Mark Forster, Stefanie Kloß, Yvonne Catterfeld, Nico Santos, Samu Haber und Rea Garvey bildeten die letztjährige "The Voice of Germany"-Jury
Mark Forster, Stefanie Kloß, Yvonne Catterfeld, Nico Santos, Samu Haber und Rea Garvey bildeten die letztjährige "The Voice of Germany"-JuryBild: dpa
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"Geheult wie Babys": Vier "The Voice"-Coaches schmeißen hin, einer erklärt Beweggründe

09.06.2021, 12:48

Nach der Jubiläumsstaffel von "The Voice of Germany", die am 20. Dezember 2020 zu Ende gegangen ist, wird auf der Coach-Seite wohl fast alles anders werden. Anlässlich der zehnten Staffel im vergangenen Jahr saßen gleich sechs Juroren auf den sich drehenden roten Stühlen.

Mit dabei waren Mark Forster und Nico Santos, Rea Garvey und Samu Haber sowie Stefanie Kloß und Yvonne Catterfeld teilten sich Doppelstühle. Nun ist klar, dass diese Konstellation einmalig bleiben wird – über die Hälfte der Jubiläums-Coaches werfen das Handtuch.

Diese Coaches legen eine "The Voice"-Pause ein

Zwar konnten Samu Haber und Rea Garvey mit ihrer Kandidatin Paula Dalla Corte und dem Song "Someone Better" den Sieg einheimsen, wiederholen werden sie das 2021 aber nicht. Sie verabschieden sich vorerst von der Castingshow, die auf ProSieben und Sat.1 ausgestrahlt wird.

Samu Haber und Rea Garvey: Wie kann man sie nicht mögen?
Samu Haber und Rea Garvey gewannen die zehnte Staffel von "The Voice".Bild: ProSieben/Richard Hübner

Ihnen folgen außerdem Sängerin Yvonne Catterfeld und die Silbermond-Frontfrau Stefanie Kloß. Beständige Coaches bleiben für die diesjährige Staffel demnach nur Nico Santos, der 2020 seine Premiere als vollwertiger "The Voice"-Juror feierte und Mark Forster. Der "194 Länder"-Interpret ist bereits seit vier Jahren Coach, gewann mit seinen Show-Schützlingen aber noch nie. Zumindest mit den Erwachsenen, bei "The Voice Kids" klappte es zweimal.

Wer die vier Coaches ersetzen wird, ist derzeit noch unklar – ProSieben und Sat.1 wollen die Juroren-Neuerungen erst zum Start der Show-Aufzeichnungen im Sommer verkünden, wie es nun in einer offiziellen Pressemitteilungen der Sender hieß.

Senderchef deutet Rückkehrmöglichkeit an

Senderchef Daniel Rosemann kommentierte die Abgänge ebenfalls in der Mitteilung. Zunächst bedankte er sich beim Coach-Quartett: "Danke, dass ihr uns so viele grandiose Momente in der 'The Voice of Germany'-Jubiläumsstaffel beschert habt." Schließlich ließ er durchblicken, dass der Abschied bei allen nicht endgültig sein muss:

"Ihr wisst: Niemals geht man so ganz. Wer einmal zur 'Voice'-Familie gehört, ist immer wieder herzlich willkommen."

Tatsächlich finden sich unter den Juroren des Formats bereits einige Wiederholungstäter: Rea und Samu machten bereits zwei Pausen, eine haben Stefanie und Yvonne hinter sich.

Samu Haber macht großzügig Platz für neue potenzielle Gewinner

Samu Haber äußerte sich bereits zu seinem Ausstieg und verriet noch dazu interessante Details aus dem Backstage-Bereich. Auf Instagram prahlte er:

"Nachdem wir im Dezember zum zweiten Mal 'The Voice' gewonnen haben, war die Stimmung hinter der Bühne schlecht. Ich werde keine Namen nennen, aber zwei männliche Coaches haben wie Babys geheult."

Und diese beiden Coaches seien untröstlich gewesen. "Ich habe danach entschieden, dass es an der Zeit ist, dass andere gewinnen. Es macht keinen Spaß, wenn immer die Gleichen die Trophäe abstauben", gab er zu verstehen.

Außerdem müsse der gebürtige Finne nun ein größeres Regal bauen, in dem er alle seine "The Voice"-Auszeichnungen lagern kann. "Also, viel Glück an alle, die in der kommenden Staffel dabei sind. Jungs, es könnte euer Jahr werden", machte er seinen Nachfolgern Mut.

(cfl)

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