HANDOUT - 31.08.2022, Berlin: Sara El Damerdash - neues Gesicht im ZDF-«Morgenmagazin» (undatierte Aufnahme). Ab 05.09.2022 ist die 34-Jährige die Neue im Berliner Studio des Frühstücksfernsehens vom  ...
Am 13. Dezember gab es kein aktuelles "Morgenmagazin".Bild: ZDF / Jens Gyarmaty
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ARD und ZDF ändern Programm kurzfristig – mehrere Sendungen betroffen

13.12.2022, 07:3713.12.2022, 10:53

Am Morgen des 13. Dezember dürfte bei Zuschauenden der ARD und des ZDF Verwunderung geherrscht haben, denn es gab nicht das übliche Programm zu sehen. Das ZDF reagierte bereits mit einer Stellungnahme über Social Media. Auch die Moderatorin Dunja Hayali äußerte sich auf Twitter.

Streiks bei ARD und ZDF

Eine aktuelle Ausgabe des "Morgenmagazin" musste am Dienstag entfallen. In der ARD liefen stattdessen ältere Zusammenfassungen. "Aufgrund eines Streiks sendet das 'Morgenmagazin' nicht live – Sie sehen eine voraufgezeichnete Sendung", ist am unteren Bildrand zu lesen.

Und auch beim ZDF gibt es kurzfristige Abänderungen. Hier lief am Dienstagfrüh plötzlich die Dokumentation "Balkan-Style. Durch Europas wilden Südosten".

Über soziale Netzwerke bestätigte das ZDF noch einmal, dass es zu Streiks gekommen war. Das "Morgenmagazin" müsse daher entfallen.

Moderatorin äußert sich

Die Moderatorin Dunja Hayali sprach derweil auf ihrem Account konkret von einem Warnstreik. " Wir sehen uns morgen wieder", versprach sie.

ZDF und ARD: Zuschauer irritiert

Bei vielen Zuschauenden sorgen die Umstände wenig überraschend erst einmal für Frust. So schreibt eine Person unter Hayalis Post: "Zeigt bitte wenigstens die Nachrichten zu den gewohnten Zeiten. Ich habe einen Riesenschreck bekommen, weil ich dachte: 'Sondermeldung?! Ist irgendwas Schlimmes passiert?'" An anderer Stelle ist sogar zu lesen:

"Ich wundere mich schon sehr, dass ich auf Twitter suchen muss, um diese Info zu erhalten. Jedenfalls haben sonstige Suchen im Netz keine Ergebnisse gebracht, auch nicht auf der Homepage des ZDF. Was ist das für eine Informationspolitik?"

Eine weitere Followerin meint dagegen schlicht: "Danke, ich hatte mir gerade Sorgen gemacht."

Manche nehmen den offenbar nur einmaligen Ausfall des "Morgenmagazin" immerhin auch mit Humor. "Ich war auch leicht irritiert und dachte schon, ich hab verschlafen", witzelt eine Nutzerin.

Nähere Hintergründe zu den Streiks lieferten die öffentlich-rechtlichen Sender erst einmal nicht, was ebenfalls für Unzufriedenheit sorgt. "Wird bestreikt? Von wem und warum? Alle, die das jetzt toll finden, sollte man am Stuhl festbinden und zwingen, das Frühstücksfernsehen auf Sat.1 und RTL zu schauen", wettert im Hinblick darauf eine Person.

Weitere Sendungen betroffen

Mehr Infos gab es zunächst auf der Homepage der VRFF-Mediengewerkschaft. Demnach legen die Beschäftigten bis 10.30 Uhr die Arbeit nieder. Die Streiks begannen um 3 Uhr in der Nacht. "Wie bei den ARD-Anstalten zuletzt, bewegt sich auch in den Gehaltstarifverhandlungen beim ZDF nicht wirklich etwas. Daher tritt auch dort die VRFF-ZDF gemeinsam mit den Gewerkschaften DJV und verdi in den Warnstreik", heißt es außerdem.

Inzwischen hat sich das ZDF ausführlicher in einer Pressemitteilung geäußert. Darin heißt es nun: "Seit dem frühen Morgen bestreiken die Gewerkschaften VRFF, Verdi und DJV ohne vorherige Ankündigung den Sendebetrieb des ZDF."

Zudem gibt der Sender bekannt, dass nicht lediglich das "Morgenmagazin" am Dienstag ausfällt: "Betroffen sind auch die Ausgaben der 'heute'-Sendungen." Damit könnte es für das ZDF richtig hart kommen, denn im Programm stehen noch "heute Xpress", drei "heute"-Sendungen, "heute – in Deutschland" sowie "heute – in Europa".

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