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Dieter Bohlen mit Xavier Naidoo. Da war noch alles in Ordnung. Bild: dpa / Henning Kaiser

Naidoo nicht mehr in "DSDS"-Jury: Dieter Bohlen äußert sich

Nachdem Xavier Naidoo ein Video veröffentlicht hat, in dem der Sänger und "DSDS"-Juror kryptisch über rechte Verschwörungstheorien spricht, zog RTL einen Tag später die Konsequenzen und kappte die Zusammenarbeit.

Zwar hatte Naidoo die Rassismus-Vorwürfe zurückgewiesen, jedoch reichte dem Sender die Stellungnahme nicht.

Vom Jury-Kollegen und Poptitan Dieter Bohlen kam lange Zeit kein Statement. Bei Instagram hat er sich dann doch geäußert.

Bohlen sagte, er will sich bei "DSDS" näher äußern - das tat er

Bohlen wolle sich zuerst alles anhören und sich informieren, bevor er sich ausführlich äußert. Weil so viel "Blödsinn" geschrieben werde und er sich da nicht einreihen wolle, erklärte Bohlen.

Der "DSDS"-Juror weiter: "Glaubt mir, ich habe die beiden letzten Tage viele, viele Telefonate geführt und viele Gespräche geführt. Ich habe hunderte von Seiten und Meinungen gelesen. Ich werde mich morgen in der Sendung, wenn ich alles weiß, bestimmt dazu äußern können - das hoffe ich, aber ich werde nicht in das Blöken derer einstimmen, die die Hintergründe nicht kennen."

Die Fans verstehen das. Es sei für ihn und seine Kollegen bestimmt nicht einfach, mit der Situation umzugehen, lautete ein Kommentar. Bohlen stimmt dem zu: "So ist es. Wir sind alle ein wenig durch den Wind."

Auch an Bohlen gehen die Geschehnisse um seinen Ex-Jurykollegen nicht spurlos vorbei. Auf weitere Nachfragen ging der Poptitan aber nicht ein. "Ich werde reden, wenn ich alles weiß und nicht, wenn andere das wollen", lautete sein Kommentar.

Live bei "DSDS": Dieter Bohlens Worte

Lange hat sich Dieter Bohlen am Samstagabend geziert, doch zirka eine halbe Stunde vor Ende der Show, antwortete der Pop-Titan dann doch auf die Frage von Alexander Klaws, ob Bohlen denn was sagen wolle.

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Bild: Screenshot RTL

"Ich wollte mir erstmal unsere Kandidaten anhören. Denn es geht in erster Linie um unsere Sänger. Nicht um unsere Jury. Das haben einige durcheinandergebracht. Wir hatten heut viel Spaß. Wir haben gekämpft und alles gegeben. (...)" Dann spricht Bohlen länger über seine Schützlinge und wie stark deren Leistung sei.

Weiter führt er aus, dass er jetzt das sagen wolle, worauf alle warten und wie "gar nicht so wahnsinnig" er das Thema denn finde. "Mein Team ist nicht irgendjemand aus der Jury, mein Team, muss ich ganz ehrlich sagen, ist RTL. Für die arbeite ich seit 18 Jahren. Das ist mein Team. Die ganzen Leute, die diese Show aufbauen und sich um alles kümmern. Wir machen hier eine Unterhaltungssendung und da geht es wirklich um Unterhaltung und nicht um Hass und Hetze. Und deswegen steht die ganze Jury und mein Team hinter der Entscheidung von RTL und von Ufa. Das ist eigentlich alles, was ich dazu sagen möchte."

Dann haut er noch den Hammer raus: "Eins möchte ich noch sagen. Wir werden nächsten Samstag ganz bestimmt wieder zu viert hier sitzen. Denn wir werden einen neuen Juroren präsentieren, vielleicht mehrere. Vielleicht machen wir in jeder Show einen Neuen. Wir wissen das noch nicht. Es ist viel spontan. Das ist eine Überraschung für alle. Gucken wir mal, wer hier sitzen wird."

(lin/kiru)

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