Robert Beitsch und Senna Gammour gaben in Folge zwei von "Let's Dance" alles.
Robert Beitsch und Senna Gammour gaben in Folge zwei von "Let's Dance" alles.
Bild: Getty Images Europe / Andreas Rentz

Fühlt sich nicht willkommen: "Let’s Dance"-Kandidatin Senna Gammour wird "schwieriges" Image nicht los

07.03.2021, 18:42

Senna Gammour hatte es schon schwer bei "Let's Dance", da hatte die mittlerweile 14. Staffel mit ihr als Kandidatin noch gar nicht begonnen. Der Grund: Oliver Pocher machte Ende Januar in einem Instagram-Post öffentlich, dass die ehemalige Monrose-Sängerin klammheimlich nach Dubai in den Urlaub gefahren war und die Reise eigentlich verschweigen wollte.

Sie sah sich im Nachgang durch zahlreiche Hass-Nachrichten dazu genötigt, sich zum Dubai-Trip zu äußern. Doch danach nahm der Hate auf Social Media nicht ab, im Gegenteil: Die User forderten, dass Sennas "Let's Dance"-Einladung wieder zurückgezogen werden sollte. Immerhin sitzen hierzulande alle im Lockdown fest, während die Autorin sich durch den Urlaub einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt hatte.

"Wenn es so wäre, dass ich wegen meiner Dubai-Reise von 'Let's Dance' rausfliegen soll, dann müssten so viele Menschen bei RTL, die ein Gesicht haben, rausfliegen. Da merkst du doch, das geht persönlich an mich", hatte sich Senna auf Instagram echauffiert und gewehrt.

Oliver Pocher deckte Sennas Dubai-Reise im Januar auf Instagram auf.
Oliver Pocher deckte Sennas Dubai-Reise im Januar auf Instagram auf.
Bild: www.imago-images.de / Jan Huebner/Lakomski

Zum Show-Ausschluss sollte es schließlich nicht kommen, am 26. Februar trat die Frankfurterin wie geplant an, absolvierte einen ersten Gruppentanz und bekam am Ende den Tanzprofi Robert Beitsch zugewiesen. Auch dazu gehörte eine Bewertung des gefürchteten Chef-Juroren Joachim Llambi, und der nahm nach dem verbesserungswürdigen Tanz von Senna in Folge eins kein Blatt vor den Mund. Fies stichelte er, er habe Sorge gehabt, als er Sennas Namen auf der Teilnehmerliste gesehen habe. "Ich küss dein Herz", rang sich die Kandidatin eine diplomatische Antwort ab.

Nach dem Netz-Hate für Senna folgte fieses "Let's Dance"-Jury-Urteil

So cool hatte die 41-Jährige den Spruch aber offensichtlich nicht aufgenommen. Nach der Show äußerte Senna im Interview mit RTL, dass sie sich nach Llambis Bemerkung bei "Let's Dance" nicht willkommen fühlt. Jetzt, in Folge zwei, sagte sie auf Llambi angesprochen, dass man sie zwar nicht mit Samthandschuhen anfassen müsse, aber:

"Verletzt hat es mich. Es ist so, als wärst du nicht willkommen. Ich bin so, wie ich bin. Man darf nicht vergessen, starke Menschen haben auch eine schwache Seite."

Moderatoren versuchen Situation um Senna zu retten

Dieses Mal gab es ein milderes, konstruktiveres Urteil von Llambi an Senna, sie habe sich tänzerisch gesteigert. Das Moderatorenpaar Daniel Hartwich und Victoria Swarovski versuchten ihrerseits aber alles, damit Senna sich doch in der Sendung wohl und willkommen fühlt. Erst versicherte Daniel nach dem Tanz von Senna: "Es ist wirklich toll, dass du bei uns bist." Anschließend betonte Victoria: "Du bist mehr als willkommen bei uns. Das hat mich sehr getroffen, als ich davon gehört habe."

Die Zuschauer auf Twitter empfanden diese Ansage allerdings als ziemlich verkrampft – das Mitleid für Senna hielt sich in Grenzen:

Schon im Training flossen Tränen bei Senna

Im Training für Folge zwei flossen bei Senna schließlich sogar noch Tränen – weil ihr Tanzpartner ihr ein Kompliment machte. Beitsch freute sich im Interview: "Ich bin so froh, dass ich mit ihr tanzen darf."

Zu allem Überfluss blieben nach Show Nummer zwei dann auch noch die wichtigen Zuschaueranrufe aus, das Tanzpaar musste um sein Weiterkommen zittern. Trotz fehlendem Publikumsrückhalt hatte es dieses Mal noch einmal geklappt – sie und Robert schafften es eine Runde weiter. Verabschieden musste sich stattdessen die DSDS-Sängerin Vanessa Neigert.

All das scheint zu zeigen, dass Oliver Pocher es so kurz vor Sennas "Let's Dance"-Teilnahme geschafft hat, ihr den Show-Auftritt in gewisser Weise madig zu machen. Zwar forderte der Komiker selbst nicht ihre Show-Disqualifikation, doch wenn er Influencer und Netz-Stars disst, verselbstständigt sich die Situation in vielen Fällen – und das weiß er. Der kritische Joachim Llambi scheint sich zudem ebenfalls auf das angeknackste Außenbild von Senna zu versteifen.

Es bleibt also spannend, ob Senna sich in der Show rehabilitieren wird und ob sie dem Druck von außen und von den Juroren standhalten kann.

(cfl)

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