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Voller Einsatz bei Sasha und Tim Mälzer. Bild: TVNOW / Stefan Gregorowius

RTL-Show mit Tim Mälzer und Sasha: Sender reagiert auf Klau-Vorwürfe

Für TV-Koch Tim Mälzer und Sänger Sasha war es eine Premiere: Am Freitagabend zeigte RTL die erste Folge ihrer gemeinsamen Show "Alles auf Freundschaft".

Das Promi-Duo tritt in der Show gegen zwei Herausforderer an. In zehn Spielen müssen die Teams Fragen beantworten oder sportliche Aufgaben bewältigen. "Auto Snooker" hieß eine Challenge etwa, in einer weiteren mussten die Kandidaten Darts werfen.

Mit der letzten (Schätz-)Frage konnten sich Tim Mälzer und Sasha dann den Gewinn von 100.000 Euro sichern. "In welchem Jahr kam der weltweit erste Game-Boy auf den Markt?", wurde gefragt. 1989 ist die Antwort. Mit der Kohle schmissen die beiden Promis eine Lokalrunde einer Kölner Kneipe.

"Alles auf Freundschaft" erreichte mit 1,55 Millionen Zuschauern eine solide Quote am Freitagabend. Aber nicht alle Zuschauer guckten einfach nur zu, einige warfen RTL auf Twitter auch vor, das Konzept der Sendung abgekupfert zu haben.

Zuschauer lästern über die Show

TV-Persönlichkeiten treten in Wissens- und Geschicklichkeitsspielen gegen Normalos um Geld an? Das ist in der Tat nicht neu. Besonders häufig aber fielen auf Twitter Vergleiche zu Formaten von ProSieben.

"CircusHalliGalli" von Joko und Klaas wurde da etwa genannt.

Oder "Schlag den Raab":

Einige forderten das ultimative Duell:

Das sagt RTL

Ein Sprecher von RTL verteidigte "Alles auf Freundschaft" gegen die Twitter-Sticheleien gegenüber watson. "Dass in Unterhaltungsshows gegeneinander gespielt wird, ist tatsächlich keine neue Erfindung. Bei 'Alles auf Freundschaft' ging es gestern um 100.000 Euro. 1993 wurde bei RTL beispielsweise schon in 'Die 100.000 Mark Show' um 100.000 Mark gespielt."

Damals wurde übrigens noch kritisiert, dass die Gewinnsumme zu hoch sei. An so etwas stößt sich heute niemand mehr...

(ll)

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