: „Damit können Sie das ganze Autohaus kaufen, wenn es voll ist mit Autos für 250 Euro.“

Der glücklose Fleischermeister

Michael Gumpert, 42, Fleischermeister in einem Supermarkt in Brüggen, ist kein Glückskind. Als herausragendes Merkmal hat er angegeben, dass er oft gegen Türen rennt. Er wurde gerade geschieden. Pech hatte er auch, als er eine Waschmaschine reparieren wollte und sich einen Finger an der laufenden Trommel abriss. „Im Krankenhaus war ich natürlich der Volldepp. Handmodel werde ich nicht mehr.“

In der Sendung hat er am Ende auch Pech. Aber erstmal fragt ihn Jauch nach dem Bestseller an der Fleischtheke. „Schnitzel geht immer.“ Auch Mett-Igel lägen wieder im Trend. Wahlweise auch Mett-Schweine oder Mett-Minions „mit einer Brille aus Zwiebelringen“ und einer blauen Hose aus lebensmittelechter Folie. Sie hätten auch einmal ein Mett-Einhorn gebaut. „Als Prototyp. Aber das machen wir nie wieder, das hat zweieinhalb Stunden gedauert.“

Günther Jauch gibt Hinweise

Er hangelt sich bis zur 16.000 Euro-Frage. „Wer hat mehr als 200 Millionen Euro in seiner Sportlerkarriere verdient?“, lautet sie und der Kandidat ist anfangs komplett auf dem falschen Weg und findet nur durch ziemlich deutliche Hinweise von Günther Jauch auf den richtigen zurück. Dirk Nowitzki hat mehr als 200 Millionen Euro verdient, nicht Oliver Kahn, nicht Stefan Kretschmar und auch nicht Timo Boll. 16.000 Euro für Gumpert. So holpert er bis zur 64.000-Euro-Frage.

„Welches Land grenzt nicht nur an EU-Staaten?“ Tschechien, Schweiz, Portugal, Luxemburg. Knifflig. Er ruft seinen Telefonjoker, einen reisefreudigen Kollegen, an. Der ist sich „zu 70 Prozent sicher“, dass es Tschechien ist. "Das hört sich gut an", freut sich der Fleischermeister. Wer Jauch kennt, merkt allerdings, dass die Antwort nicht richtig ist. Aber der Kandidat ist unbeirrbar. „Aber ich vertraue ihm. Man kann nicht mit weniger nach Hause fahren, als womit man kommt. “Aber man kann mit 500 Euro nach Hause fahren, wenn man doch eigentlich schon 32.000 hatte. Pech gehabt! Es war die Schweiz, die an den Zwergstaat Liechtenstein grenzt. Jauch fragt die Freundin des Fleischermeisters: „Und sie lieben ihn trotzdem?“ „Ja natürlich.“ Immerhin!

Gynäkologin erzählt von einem Sex-Unfall

Als nächstes schafft es die Gynäkologin Kerstin Schöfferle auf den Ratestuhl. Die ersten Fragen meistert sie ohne Probleme. Dann fragt Jauch: „Fühlen Sie sich unterfordert? Wirkt so.“ Und sie antwortet „Nein, überhaupt nicht“ und trotzdem hat man das Gefühl, dass bei den Fragen eine ordentliche Schippe draufgelegt wurde. Bei der 8.000-Euro-Frage verbrät sie zwei Joker („In welcher Disziplin sollte der Leichtathlet Hop, Stepp und Jump beherrschen?“ Lösung: Dreisprung).

Jauch ist neugierig. Er hatte schon viele Urologen bei sich auf dem Stuhl, die von Sexunfällen erzählt haben. Nun will er wissen, ob es sowas auch bei Frauen gibt. Ein bisschen windet sich die Gynäkologin, dann erzählt sie, von einer Frau, die den kaputten Quirl eines Rührgeräts in sich verhakt hatte. Sie habe ihn zusammen mit einer Kollegin entfernen müssen. „Es war gar nicht peinlich“, versichert sie. Doch dann habe die Frau ungefragt eine unglaubwürdige Geschichte erzählt: Sie sei beim Ausräumen des Küchenschranks auf den Quirl gefallen. Und da konnten die Ärztinnen nicht mehr an sich halten. Jauch empfindet Mitleid: „Ich finde das rührend, sie wird ja lange nachgedacht haben, was sie sagt.“ Doch der Tipp der Ärztin bei seltsamen Masturbationsunfällen: „Klappe halten, ganz ehrlich.“

Kandidatin hat einen Rat für Jens Spahn

Vom eventuell gewonnen Geld würde sie mit dem Gesundheitsminister und möglichen CDU-Kanzlerkandidaten Jens Spahn essen gehen. Jauch mutmaßt, der würde das vermutlich sogar zusagen. Doch die Ärztin hat alles andere als ein Candle-Light-Dinner im Sinn. Sie will ihm die Meinung sagen: „Ich weiß nicht, ob ihm danach das Essen noch schmeckt.“ Jauch nimmt Spahn etwas ihn Schutz, nennt ihn „Aktivposten“ in der Politik, der ja vieles angehe. Die Medizinerin sieht ihn eher als „Überaktivposten“, der mal lieber eine Woche ein Praktikum in einer Klinik machen sollte.

"Er hat wenig Nähe zur Basis."

Kerstin Schöfferle über Jens Spahn

Sie kommt ganz gut voran bis zur 125.000-Euro-Frage. „Der Ostwestfale Elmar Brok war im Sommer bei seinem Ausscheiden nach 39 Jahren dienstältester …?“ Bundeswehrgeneral, Fußballbundesliga-Schiri, EU-Parlamentarier oder Kardinal vom Vatikan. Der Publikumsjoker muss ihr helfen. Jauch schmäht den jungen Mann mit Bart zwar als „Student im 16. Semester“, und der frisch gebackene Unternehmer Johannes Schustereder aus Siegen ist wirklich noch eingeschrieben. Wie lange weiß er nicht genau. Aber er kennt die Antwort: EU-Parlamentarier.

Als die Gynäkologin noch zögert, sagt er: „Ich verspreche es Ihnen“. Jauch erinnert noch daran, dass der Student Bafög nicht rückwirkend beantragen könne. „Da ist nichts zu holen.“ Doch die Medizinerin glaubt ihm zu Recht. Bevor es dann um die halbe Million geht, kommt die Sirene. Weiter dann mit ihr in der kommenden Woche. Und vielleicht gibt es dann auch noch ein Nachspiel für Jens Spahn.

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