Trump lässt Importzölle auf Autos prüfen – das hätte auch Folgen für Deutschland

Die US-Regierung überlegt, Auto-Importe aus der EU mit Strafzöllen von bis zu 25 Prozent zu belegen. Der Vorschlag dürfte auf heftigen Widerstand stoßen – vor allem bei deutschen Autoherstellern.

Zuvor hatte das "Wall Street Journal" (WSJ) berichtet, dass neue Importzölle auf Autos bis zu 25 Prozent betragen könnten. Der Plan befinde sich aber noch in einem frühen Stadium und dürfte auf deutlichen Widerstand von diversen Interessengruppen und ausländischen Handelspartnern stoßen.

Sollte Trump Importzölle auf Autos aus der EU tatsächlich einführen, wären vor allem die großen deutschen Automobilunternehmen betroffen.

Ein hochrangiger Regierungsvertreter sagte später, dass Trump eine Untersuchung in einem sogenannten Verfahren nach Kapitel 232 erwäge. Diese hat die Frage zum Gegenstand, ob die Autoimporte aus dem Ausland die nationale Sicherheit der USA gefährden. Mit Gefahr für die nationale Sicherheit hatte Trump die Importzölle auf Stahl und Aluminium von 25 Prozent und zehn begründet, von denen die EU noch bis 1. Juni ausgenommen sind.

Deutschland will sich nicht unter Druck setzen lassen

Bundesaußenminister Heiko Maas sagte nach einem Treffen mit seinem US-Amtskollegen Mike Pompeo am Mittwoch in Washington, Deutschland und die EU würden sich "in keinster Weise" mit dem Weg abfinden, den die USA eingeschlagen hätten. Über die Handelsfragen könne durchaus miteinander geredet werden. Dies könne aber nicht unter der Androhung von Strafzöllen geschehen.

(pb/rtr)

Richtig, Heiko Maas war in Washington. Lief aber nicht so richtig gut

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