Beim Stinktier könnte sich "Masked Singer"-Moderator Matthias Opdenhövel verplappert haben.
Beim Stinktier könnte sich "Masked Singer"-Moderator Matthias Opdenhövel verplappert haben.Bild: ProSieben

"The Masked Singer": Hat sich Moderator Matthias Opdenhövel verplappert?

19.10.2021, 14:55
charlotte zink

Ein rockendes Müllmonster, eine tanzende Raupe auf Rollschuhen, ein gut frisiertes Stinktier und vor allem die Frage: Wer steckt unter den kunstvoll zusammengeschneiderten Schichten aus Schaumstoff und Glitzer?

Am Samstagabend startete bei ProSieben die fünfte Staffel von "The Masked Singer" und mit ihr das große Rätselraten um die singenden Promis. Zwei kleine Überraschungen wurden bereits zu Beginn der Sendung gelüftet, denn: Zwei der zehn Masken hatte der Sender im Vorhinein noch nicht verraten.

ProSieben lüftet in erster Folge kleine Geheimnisse

Eine der beiden geheimen Charaktere trat direkt als erster in der Show auf: Mülli Müller, ein Monster, dass es sich in einer Mülltonne gemütlich gemacht hatte – und von dort aus ordentlich abrockte!

"Auf jeden Fall ist das ein Sänger – viel Bühnenerfahrung", so das Urteil von Rea Garvey, der in der neuen Staffel zusammen mit Ruth Moschner das prominente Rateteam bildet. Für die erste Folge hatten die beiden als Rategast außerdem Sänger Álvaro Soler zur Seite.

Der spekulierte über den Promi hinter Mülli: "Es könnte Campino sein!" Andere Vorschläge lauteten unter anderem Nina Hagen und Johannes Oerding. Wir uns wohl noch ein wenig gedulden müssen, denn Mülli sang so gut, dass es weiterkam...

Helene, bist du das?

Die zweite vom Sender noch verschwiegene Maske war Raupe Resi, die nicht nur durch Rollschuhe und einen blauen Irokesen-Schnitt auffiel, sondern auch den Song "Proud Mary" überzeugend zum Besten gab. Sogar so überzeugend, dass das Rateteam spekulierte, ob sich unter dem Kostüm vielleicht Schlager-Queen Helene Fischer verbergen könnte. Ruth Moschner überlegte laut:

"Ich war zwischendurch auch bei Anke Engelke, oder ist es doch noch ne Helene Fischer, die tiefstapelt?"
Im Zusammenhang mit der Raupe fiel bei "Masked Singer" auch der Name Helene Fischer.
Im Zusammenhang mit der Raupe fiel bei "Masked Singer" auch der Name Helene Fischer.Bild: ProSieben

Kollege Garvey hielt das jedoch für eher unwahrscheinlich. "Ich glaube, die Helene ist beschäftigt", entgegnete er in Anspielung darauf, dass jüngst bekannt geworden war, dass die Sängerin schwanger ist.

Und dann fällt zum ersten Mal eine Maske…

Die größte Überraschung des Abends wartete dann aber natürlich erst am Ende der Sendung als eine der Masken endlich fiel – und zwar die der Chili. Trotz enthusiastischer Performance hatte deren Gesang zuvor weder Rateteam noch Zuschauer überzeugt. Garvey hatte unmittelbar nach dem Aufritt spekuliert: "Ich glaube, das ist jemand, der nicht ein Performer ist beruflich – hoffe ich!"

Er habe an Jens Riewa von der „Tagesschau“ gedacht, fügte er hinzu. Und tatsächlich – am Ende der Sendung war es Riewa, der aus dem Chili-Kostüm herausgrinste. „Ich hatte die Zeit meines Lebens“, schwärmte der Moderator trotz Kritik an seinen Performance-Künsten. Er vergaß auch nicht zu erwähnen: "Und morgen um 20 Uhr 'Tagesschau', da sehen wir uns wieder – da müssen Sie jetzt durch!"

Jens Riewa entpuppte sich als die Chili.
Jens Riewa entpuppte sich als die Chili.Bild: ProSieben

Hat sich Opdenhövel verplappert?

Spannend ist "The Masked Singer" vor allem deshalb, weil ProSieben während und vor der Sendung penibel darauf achtet, dass nicht ans Licht dringt, welche Prominenten an der Show teilnehmen. Das geht so weit, dass lediglich sieben Leute wissen, wer wirklich unter der Maskerade steckt. Das berichtete die "TV Spielfilm".

Einer von denjenigen Menschen, die wissen, wer sich hinter den Masken versteckt, ist Moderator Matthias Opdenhövel. Welche Worte er im Zusammenhang mit den mysteriösen Sängerinnen und Sängern wählt, ist deswegen besonders interessant. Bei der Verkündung, welche Kandidaten vom Publikum weiter gewählt wurden, schien es am Samstagabend jedoch, als habe sich Opdenhövel ein wenig verplappert. Als nur noch drei Kostümierte auf die Verkündung warteten – und klar war, dass eine Person gehen muss ­­­­­– sagte der Moderator: "Wir freuen uns sehr auf seinen Auftritt nächste Woche."

"Seinen?", merkte Moschner sofort aufmerksam an. "Alle Männer!?", antwortete Rate-Gast Soler, dem die Wortwahl auch aufgefallen war. Zur Auswahl standen zu diesem Zeitpunkt noch Stinktier, Hammerhai und Chili. Weiter kam schließlich das Stinktier. Steckt in diesem Kostüm also ein Mann? Spekuliert hatte das Rateteam nach dem Auftritt des Stinktieres, ob es sich etwa um "Tagesthemen"-Moderator Ingo Zamperoni oder auch Schauspieler Jan Josef Liefers handeln könnte. Moschner hatte darüber hinaus noch eine weitere Idee. Sie mutmaßte: "Diese Beine! Vielleicht haben wir es auch mit einem Sportler zu tun…"

Ruth Moschner ist von ihren neuen Kollegen kurz genervt

Besonders emotional wurde Moschner bei einem anderen Auftritt: Dem des Phönix'. Das aufwändige Glitzerkostüm fiel besonders auf, weil es sich rollend fortbewegte. Vorgestellt wurde das Phantasiewesen als mutiger Kämpfer gegen das Böse. "Wahnsinn!", fand Moschner den Auftritt trotz musikalisch dünner Leistung und erklärte weiter: "Ich finde, es ist das berührendste Kostüm!" Ihre Rate-Kollegen reagierten auf die aufwändige Inszenierung etwas weniger emotional. Stattdessen witzelten sie über die eintönige Gesangsdarbietung. Garvey stichelte: "Er hat uns nichts gegeben, einfach nur 'I‘m a firestarter' auf Repeat und Play."

Der Phönix war ein Streitpunkt beim Rateteam.
Der Phönix war ein Streitpunkt beim Rateteam.Bild: ProSieben/Willi Weber

Moschner reagierte sichtlich genervt. Ihre Vermutung: Schauspieler Samuel Koch, der im Rollstuhl sitzt, könnte sich hinter dem Phönix verbergen. "Der hat so eine bewegende Geschichte, das würde total passen." Wir sind gespannt, ob sie Recht behält!

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