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Warmer Tee, Alu-Deo, Lüften? Was gegen Hitze hilft – und was du lassen solltest

Die Hitze hat uns fest im Griff und alle suchen verzweifelt nach Abkühlung. In diesen Tagen, in denen das Thermometer bis an die 30-Grad-Marke klettert, werden wieder etliche Tipps herumgereicht, was gegen die Hitze hilft und was man unbedingt lassen sollte. Doch was davon stimmt überhaupt? Wir geben Tipps zur Abkühlung an heißen Tagen.

Quäl dich nicht mit warmen Getränken ab

Auch schon mal gehört, dass du kein kaltes Wasser trinken sollst, wenn es heiß ist? Dass der Körper das Getränk erst aufwärmen muss, weil er es sonst nicht vernünftig aufnehmen kann? Und das verbraucht angeblich unnötig Energie und stört die Verdauung? Darüber streiten Experten (Spiegel Online). Stichhaltige Beweise, dass kaltes Wasser wirklich schlechter sein soll in der Hitze, gibt es aber nicht.

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Grundsätzlich gilt: Der Körper kühlt sich nicht mit Hilfe von Getränken ab, sondern über den Schweiß. Deshalb kann es schon helfen, warmes (nicht heißes!) zu trinken, um die Schweißproduktion sozusagen von innen anzukurbeln. Aber dann schwitzt du halt.

Und sei mal ehrlich: Draußen sind 35 Grad – worauf hast du wirklich Lust? Auf lauwarmen Tee oder auf kaltes Wasser? Bevor du dich mit warmen Getränken abquälst, obwohl dir gar nicht danach ist, trink kaltes Wasser. Am wichtigsten ist, dass du hydriert bleibst (Safety and Health at Work).

Schmier dir kein Metall unter die Arme

Deos mit Aluminium- oder Silberpartikeln sind ziemlich effektive Schweißblocker, denn sie verschließen vorübergehend die Poren, sodass Schweiß zurückgehalten wird. Ob die Metalle gesundheitsschädlich sind, ist noch nicht sicher nachgewiesen. Experten sind trotzdem wachsam.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung mahnt beispielsweise, dass wir schon ziemlich viel Aluminium über die Nahrung aufnehmen. Wer täglich Aluminium-Deo benutzt, überschreitet die als unbedenklich geltenden Grenzwerte. Ob das Metall wirklich schwere Krankheiten wie Brustkrebs oder Alzheimer begünstigt, ist umstritten.

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Was Silber anrichtet, ist nur in Teilen klar. Der Stoff wirkt antimikrobiell. Das heißt, er tötet Bakterien ab. Deshalb kommt er auch in Krankenhäusern zum Einsatz. Schmierst du ihn dir regelmäßig auf die Haut, können Bakterien resistent gegen Silber werden. Im Fall einer Infektion gibt es dann ein Mittel weniger, mit dem sich die Keime bekämpfen lassen. Auch befürchten Experten, dass Silber deine Zellen schädigt und die Fortpflanzung beeinträchtigen könnte (Welt).

Lass nicht den ganzen Tag die Fenster offen

Vielleicht hast du die Hoffnung, dass ein bisschen Wind durch dein Zimmer weht, wenn du die Fenster schön weit aufreißt. Aber selbst wenn der Durchzug kommt, kühl wird es dadurch nicht. Im Gegenteil: Die warme Luft wandert durch alle Räume und heizt die Bude richtig auf.

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Besser ist, abends, nachts und morgens zu lüften – und die Fenster zu schließen, wenn du das Haus verlässt. Was auch hilft: Helle Vorhänge oder Jalousien, am besten schützen Rollläden oder Fensterläden, die die Fenster von außen abschirmen.

Hilf Tieren

Viele stellen jetzt Wasserschalen raus, damit Vögel, Mäuse und andere Wildtiere etwas zu trinken finden – sehr gut. Am besten einen schattigen Platz für die Tränke finden. So verdunstet das Wasser nicht gleich wieder und Tiere müssen nicht in der prallen Sonne sitzen, um zu trinken.

Wer auch Durst hat, aber ertrinken kann, wenn das Wasser zu tief ist, sind Insekten. Um ihnen zu helfen, kannst du mit einfachen Mitteln eine Insektentränke bauen.

Du brauchst:

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Leg die Steine/Murmeln in die Schale und füll Wasser hinein. Die Steine oder Murmeln sollten noch zur Hälfte aus dem Wasser schauen. Jetzt können Bienen, Hummeln, Käfer und Co. auf den kleinen "Felsen" landen und sich mit Wasser versorgen (NABU).

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