Jimmy Donaldson, bekannt als MrBeast, hat mit 456 Teilnehmern die Prüfungen aus "Squid Game" nachgespielt.
Jimmy Donaldson, bekannt als MrBeast, hat mit 456 Teilnehmern die Prüfungen aus "Squid Game" nachgespielt.bild: screenshot youtube / mrbeast

Youtuber veranstaltet eigenes "Squid Game" und geht damit viral

25.11.2021, 18:05

Das südkoreanische Drama "Squid Game" ist innerhalb weniger Wochen zur erfolgreichsten Netflix-Serie aller Zeiten geworden: Mehr als 142 Millionen Accounts haben bei den brutalen Spielen eingeschaltet. Darum geht's: 456 hochverschuldete Menschen treten in scheinbar harmlosen Kinderspielen gegeneinander an. Zu gewinnen gibt es ein Preisgeld in Höhe von 46 Milliarden Won, was umgerechnet ungefähr 33 Millionen Euro entspricht. Der Haken: Wer verliert, oder die Aufgaben nicht in der vorgegebenen Zeit lösen kann, wird getötet.

"Squid Game" löste schnell einen globalen Hype aus: Kinder spielten die Spiele auf dem Schulhof nach und die Trainingsanzüge der Teilnehmer sowie die roten Overalls der Wärter wurden zu beliebten Halloween-Gruppenkostümen.

Nun hat Youtuber MrBeast, der über 76 Millionen Abonennten hat, sein eigenes "Squid Game" veranstaltet. Auch er lud 456 Teilnehmer ein, um motiviert durch einen beträchtlichen Geldbetrag gegeneinander anzutreten: Der Sieger durfte mit 456.000 Dollar nach Hause gehen und die Verlierer mussten natürlich nicht sterben. Die Sets waren dabei denen der Netflix-Serie haargenau nachempfunden – mit mehr Sicherheitsvorkehrungen natürlich.

In kurzweiligen 26 Minuten werden alle sechs Spielrunden aus der Serie absolviert. Gekostet haben soll das aufwändig produzierte Video 3,5 Millionen Dollar – gesponsert wurde das Ganze von einem Hersteller für ein Mobile Game.

Die Sets sehen fast aus wie in der Netflix-Serie.
Die Sets sehen fast aus wie in der Netflix-Serie.bild: screenshot youtube / mrbeast

Das erste Spiel, "Rotes Licht, grünes Licht" ist fast eins zu eins aus der Serie übernommen. Der Unterschied: Statt der Roboterpuppe übernimmt MrBeast selbst die Ansagen und statt einer Bewegungserkennung kontrollieren die Wärter in den roten Overalls, wer sich nach "rotes Licht" noch bewegt. Das zweite Spiel läuft ebenfalls wie im Netflix-Original ab. Es gibt jedoch die sinnvolle Veränderung, dass die Kandidaten vorher nicht sehen, welche Keksform sie bekommen.

Wie auch bei "Squid Game" zerbricht der Keks bei vielen der Teilnehmer. Immerhin: Wer bis in die zweite Runde gekommen ist, darf 2000 Dollar mit nach Hause nehmen, selbst wenn man es nicht geschafft haben sollte, die Form aus den Dalgona-Keksen zu lösen. 142 Menschen schafften es bis dahin. MrBeast gibt den Kandidaten daraufhin die Möglichkeit, sofort zu gehen und 4000 Dollar zu kassieren. Dieses Angebot nehmen immerhin 22 Leute an.

Übrig bleiben 120 Teilnehmer, die daraufhin in Teams von zehn Leuten im Tauziehen gegeneinander antreten. Wie in der Serie "überlebt" daraufhin die Hälfte das Spiel. In der nächsten Herausfoderung, dem Murmelspiel, dürfen die Teilnehmer sich ihren Partner beziehungsweise Gegner nicht frei aussuchen, sondern müssen gegen ihren "besten Freund" antreten. Wieder wird – wie im Original, die Hälfte der Kandidaten eliminiert.

Nach dem Glasbrücken-Spiel bleiben schließlich noch sechs Teilnehmer – alles Männer – übrig, die im Finale gegeneinander antreten. Statt dem Tintenfischspiel steht jedoch "Reise nach Jerusalem" auf dem Plan. Am Ende gibt es einen klaren Gewinner und auch der Zweitplatzierte erhält einen großzügigen Trostpreis: 10.000 Dollar.

In den Kommentaren unter dem Video geht es vor allem darum, wie beeindruckend die Sets aus der originalen Serie nachgebaut wurden. Immerhin entsprach das Budget von 3,5 Millionen Dollar zirka einem Siebtel der Kosten für "Squid Game".

Hier könnt ihr das echte "Squid Game" anschauen:

(si)

Baby und dann gleich Megatour? Für Helene offenbar kein Problem: "Sie kriegt alles hin, was sie sich in den Kopf gesetzt hat"

In wenigen Wochen wird Sängerin Helene Fischer das erste Mal Mutter. Zusammen mit ihrem Lebensgefährten Thomas Seitel, der früher einer der Akrobaten auf ihrer Tour war. Bei der Neuauflage von "Wetten dass...?" vor einigen Wochen zeigte sich Deutschlands bekannteste Schlagersängerin schon mit Babybauch. Noch ist das Kind nicht da, doch schon jetzt hat die 37-Jährige für die Zeit nach der Geburt ambitionierte Ziele.

Zur Story