Ruth Moschner ging einem Verdacht bei "The Masked Singer" direkt in der Show nach.
Ruth Moschner ging einem Verdacht bei "The Masked Singer" direkt in der Show nach.Bild: ProSieben/Willi Weber
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Ruth Moschner ruft Promi während "The Masked Singer" an

23.10.2022, 08:03

Wie lange dauert das hier eigentlich noch? Diese Frage stellt man sich als Zuschauende nicht nur bei "The Masked Singer", aber wer Woche für Woche den Samstagabend für diese Sendung freihält, der könnte ins Grübeln kommen. Ist ja nicht so, dass die Show nicht wirklich sehenswert wäre. Aber sie auf über drei Stunden zu strecken, wo sie locker auch nach zwei vorbei sein könnte, das tut dem Format nur bedingt gut.

Wie viel muss man eigentlich verkaufen?

Klar, Liveshows sind teuer und wenn ein Sender es kann, dann werden gerade diese Sendungen natürlich gestreckt. Immerhin bedeutet das mehr Werbeeinnahmen. Schon der Beginn von "The Masked Singer" erfolgt erst, wenn von mindestens drei Werbepartnern die Filmchen eingespielt wurden, die im Wortlaut alle gleich sind: "'The Masked Singer' wird präsentiert von..." Wie viele Heizdecken und Veggie-Würstchen müssen eigentlich verkauft werden, um diese Ausgaben wieder reinzubekommen?

Wenn der Sendeeinstieg geschafft ist, ist kurzfristig Ruhe mit Werbeunterbrechungen, bevor es dann Schlag auf Schlag geht. Ein Lied gesungen, kurze Besprechung vom Rateteam und, ach ja, Werbung. Wäre es nicht so unnötig peinlich, man könnte über den von Matthias Opdenhövel angepriesenen Schnelldurchlauf tatsächlich lachen. Denn bei drei Duellen à zwei Sänger:innen braucht es nun wirklich nicht nach jedem Duell eine Zusammenfassung der zwei Gesangsdarbietungen. So vergesslich kann eigentlich niemand sein. Aber gut, "The Masked Singer" nahm seinen Verlauf, je ein maskierter Sänger musste zittern und am Ende standen Rosty, Goldi und die Black Mamba auf der Abschussliste.

"An den Indizien konnte ich gar nichts erkennen"

Neben der Werbung nerven auch die kleinen Einspieler und Witzchen so langsam. Die Show, die von der eigentlichen Show ablenkt, ist total unnötig. Ebenso wie die Indizien, die eigentlich nie helfen, dem Promi auf die Spur zu kommen. Mehrfach am Abend beschwerten sich Giovanni Zarrella und Stefanie Kloß über die Hinweise, die eben keine sind.

"An den Indizien konnte ich gar nichts erkennen", gab Giovanni zu, als die Hinweise von Goldi präsentiert wurden. Ähnlich ging es Silbermond- Frontfrau Stefanie Kloß. "Es ist einfach verrückt, wie soll man das erraten?", fragte sie sich. Dann aber verriet sie nach dem Auftritt der Zahnfee ein Geheimnis über sich, das man für künftige "The Masked Singer" Staffeln ja im Hinterkopf behalten kann.

Giovanni Zarrella war Gast im Rateteam.
Giovanni Zarrella war Gast im Rateteam.bild: ProSieben/Willi Weber

Stefanie Kloß verrät ein Geheimnis

"Ich habe nur 24 Zähne", also "gesunde Zähne" erklärte sie, weil sie überlegte, ob die Sängerin unter der Zahnfee-Maske vielleicht auch weniger Zähne als üblich hätte. Ruth Moschner konterte direkt: "Ich glaube, ich habe den Rest", lachte sie.

Ganz generell war sich das Rateteam an diesem Abend aber sicher, öfter "auf dem Holzweg" zu sein, wie Moschner zugeben musste. Die größten Unklarheiten gab es bei den Kostümen der Black Mamba und dem Werwolf.

Joko kann nicht singen

Zunächst wurde, wie bei eigentlich allen Kostümen, wieder vermutet, es könne sich um Joko Winterscheidt handeln. Stefanie Kloß winkte ab. Joko war bei "The Voice" mal als Überraschungsgast dabei. "Joko kann nicht nur nicht singen, er kann überhaupt nicht singen", lachte sie und erklärte außerdem: "Nach 20 Sekunden ist er heiser." Mögliche andere Kandidaten: Hennig Wehland von H-Bloxx, Florian Silbereisen oder Martin Kesici. Aber auch Rea Garvey.

Der nimmt in dieser Staffel nicht hinter dem Ratepult Platz. Stefanie Kloß, die mit ihm gemeinsam bei "The Voice" zu den Coaches gehört, bestätigte Ruth Moschner, dass der Zeitplan da recht straff ist, es aber vielleicht auch nicht unmöglich sei, beide Shows gleichzeitig zu stemmen.

Ruth Moschner ruft während der Sendung an

Ruth Moschner wollte daraufhin zumindest ein wenig Sicherheit und rief direkt nach dem Auftritt vom Werwolf bei Rea Garvey an.

Nach dreimaligem Klingeln nahm dieser ab und erklärte, er sei auf einer Familienfeier in Irland. Dafür war es allerdings verdächtig ruhig im Hintergrund. "Musst du nicht arbeiten?", fragte er lachend und gab dann zu: "Ich vermisse euch auch total." Als Ruth ihn direkt fragte, ob er der Werwolf sei, lachte der Sänger. "Er lacht wie der Werwolf", bestätigte Matthias Opdenhövel. "Du bist alt genug, du musst das selbst entscheiden", verabschiedete sich Rea von Ruth.

Werwolf kommt zurück

Wenige Sekunden später kehrte der Werwolf auf die Bühne zurück, was tatsächlich ein Indiz dafür sein könnte, dass unter der Maske der irische Sänger steckt.

Werbung für die Tour

Ein anderer Ire hatte während der Sendung auf jeden Fall einen Auftritt. Angelo Kelly, der in Staffel zwei als Kakerlake dabei war, kam im Kostüm auf die Bühne und sang Coolios "Gangsta's Paradise" ziemlich gut. Dem Sänger war anzumerken, wie sehr er sich freute, wieder in der Show performen zu können, nachdem er seine erste Teilnahme aufgrund der Corona-Pandemie vorzeitig abbrechen musste.

Der Grund für den späten Auftritt: natürlich wieder einmal Werbung. Diesmal für die bevorstehende "The Masked Singer"-Tour, bei der Teilnehmende der Show in ihren Kostümen vor Publikum auftreten. So richtig erschließt sich einem da nicht das Konzept, immerhin ist ja bereits klar, wer unter den Kostümen vom Zebra, dem Monstronaut oder eben der Kakerlake steckte. Aber gut, vielleicht tauschen die Promis ja auch ihre Kostüme durch.

Raus ist … die Black Mamba

Noch geht das Rätselraten um den Werwolf, den Maulwurf, die Zahnfee, Goldi und Co. weiter, denn "The Masked Singer" verlassen musste die Black Mamba. Unter dem Kostüm steckte, wie Superfan Stefanie Kloß ganz richtig vermutete, der "GZSZ"-Schauspieler Felix von Jascheroff. Ihre Liebe zur Serie war der Frontfrau von Silbermond etwas unangenehm. Sie berichtete, dass sie mal bei "GZSZ" mitspielen durfte und sich, gemeinsam mit ihrer Schwester "ein bisschen daneben benommen" hätte.

Felix von Jascheroff war die Black Mamba.
Felix von Jascheroff war die Black Mamba.Bild: ProSieben/Willi Weber

Wer jetzt zerstörte Kulissen oder Exzesse aller Art erwartete, wurde von diesem Geständnis aber enttäuscht. Denn mit daneben benommen meinte Stefanie lediglich, dass sie viele Fotos gemacht hat und am Ende allen am Set klar geworden wäre, welch großer Fan in ihr steckt. Felix von Jascheroff bestätigte nach seiner Demaskierung dann auch, dass er am meisten Angst davor gehabt hatte, dass Stefanie im Rateteam sitzen könnte.

Nächsten Samstag ist dann auch schon Halbfinale bei "The Masked Singer". Vielleicht gibt es unter den Kostümen ja noch einen weiteren RTL-Star. Nachdem ProSieben jetzt schon Werbung für "RTL Punkt 12" und "GZSZ" gemacht hat, könnte man erwarten, dass da noch mehr Promis von der Konkurrenz angeworben wurden.

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