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Bild: zdf/anelia janeva

"Hör da einfach nicht hin": Kollegin richtet emotionale Botschaft an Helene Fischer

Die Fans von Schlagersängerin Helene Fischer waren aufgeregt am Wochenende: Das ZDF zeigte den Konzertfilm "Helene Fischer – Spürst du das?" Es war eine TV-Premiere.

Die Aufnahmen stammten von zwei Auftritten der Sängerin in Hamburg vom vergangenen Jahr. Während aber die Helenisten den Film bejubelten, war offenbar nicht ganz Fernseh-Deutschland von den Socken.

Am Samstagabend sahen 2,88 Millionen Menschen die Show von Helene Fischer. Beim Quiz "Ich weiß alles!" mit Jörg Pilawa schalteten 3,76 Millionen Menschen ein. "Quoten-Niederlage für Sängerin", titelte die "Bild"-Zeitung.

Genau diese Schlagzeile hat nun Sängerin Maite Kelly auf Instagram geteilt und im dazugehörigen Post ordentlich Dampf abgelassen.

Sängerin verteidigt Helene Fischer

"Die letzten Tage habe ich oft an Helene Fischer gedacht, an meine liebe Kollegin und Freundin", teilt Kelly mit.

"Es macht mich etwas wütend und traurig zugleich, zu sehen, wie viele sich an einem sogenannten Misserfolg freuen oder wie eine tolle Leistung dazu einfach 'gemacht' wird", schreibt sie weiter. Das ZDF habe mit dem Konzert-Film von Helene Fischer einen Marktanteil von 13 Prozent erreicht, wiederholt die Sänger-Kollegin noch einmal die Fakten. Das sei "eine unfassbare Leistung".

"Eine etablierte TV-Show und ein Live-Konzert sind zwei total unterschiedliche Formate!", kritisiert sie den Vergleich des Konzertfilms mit dem Pilawa-Quiz.

Maite Kelly vermisst "Dankbarkeit und Respekt" gegenüber einer Musikerin, "die zeigt, dass wir in Deutschland nicht nur guten Fußball spielen oder hervorragende Autos bauen". Aussagen wie die "Quoten-Niederlage" habe "eine Künstlerin von diesem Format weder menschlich noch als Profi verdient. Das kann man so einfach nicht stehen lassen."

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Ich möchte mal etwas Dampf ablassen. Die letzten Tage habe ich oft an @helenefischer gedacht, an meine liebe Kollegin und Freundin. Selten habe ich eine deutsche Künstlerin kennen gelernt, die sich so bodenständig und demütig ihrem Publikum hingibt. Es macht mich etwas wütend und traurig zugleich, zu sehen, wie viele sich an einem sogenannten Misserfolg freuen oder wie eine tolle Leistung dazu einfach „gemacht“ wird. Mit der Ausstrahlung von Helenes Live-Konzert am Wochenende über 13% Marktanteil und mehr als 2,8 Millionen Zuschauer zu erreichen, ist eine unfassbare Leistung. Eine etablierte TV-Show und ein Live-Konzert sind zwei total unterschiedliche Formate! „Sing meinen Song“ generiert mit sechs Top-Künstlern solche Zahlen und wird dafür gefeiert. Hier muss ich mal was sagen… Wo bleiben Dankbarkeit und Respekt einer Künstlerin gegenüber, die zeigt, dass wir in Deutschland nicht nur guten Fußball spielen oder hervorragende Autos bauen? Hier haben wir eine Frau, die zu den Besten im Entertainmentbusiness zählt. Solche Aussagen hat eine Künstlerin von diesem Format weder menschlich noch als Profi verdient. Das kann man so einfach nicht stehen lassen. Zur besten Sendezeit mit einem Konzertmitschnitt in diesem Handy- und Internet-Zeitalter so viele Menschen anzuziehen und zu halten, ist ein großartiger Erfolg! Liebe Helene, ein paar Worte von mir als Kollegin, als Frau und als Mama – hör da einfach nicht hin. Dein Publikum, für das Du alles gibst, kennt Dich. Ich fr eue mich auf Mehr! U just keep doing what u do!!! #unstoppable #lasssiereden #heleneisthebest

Ein Beitrag geteilt von Maite Kelly (@maite_kelly) am

Rat für Helene Fischer

Maite gibt Helene den Rat: "Liebe Helene, ein paar Worte von mir als Kollegin, als Frau und als Mama – hör da einfach nicht hin." RTL-Moderatorin Vera Int-Veen stimmte in einem Kommentar unter dem Post zu: "Danke Maite. Wahre Worte."

Helene Fischer kann sich also über die Unterstützung prominenter Kollegen freuen.

Für Kritik an dem Konzertfilm aber sorgte am Wochenende auch ein Outfit von Helene Fischer. Die ZDF-Moderatorin Maja Weber kritisierte, ein Lack-Leder-Outfit der Sängerin suggeriere die "Käuflichkeit von Frauen".

Fest steht nach der Ausstrahlung, was wir ohnehin schon wussten: Helene Fischer mag nicht jeder.

(ll)

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