Die Auftritte bei "The Voice of Germany" sorgen nicht nur bei den Juroren für erhöhten Puls. Vor allem die Kandidat:innen sind vor, aber oft auch noch nach, ihren Performances mächtig nervös. Manchen macht die Situation jedoch besonders zu schaffen. So geschehen in der neuesten Folge am Freitagabend.
In den Blind Auditions versuchen die Kandidat:innen wieder die Coaches Ronan Keating, Shirin David, Giovanni Zarrella und die Kaulitz-Zwillinge von sich zu überzeugen. Einer von ihnen war Linus Nehrig. Der 19-Jährige wagte sich auf die "The Voice"-Bühne und konnte gleich alle Coaches mit seinem Talent begeistern. Jeder drehte sich für ihn um – nur Giovanni Zarrella nicht. Allerdings unfreiwillig.
Der Schlagersänger war von seinem Konkurrenten Ronan Keating geblockt worden. Der Musiker hatte für diese Entscheidung aber Verständnis: "Es war einer der besten Blocks bei dieser Staffel, denn du bringst alles mit", meint Giovanni anerkennend. Shirin David fand seinen Auftritt respektlos – "respektlos, so gut zu singen". Nach dem Auftritt wurde dem Kandidaten jedoch alles zu viel.
Kaum war er von der Bühne verschwunden und wieder im Backstagebereich angekommen, sackte Linus weinend zusammen. Er musste sich erst einmal setzen und das Geschehene sacken lassen. Doch er schaffte es einfach nicht, sich zu fangen, rang immer wieder mit den Worten. "Ich muss kurz raus", verkündete er dann plötzlich und verließ die Interview-Situation.
Was den Sänger so aus der Fassung gebracht hatte? Tatsächlich die positiven Reaktionen der Coaches. Bereits auf der Bühne kullerten Tränen, denn damit hatte er nicht gerechnet.
Linus' Wahl fiel letztendlich auf Coach Shirin David – zur Enttäuschung der anderen. Mit ihrer Hilfe wolle er lernen, mehr an sich zu glauben.
Die Szene rund um Linus löste nicht nur bei den Coaches und dem Talent selbst viele Emotionen aus. Auch auf Social Media wurde der Auftritt diskutiert – allerdings aus anderen Gründen. Die Szene wurde nämlich bereits in der Vorschau gezeigt, jedoch hatte der Schnitt die Situation extrem dramatisiert. Das stieß einigen Zuschauer:innen bitter auf. Auf X, ehemals Twitter, teilten die Fans ihren Unmut:
Statt um die Musik würde es mittlerweile nur noch um Drama gehen. Das grenze bereits an "DSDS"-Niveau, kritisieren einige.