Koeln, Deutschland, 21.01.2019, IHF Handball WM 2019, Hauptrunde, Kroatien - Deutschland, Fabian Wiede (GER) jubelt, Torjubel nach seinem treffer ( DeFodi520 *** Koeln Germany 21 01 2019 IHF Handball WM 2019 Main Round Croatia Germany Fabian Wiede GER cheers goal cheers after his goal DeFodi520

Fabian Wiede feiert und wurde zum Man of the Match. Bild: imago sportfotodienst

Handball-WM

Wahnsinn! Deutschland besiegt Kroatien und steht im WM-Halbfinale

Die deutschen Handballer haben erstmals seit zwölf Jahren das Halbfinale bei einer WM erreicht. Die Mannschaft von Bundestrainer Christian Prokop besiegte Kroatien in ihrem zweiten Hauptrundenspiel in Köln 22:21 (11:11) und sicherte sich vorzeitig die Teilnahme an der Vorschlussrunde am Freitag in Hamburg. Im abschließenden Hauptrundenspiel gegen Europameister Spanien am Mittwoch (20.30 Uhr/ARD) geht es um den Gruppensieg.

Bester Werfer der Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) vor 19.250 Zuschauern war Fabian Wiede mit sechs Toren. Zuletzt stand das DHB-Team beim Titelgewinn 2007 bei einer WM unter den besten Vier. Durch den deutschen Sieg steht auch Titelverteidiger Frankreich im Halbfinale. Das DHB-Team hat durch den Halbfinaleinzug zudem einen Platz bei einem Qualifikationsturnier für die Olympischen Spiele 2020 sicher.

Nur Ausfall von Strobel tut weh

In der entscheidenden Phase der Heim-WM muss das Team aber auf Regisseur Martin Strobel verzichten. Der 32-Jährige vom Zweitligisten HBW Balingen-Weilstetten zog sich im Spiel laut einer ersten Diagnose einen Innenbandriss im linken Knie zu. Zudem besteht beim Europameister von 2016 der Verdacht auf einen Kreuzbandriss. Genauen Aufschluss über die Schwere der Verletzung sollen weitere eingehende Untersuchungen erbringen.

(bn/sid/dpa)

So sieht es aus, wenn Handballer im Büro arbeiten würden

Video: watson/Katharina Kücke, Marius Notter

Interview

Handball-Stars sagen WM ab – Kretzschmar mit klaren Worten

Am Mittwoch beginnt die Handball-WM in Ägypten für die deutsche Mannschaft unter ganz besonderen Umständen. Vor dem Turnier gab es viel Kritik an der Durchführung des Wettbewerbs, der erstmals mit 32 Nationen ausgetragen wird. Zwar befinden sich die Spieler vor Ort in einem abgeschirmten Bereich, der "roten Zone", doch zahlreiche deutsche Leistungsträger sagten aus Angst vor einer Corona-Infektion ab.

Im Interview mit watson spricht Stefan Kretzschmar, ehemaliger deutscher …

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