Nach einem Sex-Spruch von Dieter Bohlen gegen die Kandidatin Jill Lange und einem öffentlichen Disput zwischen dem Poptitan und Co-Jurorin Katja Krasavice ist in der Final-Staffel noch einmal eine besondere Aufmerksamkeit auf "DSDS" gerichtet. In der Ausgabe vom 8. Februar gab es allerdings keine wirklich skandalträchtigen Sprüche. Stattdessen sorgte ein Talent bei dem ehemaligen Modern-Talking-Sänger für extreme Begeisterung.
"Ich hab vor Dieter Bohlen Respekt. Er hat schon so viel erreicht. Ich bin schon nervös, vor ihm vorzusingen, weil er auch hohe Erwartungen hat", gesteht Julienne Seline Faber aus dem Saarland. Die Kandidatin lebt in einem kleinen Dorf, nun zieht es sie für die Castings in die Großstadt Köln.
Ihre Bedenken sind unbegründet. Nach Juliennes Darbietung des Songs "Lost Without You" von Freya Ridings ist vor allem Dieter Bohlen hin und weg. Normalerweise geben alle aus der Jury erst einmal ihr Urteil ab, erst dann steht die Entscheidung über das Weiterkommen fest.
Bei Julienne ist das aber anders: Dieter Bohlen verkürzt den Prozess radikal und überreicht ihr den Recall-Zettel, bevor Pietro Lombardi, Katja Krasavice und Leony ein Wort gesagt haben. Das sieht man bei "DSDS" wahrlich nicht alle Tage.
Protest regt sich in der Jury aber nicht, tatsächlich sind auch die übrigen drei einverstanden. "Das sind diese Gefühle, dieses bisschen Schmerz in der Stimme", gerät Pietro Lombardi im Anschluss ins Schwärmen. Bohlen hat derweil nur einen Rat für die junge Sängerin: "Bleib so natürlich wie du bist." Julienne kann ihr Glück kaum fassen, souverän hat sie es in den Recall geschafft.
Rundum erfolgreich ist Bohlen in dieser "DSDS"-Ausgabe allerdings nicht. Bevor Kandidat Christian seinen Einsatz hat, meint er in Richtung Pietro Lombardi: "Wetten, dass der nicht singen kann?" Sein Kollege will sich prompt auf die Wette einlassen, doch Bohlen ist plötzlich doch unsicher und erklärt: "Bisher habe ich jede Wette gewonnen, aber wenn ich verlieren würde, würde ich mich den ganzen Tag ärgern." Weiter gesteht er: "Mir tun auch 100 Euro weh."
Tatsächlich weiß auch Christian zu begeistern und Bohlen muss erkennen, dass er sich diesmal komplett verzettelt hat. Womöglich also war das seine letzte Show-Wette gegen Kumpel Pietro.