Georg Kofler wollte Teil des Startups WowWow werden – wurde jedoch von zwei anderen Löwen ausgebotet.
Georg Kofler wollte Teil des Startups WowWow werden – wurde jedoch von zwei anderen Löwen ausgebotet.
Bild: TVNOW / Stefan Gregorowius

"Das ist nicht fair": Löwe Georg Kofler ärgert sich über verpassten Deal

02.06.2021, 10:45

Viele Hundebesitzer könnten bei diesem Produkt große Ohren bekommen, denn Walburga (50) und Reto (36) Falkenberg sprechen mit ihrer Erfindung ein bekanntes Problem an, das viele von ihnen kennen dürften.

Das Anleinen von Hunden, wenn Gefahr droht oder ein Kind vorbekommt, gestaltet sich mit einer herkömmlichen Leine meist eher umständlich. Dafür hat das Ingenieurs-Paar eine Lösung gefunden.

Und weil die meisten Investoren bei "Die Höhle der Löwen" Hundebesitzer sind, trafen sie auch dort einen Nerv. Gleich drei Löwen wollten in das Startup WowWow investieren. Bei der Verhandlung ärgerte sich Georg Kofler mächtig über seine Mitstreiter.

WowWow: Paar löst das Leinen-Problem

Die Hundeleine von WowWow spult sich ganz einfach automatisch auf und wird so zum Hundehalsband.
Die Hundeleine von WowWow spult sich ganz einfach automatisch auf und wird so zum Hundehalsband.
tvnow / stefan gregorowius

Walburga (50) und Reto (46) Falkenberg sind seit 15 Jahren verheiratet und bezeichnen sich selbst als "cooles Team". Gemeinsam mit ihrer Hündin Luna traten sie vor die Löwen. Aus ihrer Erfahrung als Hundebesitzer kannten sie das Problem: schnelles und sicheres Anleinen ist bei Hunden oft schwer.

Der Grund: Die Leine lässt es mit ihrem gewöhnlichen Hakenverschluss oft nicht zu. Ist der Hund angeleint, ist die Gefahr oft schon vorbei, oder es ist eben zu spät und das Tier konnte nicht unter Kontrolle gebracht werden.

In der "Höhle der Löwen" präsentierten die beiden, was zunächst aussah wie ein herkömmliches Hundehalsband. Mit einem Griff entpuppte sich das Produkt als Halsband und Hundeleine in einem. "Der Hund trägt seine Leine selbst", erklärten die Gründer.

Wöhrl und Glagau wollen in WowWow investieren

Judith Williams kennt das Problem mit der Hundeleine gut: Sie besitzt zwei Hunde.
Judith Williams kennt das Problem mit der Hundeleine gut: Sie besitzt zwei Hunde.
tvnow / stefan gregorowius

Die Investoren zeigten sich begeistert von dem praktischen Teil. "Toller Auftritt, tolles Produkt", urteilte Ralf Dümmel. Wegen eines ähnlichen Investments in seinem Unternehmen hielt er sich jedoch aus wettbewerbsgründen zurück. Und auch Judith Williams, die selbst zwei Hunde hat, zeigte sich zwar vom Produkt begeistert, investieren jedoch wollte sie nicht.

Ganz anders Dagmar Wöhrl und Nils Glagau – und zwar gemeinsam. "Ich finde es ist eine clevere Lösung", fand Nils Glagau. Dagmar Wöhrl warb mit ihrem Netzwerk und stellte den Gründern das Gemeinschaftsangebot vor: 120.000 Euro für 30 Prozent der Firmenanteile an WowWow. Fünf Prozent mehr, als die Gründer eigentlich abzugeben bereit waren.

"Ich möchte hier gern in den Wettbewerb treten", verkündete Georg Kofler bald darauf. Er wollte Wettbewerb und er bekam ihn auch – denn nach dem er mit 150.000 Euro mehr Geld für 25,1 Prozent bot, schaltete sich Dagmar Wöhrl noch einmal ein.

Schnell erhöhte sie die Investionssumme ihres Angebots mit Nils Glagau ebenfalls auf 150.000 Euro.

Georg Kofler: "Das ist nicht fair, Freunde"

Georg Kofler hat den Deal zwar verloren – böse war er dennoch nicht.
Georg Kofler hat den Deal zwar verloren – böse war er dennoch nicht.
null / WowWow

Georg Kofler war davon nicht begeistert. "Das ist nicht fair, Freunde", rief er in die Runde. Er bemerkte: "Das ist ja unfassbar – was sind denn das für Manieren!"

Dagmar Wöhrl rechtfertigte sich für ihren ungewöhnlichen Schritt. Gründer und Produkt hätten sie derart überzeugt, dass sie offenbar nachsteuern musste. Und das auch noch mit Erfolg.

Da die Sympathie offenbar auf beiden Seiten gleich war, nahmen die WowWow-Gründer das Angebot von Wöhrl und Glagau an – zur Enttäuschung von Georg Kofler. Böses Blut jedoch herrschte dennoch nicht. Georg Kofler versicherte: "Ich nehm euch das nicht übel."

"Höhle der Löwen": Freche Verhandlungen mit Maschmeyer

Eher frech traten die jungen Gründer Anja (26) und Hans (28) von Lambus bei "Die Höhle der Löwen" auf. Mit ihrem Software-Unternehmen wollen sie Reiseplanung nicht länger zu eine nervige Sache sein lassen, sondern eine spaßige Angelegenheit daraus machen.

Vor den Investoren outeten sich die beiden Gründer: Carsten Maschmeyer sei ihr Wunsch-Löwe. Als dieser dann tatsächlich anbiss, ließen Anja und Hans den Unternehmer jedoch zappeln. Beide Seiten lieferten sich einen echten Verhandlungs-Krimi – allerdings mit einem Happy End.

Für 500.000 Euro und 18 Prozent des Unternehmens stieg Carsten Maschmeyer selbst in unsicheren Corona-Zeiten in die Reisebranche ein.

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