Wolfram Kons
Wolfram Kons moderierte seit 1991 die Morgenformate bei RTL.null / 26. RTL-Spendenmarathon
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RTL-Kultmoderator hört nach 31 Jahren auf: Er widmet sich neuer Aufgabe

01.03.2022, 15:30
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Seit 1991 ist Wolfram Kons bei RTL zu sehen und mittlerweile eines der bekanntesten Gesichter der deutschen TV-Landschaft. Damals fing der Moderator beim RTL-Morgenmaganzin "Guten Morgen Deutschland" an. Trotz etlicher Umbauten des Nachrichtenformats, blieb Kons dem Sender erhalten. Doch nun soll nun nach 31 Jahren Schluss sein.

Kons will bei "Guten Morgen Deutschland" aufhören und sich stattdessen einer anderen Aufgabe widmen. Das gibt RTL in einer Pressemitteilung am Dienstag bekannt. Doch Kons bleibt weiterhin beim Sender. Er will sich lediglich mehr auf seine Charity-Aufgabe bei der "Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V." konzentrieren.

Er leitet bereits seit 2005 die gesamten Wohltätigkeits-Aktivitäten des Senders – auch der jährliche Spendenmarathon, der in Form einer Sondersendung live bei RTL übertragen wird, gehört zu seinen Hauptaufgaben.

Wolfram Kons bleibt RTL erhalten

Seine Charity-Aufgaben will RTL nun deutlich ausbauen, deswegen wird Kons wohl in Zukunft weniger Zeit haben, für die Morgenformate vor der Kamera zu stehen. Doch Zuschauer müssen auf den Moderator nicht verzichten: Kons soll stattdessen bei RTL regelmäßig über die Aktivitäten der Stiftung berichten. Allerdings: Dem TV-Magazin "Inside Art", das Kons auf Ntv moderiert, bleibt er erhalten.

Wolfram Kons sagt selbst dazu: "Die Hilfe für Kinder in Deutschland und der Welt war und ist eine absolute Herzensangelegenheit für mich. Es macht mich stolz, dass wir dieses Engagement nun weiter ausbauen." Nie seien Solidarität und Zusammenhalt wichtiger als heute – vor allem mit Blick auf die Ukraine, sagt er weiter. "Ich freue mich jetzt sehr auf die neuen, erweiterten Aufgaben und ehrlich gesagt auch darauf, mal ein bisschen länger schlafen zu können."

"Guten Morgen Deutschland" steht vor Veränderungen

Mit seinem Abgang ändert sich jedoch wieder einiges bei RTL. Denn "Guten Morgen Deutschland" wird es in der Form dann nicht mehr geben. Stattdessen wird es durch die Formate "Punkt 6", "Punkt 7" und Punkt 8" ersetzt. Das sei laut "DWDL" eine Reaktion auf die schlechten Einschaltquoten, die das Morgenmagazin gegenüber seiner Konkurrenz, dem "Sat.1 Frühstücksfernsehen" verzeichnet.

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