Jorge González, Motsi Mabuse und Joachim Llambi schauten im Halbfinale ganz genau hin.
Jorge González, Motsi Mabuse und Joachim Llambi schauten im Halbfinale ganz genau hin.Bild: Andreas Rentz/Getty Images

Llambi-Urteil macht "Let's Dance"-Publikum wütend: "Schön, dass Sie buhen, wir müssen bei der Wahrheit bleiben"

15.05.2022, 15:11

Mit der 11. Live-Show von "Let's Dance" wurde mittlerweile das Halbfinale erreicht. Somit kämpften nur noch vier Tanzpaare um den großen Titel "Dancing Star". Mit dabei waren noch Amira Pocher, Janin Ullmann, Mathias Mester und René Casselly. Am Ende stellte sich somit die Frage, wer den Sprung ins große Finale kommende Woche schafft. Doch bis es so weit war, mussten die Stars und natürlich auch die Tanzprofis Vollgas geben.

Denn das Programm, welches absolviert werden musste, hatte es in sich. Denn dieses Mal waren die Promis dazu angehalten, gleich drei Mal aufzutreten. Neben zwei Einzeltänzen gab es auch noch eine Besonderheit beim sogenannten "Impro Dance Even More Extreme". Hierbei zogen die Promis einen Tanz, ohne den dazugehörigen Song zu kennen. Danach bekamen sie nur kurz Zeit, um sich umzuziehen und sich auf die Performance vorzubereiten. Kein Wunder also, dass die Tanzpaare mächtig ins Schwitzen kamen.

Die Jury-Bewertungen gingen heute auch auseinander.
Die Jury-Bewertungen gingen heute auch auseinander. Bild: Andreas Rentz/Getty Images

Joachim Llambi wird für Urteil ausgebuht

Den Anfang machten Amira Pocher und Massimo Sinató mit ihrem Quickstep zu "Valerie" von Amy Winehouse. Die Moderatorin stellte zu Beginn klar: "Ich nehme das ernst und möchte natürlich ins Finale." Von ihrer Einstellung her habe sich in der Zeit einiges getan, gab sie an. Juror Jorge González meinte danach, dass es "ein ganz tolles Opening" gewesen sei. "Du warst dynamisch, ein Traum in Pink", so der 54-Jährige. Der eine oder andere kleine Fehler ist dem Jury-Team dennoch nicht verborgen geblieben, auch wenn "viel Energie" zu spüren gewesen sei. Motsi Mabuse zeigte sich gespannt darauf, "wo der Abend hinführt".

Amira und Massimo hatten Spaß bei ihrem Auftritt.
Amira und Massimo hatten Spaß bei ihrem Auftritt.Bild: Andreas Rentz/Getty Images

Joachim Llambi urteilte schließlich so: "Die Feinheiten müssen für eine Topleistung stimmen. Erstmal müssen wir sagen, es ist Halbfinale. Hier ist heute Abend keiner sicher, Sie müssen für Ihren Favoriten anrufen. Es war rhythmisch, aber ich sage mal so, ein Quickstep ist auch Fußarbeit. Wenn ich nur Ballenschritte habe, dann muss ich sagen, ist das für mich fürs Halbfinale ein Ticken zu wenig. Ich hoffe, dass es beim Tango obenrum funktioniert."

Amira konnte die Jury nicht gleichermaßen überzeugen.
Amira konnte die Jury nicht gleichermaßen überzeugen.Bild: Andreas Rentz/Getty Images

Seine Kritik kam vor allem beim Publikum im Studio ganz und gar nicht gut an, sodass laut gebuht wurde. Daraufhin stellte Llambi klar: "Ist ja schön, dass Sie buhen, wir müssen bei der Wahrheit bleiben." Am Ende hagelte es für Amira 23 Punkte. Jorge vergab acht, Motsi neun und Llambi sechs Punkte.

Auch bei den restlichen Tanzpaaren schaute Llambi ganz genau hin

Janin Ullmann und Zsolt Sándor Cseke versuchten hingegen mit ihrem Paso Doble zu überzeugen. Die 40-Jährige meinte im Einspieler dazu: "Mir ist wichtig, dass ich zeige, wie Frauen sind." Daniel Hartwich fand die Performance in jedem Fall "fantastisch" und sagte mit Blick auf die Zuschauer: "Sie flippen zurecht aus. Sechs Mal hintereinander hattest du 30 Punkte, den Rekord hält Ella Endlich, sie wurde eine hervorragende Zweite." Der kleine Seitenhieb blieb in jedem Fall Joachim Llambi nicht verborgen und er sagte zum Publikum: "Da müssen Sie jetzt auch mal buhen."

Daniel Hartwich sorgte auch für den einen oder anderen Spruch am Abend.
Daniel Hartwich sorgte auch für den einen oder anderen Spruch am Abend.Bild: Andreas Rentz/Getty Images

In seinem Urteil betonte Llambi schließlich: "Der Rekord von Ella Endlich wird nicht gebrochen, um es vorwegzusagen, weil heute super Paare da sind. Wenn was für Amira gilt, gilt das für die anderen drei auch, auch für dich. Ich war froh, wenn ich einmal durchatmen konnte, Action war da, schöne Positionen, aber auch unten gab es wieder Probleme. Es ist kein Sprinttanz. Der Rest war super, dafür kriegst du was abgezogen."

Motsi sah das Ganze so: "Ich finde generell, dass du die ganze Staffel für die Frauen viel gemacht hast. Du hattest Mut, was durchzuziehen. Ab und zu hast du ein bisschen gewackelt, aber lieber too much, als zu wenig. Dieser Abend wir sehr, sehr spannend." Jorge lobte Janin für ihre Leistung: "Zerbrechlich, stark, dynamisch, toll. Ich habe es so genossen, es wurde alles geboten. Danke." Am Ende bekam Janin 26 Punkte, Llambi mit sieben gab ihr am wenigsten.

Janin und Zsolt zeigten viel Einsatz.
Janin und Zsolt zeigten viel Einsatz.Bild: Andreas Rentz/Getty Images

Die Kritik von Joachim Llambi zog sich schließlich durch. Auch an dem Contemporary von Mathias hatte der Juror das eine oder andere auszusetzen: "Ausdruck war super, es war eine Einheit, aber trotzdem hast du deine Gefühle gezeigt. Der Motor lief ab dem zweiten Drittel rund, du warst nicht komplett synchron, es sind so Kleinigkeiten, es muss alles stimmen. Ich muss jetzt wirklich darauf gucken, dass es für alle gerecht ist." Genauso wie bei Janin gab es für den ersten Durchgang von Mathias sieben Punkte von ihm. Insgesamt hagelte es 24 Punkte, was viele der Zuschauer nicht verstanden.

Renata und Mathias bekamen einen Punkt mehr als Amira für ihren ersten Tanz.
Renata und Mathias bekamen einen Punkt mehr als Amira für ihren ersten Tanz. Bild: Andreas Rentz/Getty Images

Besser lief es da schon für Zirkusartist René Casselly. Mit seinem Charleston konnte er vor allem Motsi überzeugen: "Was mich begeistert war, bei einer wahnsinnig komplizierten Choreografie die Kontrolle zu beherrschen und Reife zu zeigen. Für mich war das bis jetzt die beste Show von heute." Jorge freute sich darüber, dass er und Kathrin Menzinger "viel Energie" gegeben haben.

René und Kathrin legten einen Charleston auf das Tanzparkett.
René und Kathrin legten einen Charleston auf das Tanzparkett.Bild: Andreas Rentz/Getty Images

Llambi meinte jedoch auch hier: "Ich hätte mir mehr gute Laune gewünscht. Du warst im Oberkörper ein bisschen hart, hättest lockerer mitgehen können." Jedoch sah er es ähnlich wie Motsi: "Für mich hast du auch die erste Runde gewonnen." Mit 28 Punkten konnte sich René für seinen ersten Tanz durchaus zufrieden geben.

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