Nilam Farooq ist jetzt in dem Netflix-Film "Du Sie Er & Wir" zu sehen.
Nilam Farooq ist jetzt in dem Netflix-Film "Du Sie Er & Wir" zu sehen.Bild: Thomas Niedermueller/Getty Images
Interview

Schauspiel-Star Nilam Farooq über Gleichberechtigung im Filmbusiness: "Da ist alles noch ein Missstand"

16.10.2021, 15:06

Nilam Farooq zählt zu den erfolgreichsten Schauspielerinnen Deutschlands. Ab 2006 war sie in einer ihrer ersten Rollen zu sehen. Von 2013 bis 2019 gehörte Nilam als fester Bestandteil zur TV-Serie "SOKO Leipzig". Auch im "Tatort" mischte sie mit. Schnell folgten ihre ersten Kinoproduktionen wie "Mein Blind-Date mit dem Leben" oder "Sweethearts". Der eine oder andere dürfte sie auch noch als Youtuberin und Influencerin kennen. Nun ist die 32-Jährige unter anderem neben Jonas Nay in ihrer ersten Netflix-Rolle mit dem Film "Du Sie Er & Wir" zu sehen.

Im Interview mit watson spricht Nilam über Missstände im Filmbusiness, sagt, wie sie im Netz mit Kritik und Hasskommentaren umgeht und offenbart, warum sie immer noch gegen klischeebehaftete Rollen ankämpft.

Hier ist Nilam Farooq in ihrer Netflix-Rolle als Janina zu sehen.
Hier ist Nilam Farooq in ihrer Netflix-Rolle als Janina zu sehen.Bild: Stteffen Junghans

watson: Du hast bereits an zahlreichen Film- und Kinoproduktionen mitgewirkt. Jetzt bist du mit dem Film "Du Sie Er & Wir" auf Netflix zu sehen. Wie war es für dich, mit dem Streaminggiganten zusammenzuarbeiten?

Nilam Farooq: Viele denken, der Dreh ist dann anders, aber im Grunde dreht man als Schauspielerin und Schauspieler genauso wie immer. Da fliegt jetzt nicht mehr Konfetti. Es wird dann spannend, wenn das Projekt veröffentlicht wird. Ich habe bereits von vielen Kolleginnen und Kollegen, die auch mit Netflix gearbeitet haben, gehört, dass das Feedback, was kommt, einfach wahnsinnig überwältigend ist und sich wirklich nochmal vom klassischen Feedback unterscheidet, welches du bei Kino- oder Fernsehfilmen bekommst. Darauf bin ich super gespannt.

Apropos Streaming: Siehst du für dich besondere Veränderungen aufgrund der Corona-Pandemie?

Ich sage immer, dass ich sehr undankbar wäre, wenn ich mich über die Corona-Pandemie auf meinen persönlichen Berufsweg bezogen beschweren würde. Mir ging es eigentlich gut. Es wurden zwar einige Projekte abgesagt beziehungsweise verschoben, aber ich habe recht schnell wieder gedreht. Gerade in unserer Branche wurden extrem schnell Konzepte entwickelt, die es wieder möglich gemacht haben, zu arbeiten. Was gestockt hat, ist sowas wie Kinoauswertung, die ganzen Filme werden jetzt erst nach und nach veröffentlicht. Produziert wurden sie aber trotzdem. Das heißt, ich persönlich bin eigentlich wirklich sehr gut durchgekommen und kann mich im Vergleich zu vielen anderen sehr glücklich schätzen.

Du bist gespannt auf das Feedback, wenn der Film rauskommt. Da Netflix international ist: Kannst du dir vorstellen, künftig auch auf dem internationalen Filmmarkt Fuß zu fassen?

Klar kann ich mir das vorstellen. Ich erwarte aber gleichzeitig nicht, dass es das Resultat von einem Projekt sein muss. Darüber freuen würde ich mich dennoch. Zum Glück gibt es auch auf dem deutschen Markt noch genug Sachen und Projekte, die ich machen kann, auf die ich Lust habe und die ich auch noch erleben möchte. Aber wenn das so das i-Tüpfelchen wäre, wäre ich die Letzte, die das ablehnt.

"Bei mir würde das, glaube ich, mehr Schaden anrichten, als dass es helfen würde."

Du spielst an der Seite von Jonas Nay, Louis Nitsche und Paula Kalenberg. Vier Wochen tauschen zwei befreundete Paare ihre Partner. Was denkst du über dieses Experiment?

Die Antwort bezieht sich nur auf meine persönliche Meinung. Ich finde es völlig bescheuert. (lacht) Ich kann es mir überhaupt nicht vorstellen. Und eine andere Seite von mir denkt sich: Wie spannend ist das eigentlich, wo packen denn die Leute ihr Ego hin, was machen sie mit diesen Emotionen, die sie dann haben? Ich würde super gerne jemandem gegenübersitzen, der mir erzählt, wie es dann wirklich war. Bei mir würde das glaube ich mehr Schaden anrichten, als dass es helfen würde.

Darum geht es in "Du Sie Er & Wir"

Netflixstart: 15. Oktober 2021
Der Film dreht sich um zwei befreundete Paare, die ein gewagtes Experiment eingehen. Maria (Paula Kalenberg), Nils (Jonas Nay), Janina (Nilam Farooq) und Ben (Louis Nitsche) beschließen nämlich für vier Wochen ihre Partner zu tauschen. Danach treffen sie sich in einem Strandhaus wieder und stellen nun ihre eigenen Gefühle gehörig auf den Prüfstand.

Dabei werden generelle Lebens- und Beziehungsmodelle hinterfragt. Wie viel Nilam steckt in deiner Rolle Janina?

Ich versuche mal das in Prozent aufzuteilen. Ich würde sagen, ich bin sechs Prozent Janina und 94 Prozent Nilam beziehungsweise nicht Janina. Die sechs Prozent beziehen sich tatsächlich darauf, dass ich in einer Beziehung meinen Partner ganz ehrlich und aufrichtig liebe. Das denkt wahrscheinlich jeder über sich, aber ich bin mir auch sicher, dass ich, wenn ich liebe, eine sehr ehrliche und aufrichtige Liebe lebe. Und vielleicht zählt auch die Tatsache dazu, dass man manchmal härter wirkt, als man eigentlich innerlich ist.

Welche Botschaft nimmst du für dich aus dem Film mit?

Mein Kollege Louis hat das wahnsinnig schön gesagt: Für mich ist es die Tatsache, dass man sich für die Entscheidung, monogam leben und lieben zu wollen, überhaupt nicht schämen sollte – auch, wenn es nicht so fancy klingt und neu ist. Ich finde es schön, bestärkt darin zu sein, dass es gar nicht darum geht, etwas Neues zu finden, weil niemand danach gefragt hat. Wenn es passiert, ist es ok, aber ansonsten sollte man doch mit dem eigenen Lebensmodell happy sein.

"Meine Auszeichnung war ein sehr besonderer Moment, den ich auch so nicht habe kommen sehen."

Ihr habt in der Nähe von St. Peter-Ording gedreht. Erinnerst du dich bei den Dreharbeiten an einen besonderen Moment, den du so schnell nicht vergessen wirst?

Ich hatte am Strand in St. Peter-Ording einen ganz, ganz tollen Moment. Ich kannte diesen Strand vorher nicht. Der ist berühmt-berüchtigt als einer der schönsten Strände Deutschlands. Zu diesem Zeitpunkt waren die anderen noch gar nicht da, als ich zum Sonnenaufgang ans Set gefahren wurde. Wir haben im November gedreht, es war sehr kalt. St. Peter-Ording kann auch sehr grau, trist und traurig sein. Als dann aber die Sonne über dem Meer herauskam, war das ein so magischer Moment, der mir total im Kopf geblieben ist. Das war der schönste Augenblick.

Deine Rolle Janina sagt, sie wüsste nicht, wann sie das letzte Mal glücklich gewesen sei. Wie schwer fällt es dir, diese Frage zu beantworten?

Klar, ich glaube, es gibt immer irgendetwas, was dich glücklich macht. Aber in diesen ganz innigen Momenten, in denen du wirklich bei dir bist, merkst du es. Ich habe einen guten Zugang zu meinem Glück, das spricht immer ganz laut zu mir und meldet sich, wenn es dann so weit ist. (lacht) Das muss kein großer Moment sein. Mein letzter Glücksmoment war im Auto über eine Landschaft zu fahren und geile Musik zu hören. Ich bin dann einfach gerade da und zu diesem Zeitpunkt ist alles gut. Ein anderes Glücksgefühl hatte ich tatsächlich Anfang des Jahres beim Bayerischen Filmpreis. Meine Auszeichnung war ein sehr besonderer Moment, den ich auch so nicht habe kommen sehen. Ich war einfach komplett überwältigt. Das ist richtig toll gewesen.

Wegen deines Aussehens hast du oft Rollen mit Migrationshintergrund bekommen. Du sagtest einst, dass bei einer Produktion der Satz fiel, dass Menschen, die aussehen wie du, in deutschen Filmen keinen deutschen Namen haben. Was macht das mit dir, wenn du so etwas zu hören bekommst?

Das macht mich jedes Mal aufs Neue fassungslos. Je nachdem, in welcher Situation ich stecke, kann ich diese Fassungslosigkeit auch zeigen und ausleben. Es ist natürlich Quatsch und auch echt schwierig, damit umzugehen. Es gibt auch Situationen, in denen ich gar nicht weiß, wie ich in dem Moment darauf reagieren soll, weil es, sorry, einfach so ein dämlicher Satz ist, der nirgendwo hingehört. Ich möchte dann etwas erreichen, mit dem was ich dann sage. Und wenn ich dann impulsiv, wie ich in dem Moment fühle, darauf reagiere, wäre es wahrscheinlich kontraproduktiv.

"Mein zweiter Vorname ist Michaela und wenn dann jemand zu mir kommt und sagt, du kannst so nicht heißen, dann zeige ich kurz meinen Perso."

Welchen Weg hast du für dich gefunden, damit umzugehen?

Ich überlege meistens, wie ich das hoffentlich nochmal in einer fundierten Diskussion aufgreifen, auseinandernehmen und widerlegen kann. Bei dem Beispiel des Namens ist es einfach. Mein zweiter Vorname ist Michaela und wenn dann jemand zu mir kommt und sagt, du kannst so nicht heißen, dann zeige ich kurz meinen Perso. Damit ist die Diskussion eigentlich schon beendet. Aber ganz so einfach ist es dann eben doch nicht. Da hilft nur immer wieder reden, erklären, denn sonst ist der Kampf schon verloren.

Wie wichtig ist es dir, sich für Diversität und Gleichberechtigung einzusetzen?

Das wird für immer wichtig bleiben. Ich glaube auch nicht, dass es diese Utopie oder diese Wunschwelt geben wird, in der eines Tages alles ok sein wird. Das wird nicht passieren, das wissen wir alle. Aber gerade jetzt, in einer Zeit, in der alles sehr hypersensibel behandelt wird und man sehr aufpasst, wo man hintapst, was mich zeitweise auch echt nervt, ist es so wahnsinnig wichtig, dass wir das jetzt machen. Dadurch kommen wir zu einer neuen Normalität, die wir dann hoffentlich annehmen. Die wird nicht perfekt sein, aber so lange sie besser ist, als das, was bisher war, ist es gerade diesen Weg absolut wert. Ich wünsche mir, dass jeder den Weg mitgeht und das hoffentlich ähnlich sieht.

Wo siehst du da Missstände?

Ich bin natürlich absolut keine Expertin auf diesem Gebiet. Ich kann auf die Themen eingehen, die mich selbst betreffen. Da ist alles noch ein Missstand, sonst würden wir die Diskussion nicht so groß führen. Ich kann ganz viele Schlagworte nennen: sei es, wie besetzt wird, wie Frauen bezahlt werden, wie divers alles ist. Aktuell kann ich für mich gar kein einzelnes Thema rauspicken. Am Ende ist es ein großes Ganzes. Es stellt sich die Frage, wie sehr wir bereit sind, uns zu verändern und vielleicht etwas zu ändern, das wir 30 Jahre lang auch anders gemacht haben.

"Aber ich bereue auch diese Entscheidung nicht."

Dein Privatleben hältst du aus der Öffentlichkeit raus. Wie wichtig ist dir, dein privates Glück auch privat zu halten?

Ich habe sehr früh für mich entschieden, dass mein Privatleben keine Information ist, die irgendjemandem bei irgendetwas hilft. Es wäre einfach nur ein Teil mehr von mir, den ich preisgebe. Ich würde gerne lieber durch Projekte oder Engagements etwas von mir preisgeben als über Dinge, die so tief in meinem Herzen sind. Ich verstehe diese Neugierde, auch ich lese gerne über andere, aber genauso finde ich meistens die Leute spannender, von denen ich wenig weiß, weil ich nicht das ganze Bild serviert bekomme. Ich bin sehr happy mit meiner Entscheidung, das so zu handhaben.

Du wurdest neben der Schauspielerei auch deutschlandweit 2010 als Youtuberin bekannt. Deinen Kanal hast du bereits vor rund fünf Jahren eingestellt. Ist es dir schwergefallen, dich davon zu lösen?

Nein, das war eine schleichende Entscheidung. Ich bin nicht morgens aufgewacht und habe das für mich einfach so entschieden. Ich habe lange mit dem Gedanken gespielt und dann war es eines Tages so weit. Die größere Entscheidung war, die Videos von meinem YouTube-Kanal zu entfernen, so dass man sie nicht mehr findet. An dieser Stelle wird dir gerne im Netz nachgesagt, dass du das löschst, weil dir unangenehm ist, was du da gemacht hast. Das ist wirklich völliger Bullshit.

Warum hast du dich dafür entschieden?

Das hatte nichts damit zu tun, dass mir irgendetwas unangenehm war, sondern mit dem Wunsch, dass mir Menschen frisch begegnen. Wenn mich jemand trifft, googelt er oder sie mich vielleicht vorher. Dann bekommt die Person meine letzten Jahre in Snippets serviert, sodass schon ein Bild entsteht, was ich nicht so leicht ändern kann. Nicht mehr alles entspricht mir heute noch zu 100 Prozent. Deswegen habe ich die Videos entfernt. Das war eigentlich die Entscheidung, bei der ich wusste, es werden Fragen kommen und Leute werden mir eben Dinge unterstellen. Aber ich bereue auch diese Entscheidung nicht.

"Ich bin eine Verfechterin davon, dass ich meine eigene Geschichte am besten erzählen kann."

Hattest du jemals die Angst, als Schauspielerin einen Youtuber-Influencerstempel zu bekommen?

Ich hatte den Stempel ja tatsächlich aufgedrückt bekommen. Jede und jeder kann immer viel reden, aber durch die Arbeiten, die jemand macht, kannst du einfach besser zeigen, was du bist und sein willst. Ich bin eine Verfechterin davon, dass ich meine eigene Geschichte am besten erzählen kann. Mir hat es viel ausgemacht, wenn es verdreht wurde, denn ich bin nicht durch Youtube Schauspielerin geworden. Aber an diesem Punkt sind wir zum Glück nicht mehr und da bin ich ganz, ganz happy drüber.

Auf Instagram betreibst du mit über 300.000 Abonnenten nach wie vor einen reichweitenstarken Kanal. Dort erreicht dich viel Feedback. Wie gehst du mit Hass im Netz um?

Ich bin ganz schlecht im Umgang damit, weil ich eben auch sehr impulsiv werden kann. Ich habe es tatsächlich über diese lange Zeit nie geschafft, mir ein dickes Fell anzueignen. Ich frage mich dann oft, wer sitzt da, wie kommt man darauf, Hass im Netz zu verbreiten, wie kommt man dazu. Mittlerweile habe ich mir aber eine ganz gute Methode überlegt, damit umzugehen.

Und die wäre?

Ich schreibe meine Gefühle und Emotionen dazu einfach nieder, schicke sie aber niemals ab. Es ist dann wirklich raus. Es ist so wie mit Dingen, die man in sich reinfrisst und wenn man sie dann mal erzählt hat, relativiert sich alles. So mache ich das mittlerweile auch mit Hasskommentaren. Mittlerweile muss ich auch sagen, dass ich sie lösche. Der Kanal ist wie mein Wohnzimmer und wenn da jemand reinkommt und sich daneben benimmt, dann werfe ich den auch raus.

"Ich weiß nicht, wie man darauf kommt, meine Haare oder meine Sprache zu kritisieren."

Bist du stark von Hass im Netz betroffen?

Die Menschen verwechseln oft Kritik mit Beleidigung. Ich weiß nicht, wie man darauf kommt, meine Haare oder meine Sprache zu kritisieren. Das hat überhaupt gar nichts mit Kritik zu tun. Es herrscht mittlerweile ein Ungleichgewicht in Bezug darauf, was jemand glaubt, der dich nicht kennt, sich rausnehmen zu können. Damit habe ich im Netz mehr zu tun.

Für was möchtest du deine Reichweite besonders nutzen?

Ich habe gerade mit Ghd bei der Pink-Kampagne zusammengearbeitet, bei der es um die Brustkrebsvorsorge geht. Das ist ein Thema, was mir extrem am Herzen liegt, weil es so eine einfache Art und Weise ist, hoffentlich größeren Schaden abwenden zu können. Die Botschaft lautet: Abtasten nicht vergessen! Und ein Thema, welches immer in meinem Kopf schwebt, was ich gerne noch weiter ausbauen würde, ist Bildung.

Was möchtest du in diesem Bereich gerne vorantreiben? Ich glaube, es fängt alles mit der Bildung an. Wenn man auf die Welt blickt, sieht man unendlich viel Potenzial, aber tatsächlich geht es mir darum, was in Schulen gelehrt wird, wie Kinder ans Leben mit dem Thema Digitalisierung herangeführt werden. Da sind auch so viele privat von betroffen. Dazu zählt eben auch, was Hate-Speech anrichten kann. Das ist etwas, bei dem ich merke, das liegt mir sehr am Herzen. Ich werde mich bemühen, noch mehr in diese Richtung zu tun.

"Alles zu supporten, das schafft keiner."

Was sind deine nächsten Projekte?

Jetzt startet erstmal "Du, Sie, Er & Wir" bei Netflix. Und kurz danach dann "Contra". Ab dem 28. Oktober startet der neue Sönke-Wortmann-Film mit Christoph Maria Herbst, im Kino. Endlich ist es so weit. Ich hatte eine lange Vorfreude darauf, weil er pandemiebedingt so oft verschoben wurde. In der aktuellen Zeit ist der Film immer noch genauso wichtig, wie vor zwei Jahren, als wir ihn gedreht haben. Die eben erwähnte Kampagne für Brustkrebsvorsorge werde ich weiterhin unterstützen. Ich bin ein großer Fan davon, meine festen Themen zu haben und diese dauerhaft zu unterstützen. Ich sehe häufig, dass sich Menschen für alles einsetzen möchten, das verstehe ich auch, aber ich persönlich glaube, dass es kontraproduktiv ist. Alles zu supporten, das schafft keiner.

Was möchtest du noch schaffen?

Es gab vor einer Weile von und mit der UN ein Projekt, das ich zu den 17 Zielen der UN für nachhaltige Entwicklung hatte. Mein Bereich war unter anderem das Thema Bildung. Wenn wir da noch weiter reingehen, fände ich das ganz toll. Das soll aber auch ein Langzeitprojekt sein und nicht nur nächstes Jahr kommen, sondern vielmehr soll wirklich was daraus entstehen.

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