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"Anne Will": Bittere Klatsche zu ihrer letzten ARD-Sendung

Am 3. Dezember lief zum letzten Mal "Anne Will" in der ARD.
Am 3. Dezember lief zum letzten Mal "Anne Will" in der ARD.bild: ndr/Wolfgang Borrs
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Zur letzten Sendung: Bittere Klatsche für Anne Will

06.12.2023, 09:11
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Am 3. Dezember verabschiedete sich Anne Will nach 16 Jahren mit ihrem Polittalk aus der ARD. Wer allerdings erwartet hatte, Will würde mit einem Knall abtreten, lag falsch – die letzte Ausgabe verlief ohne Tränen und gestaltete sich auch sonst eher unspektakulär.

Dazu passt, dass ein Quoten-Aufschwung für das Format am Sonntagabend ausblieb. Nach dem "Tatort" schalteten viele Menschen lieber um oder ab.

"Anne Will": Enttäuschende Quoten zum Abschied

Im Mittelpunkt der letzten "Anne Will"-Sendung stand die Frage: "Die Welt in Unordnung – ist Deutschland den Herausforderungen gewachsen?". Eine Rolle spielte dabei der Israel-Krieg sowie der anhaltende Krieg in der Ukraine. Als Gäste hatte die Talkmasterin unter anderem Vizekanzler Robert Habeck und Schriftsteller Navid Kermani eingeladen.

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Das Interesse des TV-Publikums hielt sich allerdings in Grenzen, wie "DWDL" vermeldet. Durchschnittlich 3,35 Millionen Menschen wollten sich Anne Wills Abschied nicht entgehen lassen. Dies entspricht einem Gesamt-Marktanteil von 14,4 Prozent.

In der Zielgruppe der 14-49-Jährigen steht indes nur ein Marktanteil von 6,3 Prozent zu Buche. Dies entspricht dem schlechtesten Wert für die Sendung seit Ende April. Zum Vergleich: Der "Tatort", der in der ARD unmittelbar vor "Anne Will" lief, brachte es in dieser Zielgruppe auf einen Marktanteil von starken 19,6 Prozent und schrammte nur knapp am Tagessieg vorbei.

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Anne Will verabschiedet sich mit enttäuschenden Quoten.Bild: dpa / J

Kaum Emotionen bei "Anne Will"

Anne Will selbst dankte am Abend ihrem Team, lobte dieses als hochprofessionell und stresserprobt. "Das, muss ich sagen, werde ich vermissen", gestand sie zum Ende der Show. Die Worte, die sie an das Fernsehpublikum richtete, waren nicht allzu spektakulär:

"Ich möchte mich bei Ihnen auch bedanken für das große Vertrauen und das Interesse, das Sie uns entgegengebracht haben. Wir haben ja, muss man sagen, in den etwas mehr als 16 Jahren dann doch etliche Stunden miteinander verbracht. Ich muss sagen, mir war das eine Freude."

Immerhin sprach sie sogar davon, es sei ihr eine "echte Ehre" gewesen – gleichwohl das etwas pathetisch klingen möge, fügte Anne Will hinzu. Ein Lob strich sie übrigens von ihrem Gast Robert Habeck ein. "Danke Ihnen für 16 Jahre Aufklärung. Das war schon stilprägend", stellte der Grünen-Politiker fest.

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Anne Will führte 16 Jahre lang durch die nach ihr benannte Talkshow.Bild: dpa / Jörg Carstensen

Im Anschluss wurde die Moderatorin im Studio von Blumensträußen geradezu überhäuft. "Danke, danke, danke", sagte Anne Will dann nur noch.

Ihre Zukunftspläne sind zwar noch nicht bekannt, dafür steht aber schon seit einer Weile fest, wer in Anne Wills Fußstapfen tritt: Ab Januar 2024 erhält Caren Miosga ihre eigene politische Talkshow am Sonntagabend im Ersten.

Sorge um Kate: Palast-Insider spricht von "höchst ungewöhnlichem" Vorgang

Am 17. Januar teilte der Kensington-Palast die Hiobsbotschaft mit, dass Prinzessin Kate am Bauch operiert wurde. Weitere Details zu ihrer Erkrankung wurden hingegen nicht öffentlich. Es wurde allerdings betont, dass die 42-Jährige nicht an Krebs erkrankt sei. Der zuvor geplante Eingriff sei erfolgreich verlaufen, hieß es. Aber: Kate falle für einen längeren Zeitraum aus und könne keine öffentlichen Auftritte wahrnehmen.

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