Wer wird dreifacher Millionär bei Günther Jauch?
Wer wird dreifacher Millionär bei Günther Jauch?Bild: RTL / Stefan Gregorowius

"Ich kann nicht an einer Penis-Frage scheitern": "Wer wird Millionär?"-Kandidat zockt bei 500 Euro

04.01.2022, 10:41

Diese Woche wird bei Günther Jauch ein glücklicher Kandidat vielleicht zum dreifachen Millionär! RTL beginnt das Jahr 2022 nämlich mit einer ganz besonderen Woche. Vier Tage, von Montag bis Donnerstag, läuft jeweils um 20.15 Uhr eine Folge "Wer wird Millionär?" mit dem beliebten Quiz-Moderator. In der Final-Ausgabe am Donnerstag besteht schließlich die Chance auf einen Drei-Millionen-Euro-Gewinn. Am Montag lief nun die erste Sendung dieser besonderen Eventwoche. Wie haben sich die Kandidaten heute geschlagen?

"WWM"-Kandidat bewirbt sich 22 Jahre lang bei der Quiz-Sendung

Los ging es mit Pedro Rodriguez Sanchez, der die Urlaubsinseln Ibiza, Korskia, Krk und Mykonos am schnellsten von West nach Ost anordnen konnte. Und der Schwarzwald-Spanier, wie er sich selbst bezeichnete, hatte einen guten Lauf: Bis zur 8.000-Euro-Frage hatte er überhaupt keine Probleme und beantwortete alle Fragen souverän – dank zweier Joker schaffte er aber auch diese Hürde und die 16.000-Euro-Frage. Damit qualifizierte er sich für das große Finale am Donnerstag.

Damit war die Sache aber noch nicht in trockenen Tüchern. Da Pedro Rodriguez Sanchez die Zocker-Variante mit vier Jokern gewählt hatte, konnte er noch auf 500 Euro zurückfallen und sich damit für das Finale disqualifizieren. Und diese Gefahr bestand: Bei der Frage "Wer sollte tunlichst darauf achten, sich keinen B- und erst recht keinen A-Verstoß zuschulden zu kommen lassen?" geriet er arg ins Straucheln. Zwar tippte er auf die "Fahranfänger", doch das Risiko war ihm zu groß, deswegen befragte er noch zusätzlich einen Gast im Publikum. Dieser glaubte, die richtige Antwort zu wissen und nannte "Boxer" als richtige Antwort. Zur Absicherung rief der Kandidat noch seinen Telefonjoker an, doch auch er konnte ihm nicht weiterhelfen.

Fast verzweifelt verriet Pedro Rodriguez Sanchez, in diesem Zusammenhang nicht scheitern zu wollen, denn immerhin habe er so lange auf diesen Moment gewartet, genauer gesagt 22 Jahre:

"150 Bewerbungen habe ich verschickt. Wenn ich für den Satz 'Du musst dich mal bewerben' jedes Mal 5 Euro bekommen hätte, dann müsste ich hier nicht mehr sitzen."

Er hätte seiner Frau zwar versprochen nicht zu zocken, führte er weiter aus, aber da sie zum Glück nicht da sei, wolle er trotzdem zocken. Er entschied sich gegen die Meinung aus dem Publikum und loggte "Fahranfänger" ein. Und sein Mut sollte sich bezahlt machen, die Antwort war richtig.

Bei der nächsten Frage stieg er jedoch aus. Er wusste nicht, welche beiden Arten zu den häufigsten einheimischen Bäumen zählen. Das war auch gut, denn er hätte sich für die falsche Antwort entschieden. Die richtige Antwort lautete nicht "Blüten- und Beerenbuche", sondern "Stiel- und Traubeneiche." Damit begrüßte Günther Jauch seinen ersten Finalisten für den kommenden Donnerstag.

Penis-Frage lässt Kandidat verzweifeln

Als nächster Kandidat nahm Thomas Lang Platz auf dem heißen Stuhl. Er hatte nicht so einen schnellen Durchlauf wie sein Vorgänger, sondern musste bereits bei der 500-Euro-Frage zocken. Beantwortet werden sollte: "Bei der Gletschermumie Ötzi hatte man anfangs Probleme, welches Körperteil ausfindig zu machen?" Zur Auswahl standen die Möglichkeiten "Kopf", "rechter Arm", "linkes Bein" und "Penis." Spontan tippte Lang auf den "Kopf", doch er zögerte: "Ich bin mir unsicher, aber ich kann doch noch nicht das Publikum befragen." Außerdem beschäftige ihn eine weitere Sorge:

"Ich kann nicht an einer Penis-Frage scheitern."

Trotz der Gefahr, mit Null-Gewinn die Sendung zu verlassen, zockte der 32-Jährige und tippte auf "Penis". Nach einer Werbeunterbrechung löste Jauch auf: "Zunächst hieß es, er habe keinen Penis, weil er kastriert sei. Es war aber wie im wirklichen Leben, der Penis war geschrumpft." "Penis" war also tatsächlich die richtige Antwort und Lang konnte sich immerhin schon über 500 Euro freuen.

Thomas Lang scheitert bei "Wer wird Millionär?" fasst an der 500-Euro-Frage.
Thomas Lang scheitert bei "Wer wird Millionär?" fasst an der 500-Euro-Frage.screenshot rtl

Auch bei der nächsten Frage war Thomas Lang in Zocker-Laune. Die Antwort auf die Frage, welches andere Werkzeug ein Handwerker benutzt, "wenn er mit einer sogenannten Gehrungslade hantiert", wusste er zwar auch nicht, einen Joker wollte er aber trotzdem nicht verwenden und meinte selbstbewusst: "Es geht hier auch ums Zocken und wenn ich an der App sitzen würde, würde ich die Säge nehmen." So lautete auch seine endgültige Antwort, die sich als richtig erwies. Anschließend musste er bis zur 16.000-Frage aber doch einen Joker verwenden. Ein Gast aus dem Publikum erklärte ihm richtig, welche Ziffer der Grafikdesigner Joe Caroff zu einer Pistole umgestaltet hatte: Es war die sieben in "007", die man aus der "James Bond"-Reihe kennt.

Schluss war für Lang bei der 125.000-Euro-Frage: "In welchem dieser Länder ist die Wahrscheinlichkeit, von einer Naturkatastrophe betroffen zu sein, laut Weltrisikobericht am kleinsten?" Da er die richtige Antwort, Schweden, nicht wusste und ihm auch sein Telefonjoker nicht weiterhelfen konnte, beendete der Kandidat seine Runde: "Ich müsste raten, und das mache ich nicht, deswegen gehe ich und bedanke mich." Damit qualifizierte sich der zweite Teilnehmer für das Drei-Millionen-Euro-Finale.

Bevor Thomas Lang Platz für seinen Nachfolger machte, verriet er noch, was er mit seinem Gewinn von 64.000 Euro vor hat: Er plant eine längere Reise nach Chile, wo er Freunde hat. Und bei drei Millionen Euro? "Ich hab eine Schnapsidee. Ich möchte eine Bar eröffnen, die zu 100 Prozent klimaneutral ist." Die Idee fasste Jauch so zusammen: "Ich trinke meinen Drink nicht aus und sie machen daraus Seife."

Günther Jauch macht unbedachte Bemerkung

Nach zwei Männern auf dem Quiz-Stuhl äußert Günther Jauch einen Wunsch: "Es wäre doch schön, wenn jetzt eine Frau drankommen würde." Anschließend fügt er hinzu: "Aus diesem Grund kommt jetzt etwas aus dem Feuilleton, aus dem gehobenen Feuilleton." Diese Bemerkung kam im Netz nicht bei allen Zuschauern gut an: "Eine Frau auf dem Stuhl wäre schön, deshalb jetzt eine Frage aus dem Feuilleton. Sie merken es nicht" und "Geschlechterklischees, muss das sein?", lauteten zwei erboste Kommentare auf Twitter dazu.

Tatsächlich aber beantwortete eine Frau die "Feuilleton-Frage" am Schnellsten und so nahm Anja Bayer als Drittes auf dem Stuhl Platz, um sich einen Platz im Finale am Donnerstag zu sichern. Anders als die beiden Heeren vor ihr entschied sie sich für die Variante mit drei Jokern. Ob sie am Ende auch um die drei Millionen Euro spielen wird, beantwortet sich am Dienstag. Letzter Stand: Aktuell ist Anja Bayer bei 4.000 Euro.

Am Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag, also vom 3. bis zum 6. Januar, läuft die "Wer wird Millionär?"-Eventwoche jeweils ab 20.15 Uhr auf RTL.

(swi)

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