Wissen
Bild

Nein ihm fehlt nichts, diese Fischart sieht so aus. screenshot: facebook/linette grzelak

Wow! Angler entdecken Mondfisch an der australischen Küste

In Australien wurde ein riesiger Mondfisch an die Küste gespült. Passanten entdeckten das Tier an der Mündung des Murray River im Süden des Landes. Eine Frau dokumentierte den Fund und postete beeindruckende Bilder auf Facebook.

"Mein Partner war mit Arbeitskollegen unterwegs und dachte zuerst, es wären Reste eines Schiffwracks."

Linette Grzelak guardian

Kann das echt sein?

Mondfische sind die schwersten Knochenfische der Welt. Sie können so viel wiegen wie ein Kleinwagen. Normalerweise leben sie in 500 Meter Tiefe und tauchen regelmäßig an die Wasseroberfläche, um Sonne zu tanken. Deshalb heißen sie im Englischen "Sunfish".

Das in Australien gefundene Exemplar war zweieinhalb Meter lang und ist für die Art nur von mittlerer Größe, wie Experte Ralph Foster gegenüber dem australischen "Guardian" verriet. Mondfische können bis zu 3,5 Meter lang werden.

Warum das Tier an die australische Küste gespült wurde, ist unklar. Experten vermuten, dass es dort viele Quallen gegeben haben könnte. Diese gelten als Hauptnahrungsmittel der Fische.

Der Küstenausflug hatte für den Meeresbewohner ein trauriges Ende. Der Fisch überlebte nicht. Immerhin ist er jetzt auf Fotos verewigt und weltweit berühmt.

(so)

Die 10 witzigsten Tierfotos wurden gekrönt

Don't try this at home: Das Alligatorfoto zum Uniabschluss

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!

Interview

Naturfilmer "Die Menschheit kann nicht ständig wachsen, ohne dass sie am Ende bezahlen muss"

Aber wenigstens der Natur tut Corona gut. Das hören, lesen oder sagen wir immer wieder. Wir sehen Pinguine, die durch Kapstadt watscheln oder Delphine, die im Bosporus in Istanbul herumschwimmen und denken insgeheim: Ein Gutes hat das Virus ja doch.

Aber stimmt das wirklich? Abgesehen davon, dass es ein recht zynischer Gedanke ist, für ein hehres Ziel wie den Naturschutz einfach mal eben den Tod von bisher über 240.000 Menschen in Kauf zu nehmen, stimmt die Rechnung auch nicht ganz. Darauf …

Artikel lesen
Link zum Artikel