Ekaterina Leonova tanzte 2018 mit Ingolf Lück bei "Let's Dance".
Ekaterina Leonova tanzte 2018 mit Ingolf Lück bei "Let's Dance".
Bild: Getty Images Europe / Andreas Rentz

"Let's Dance"-Star droht Abschiebung: Wieso Ekaterina Leonova nicht als Tanzlehrerin arbeiten kann

30.07.2021, 15:42

Ekaterina Leonova ist der absolute Publikumsliebling der RTL-Show "Let's Dance". Der Profitänzerin gelang 2019 das Triple – dreimal hintereinander wurde sie mit ihren Promi-Kandidaten Gil Ofarim, Ingolf Lück und Pascal Hens "Dancing Star". 2020 und 2021 dann der Schock für die Fans: Die 34-Jährige war nach dem Mega-Erfolg plötzlich nicht mehr Teil des Casts. Einige Zuschauer drohten schon damit, die Sendung nicht mehr anschauen zu wollen, wenn Ekat nicht antritt.

Über die Gründe konnte die gebürtige Russin nicht viel sagen, die Verträge werden in jedem Jahr neu verhandelt und die Tänzerinnen und Tänzer auf die Größe und Ansprüche der Promis abgestimmt. Ein endgültiges Aus bedeutet die doppelte RTL-Absage aber noch nicht für sie: "Vielleicht wird es einen passenden Tanzpartner für mich geben. Mal sehen", kommentierte sie Anfang des Jahres gegenüber watson.

Unabhängig von ihrer "Let's Dance"-Zukunft muss Ekaterina auch um ihren Aufenthalt hierzulande bangen, sie braucht dringend einen neuen Job, da ihr sonst die Abschiebung nach Russland droht. Ein Vertrag in der Redaktion von RTL läuft im August aus. Etliche ihrer Follower fragten deswegen bei ihr nach, ob sie nicht einfach ihre Leidenschaft ganzjährig zum Beruf machen und als Tanzlehrerin arbeiten könnte. Nun erklärte Ekaterina, wieso das nicht möglich ist.

Ekaterina Leonova braucht einen Job mit BWL-Bezug

Neben etlichen Heiratsanträgen aus Deutschland, habe sie mittlerweile auch einige ernstgemeinte Jobs in Aussicht, eine vielversprechende Stelle würde sie nach Hamburg führen: "Es ist gerade schwierig, aber diese Woche soll sich entscheiden, ob ein paar Optionen klappen, oder nicht, also ob die Bewerbungsgespräche stattfinden", erklärte Ekaterina nun in einem Instagram-Livestream.

Ekaterina Leonova stand ihren Fans auf Instagram Rede und Antwort.
Ekaterina Leonova stand ihren Fans auf Instagram Rede und Antwort.
Bild: Screenshot / Instagram / ekatleonova

In jedem Fall sei ihre derzeitige Wohnung in Köln gekündigt, eine neue aber wegen der Job-Ungewissheit noch nicht angemietet. Denn Ekat kann nicht irgendeinen Job annehmen, nur, um in Deutschland bleiben zu dürfen. Sie erläuterte schließlich, warum eine Tanzlehrerinnenstelle nichts an ihrer Situation verändern würde:

"Viele fragen mich, wieso ich nicht einfach als Tanzlehrerin arbeiten kann – das darf ich nicht. Das Auslandsamt fordert, das ich in dem Bereich arbeite, den ich studiert habe und das ist der BWL-Bereich."

Am liebsten würde sie im Marketing oder in der Personalentwicklung arbeiten, mag kreative Aufgaben und die Arbeit mit Menschen. Wegen der Fachvorgabe komme aber eben Tanzlehrerin nicht infrage. Aber: "Diesen Teil meines Lebens werde ich nicht aufgeben und trotzdem weiter unterrichten", versicherte die Tänzerin ihren Fans.

Einen neuen Arbeitsplatz zu finden, gestaltet sich zudem für Ekat schwer, da sie auch besondere Freiheiten braucht: "Ich brauche nicht einfach nur einen Job, ich brauche einen Job mit der Möglichkeit der Freistellung, da ich TV-Projekte habe und Events. Das ist natürlich nicht selbstverständlich und das kann ich verstehen, dass nicht jeder Arbeitgeber mitmacht."

Mit ihrem bisherigen Arbeitgeber RTL gehe sie jedoch nicht im Negativen auseinander, im Gegenteil. Es gebe in dem Kölner Unternehmen eben nicht so viele Möglichkeiten für sie, wo sie einsteigen könne, immerhin habe sie keine journalistische Ausbildung. "Und mit der Freistellung ist es auch schwierig. Aber ich bin sehr glücklich und dankbar, dass ich zwei Jahre dabei sein durfte. Ich freue mich auf etwas Neues", verrät Ekaterina schließlich.

Wird Ekaterina vielleicht doch eher die neue Bachelorette?

Und auch eine weitere Idee ihrer Fans ließ sie sich im Livestream auf Social Media durch den Kopf gehen. Einige schlugen ihr vor, sich doch mal als Bachelorette bei RTL zu bewerben. Immerhin sei die Tänzerin momentan nach einer geplatzten Verlobung wieder Single.

Aber Ekat gab dazu zu bedenken: "Ich bin sehr konservativ erzogen worden, die Männer müssten bei mir um einen Kuss kämpfen." Ins Bett käme von den Kandidatin bei ihr wohl keiner. Aber sie wiegelte die Idee nicht vollständig ab:

"Wenn RTL nichts dagegen hat, dass keiner geküsst und mit keinem geschlafen wird..."

Trotz dieser Idee würden die meisten sie wohl aber doch lieber auf der TV-Tanzfläche, als in der Rolle der Rosenverteilerin sehen wollen. Und immerhin ging mit Maxime Herbord für 2021 auch bereits die nächste Bachelorette an den Start.

(cfl)

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