Kevin Jenewein.

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Kevin Jenewein war Finalist bei "DSDS" 2021. Bild: TVNOW / Stefan Gregorowius

"Euer Fehler wird mich für immer verfolgen": "DSDS"-Finalist von Schummel-Vorwürfen entsetzt

Die 18. Staffel von "DSDS" hat für jede Menge Wirbel gesorgt. Zuletzt war es vor allem Dieter Bohlens Aus als Chefjuror, der für Aufsehen sorgte – und das kurz vorm Halbfinale. In den ausstehenden Live-Sendungen fehlte der Poptitan krankheitsbedingt dann auch noch gänzlich und wurde von Thomas Gottschalk vertreten. Nicht nur für die Zuschauer ein ziemliches Hin und Her, sondern auch für die Kandidaten. Doch die hatten kurz vor dem Finale noch ganz andere Sorgen. Schummel-Vorwürfe machten sich breit.

Denn in der Nacht zu Karfreitag sollten um Punkt Mitternacht die potenziellen Siegersingles der vier Finalisten auf den Streaming- und Download-Portalen zum Abruf und Download zur Verfügung stehen. Doch auf Spotify war lediglich der Song von Kevin Jenewein pünktlich online. Die restlichen Lieder verspäteten sich um mehrere Stunden. Die Fans witterten einen Skandal und sprachen bereits von "Schiebung".

Auch in den Medien wurde fleißig über die vermeintliche Schummelei berichtet und dabei meist darauf verwiesen, dass die Abrufzahlen Einfluss auf das Jury-Urteil haben können. Hatte Finalist Kevin also einen klaren Vorteil gegenüber seinen Konkurrenten, weil sein Song bereits in den Trendcharts auf Platz 13 eingestiegen war?

"DSDS"-Finalist von Berichten enttäuscht

Er selbst reagierte nun auf die zahlreichen Berichte und zeigte sich auf Instagram ziemlich geknickt. "Ich habe noch nie gehört, dass sowas passiert ist. Bei release days kommen die Songs immer um Punkt zwölf", erklärte er zunächst.

Moderator Oliver Geissen (M.) begrüsst die Top 9. 

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Im Finale musste sich Kevin Jenewein geschlagen geben. Bild: TVNOW / Stefan Gregorowius

Das Schlimme sei, so Kevin weiter, dass behauptet worden wäre, die Spotify-Abrufe hätten einen direkten Einfluss auf das Voting "und es wäre alles krass gefaket und ich würde schon als Gewinner feststehen". In den Medien wurde tatsächlich mehrfach berichtet, dass die Abrufzahlen von den Juroren in die Bewertung mit einfließen dürften. Eine Aussage, die mindestens irreführend ist. Klar, auf die Zahlen können sich die Juroren natürlich berufen, das konnten sie auch in den Jahren zuvor. Doch einen Einfluss auf das direkte Voting hatten sie nicht.

Die Juroren hatten immerhin seit dem Halbfinale keinen Einfluss mehr darauf, wer weiterkommt. Das durften allein die Zuschauer entscheiden. Doch Kevin lässt die Angelegenheit dennoch nicht los.

Kevin Jenewein räumt ein: Als "DSDS"-Fan wäre er sauer gewesen

Er selbst habe den Eindruck, die Berichte hätten die Fans möglicherweise in eine falsche Richtung gelenkt und räumte sogar ein: "Ich als Fan, wenn ich das gesehen hätte, wäre sauer gewesen und hätte mich gefragt, warum?". Vermutlich hätte er sich bei den Anrufen nach solch einer Nachricht auch anders verhalten, meinte er.

In Richtung des "DSDS"- Siegers sagte er, er wolle niemandem etwas wegnehmen und freue sich für Jan-Marten. Ziemlich niedergeschlagen erklärte er jedoch weiter:

"Ich werde niemals die Gewissheit haben, ob mein Kämpfen, dieser Weg, sich eventuell gelohnt hätte."

Weiter stellte er in Bezug auf die in seinen Augen irreführende Berichterstattung klar: "Ich hab das geliebt. Es war für mich das Größte, auf dieser Bühne zu stehen und ihr habt es kaputt gemacht." Böse Absichten wolle er dabei zwar nicht unterstellen, meinte jedoch abschließend: "Euer Fehler wird mich für immer verfolgen."

Disclaimer: Auch watson hatte berichtet, dass die Abrufzahlen in die Bewertung der Jury mit einfließen dürfen. Von einem Einfluss der Abruf- und Downloadzahlen auf das Votingergebnis war nicht die Rede.

(jei)

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