Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.
Deutsche Fans schwenken mit Fahnen auf der Tribüne. Deutschland vs. Frankreich, Vorrunde, Handball, IHF Handball Weltmeisterschaft, 15.01.19 Berlin Berlin Germany Mercedes-Benz-Arena *** German fans waving flags in the stands Germany vs France preliminary round Handball IHF Handball World Championship 15 01 19 Berlin Berlin Germany Mercedes Benz Arena Copyright: xAgentur54Gradx/xFelixxKoenigx

Bild: imago sportfotodienst (Montage: watson.de)

Interview

Dem deutschen Handball fehlt Migrationshintergrund – und das wird zum Problem

2016 gewann die Handball-Nationalmannschaft den EM-Titel – und 17 Millionen Fernsehzuschauer in Deutschland waren live dabei. Doch es wäre nicht ein deutsches Erfolgserlebnis, wenn nicht ein Miesepeter reingrätschen würde. Der Philosoph Wolfram Eilenberger stellte in seiner Kolumne „Handball: Die Alternative für Deutschland“ bei Zeit Online den Handball als rein deutsche Provinzbespaßung dar. 

„Die Handballer waren tief getroffen, weil sie in eine Richtung gerückt wurden, die sie gar nicht auf dem Schirm hatten,“ sagt Prof. Dr. Klaus Cachay, Ex-Handballer und Sportsoziologe an der Uni Bielefeld. „Es gibt bei ihnen keine Bösartigkeit. Aber sie haben dem empirischen Tatbestand schnell zugestimmt.“

Und der ist auch bei dieser WM evident. Spieler mit den Namen Uwe, Finn und Andreas zogen vor zehn Millionen TV-Zuschauern am Montag ins Halbfinale ein. In der Nationalmannschaft gibt es nur einen Spieler mit Einwanderungsbiografie: Der nachnominierte Deutsch-Kroate Tim Suton. In der Breite sieht es nicht viel besser aus. Ähnlich bei der Frauen-Nationalmannschaft, nur Xenia Smits (Belgien) und Shenia Minevskaja (Weißrussland) haben eine andere Herkunft.

Bild

Die deutsche Nationalmannschaft, eine rein biodeutsche Angelegenheit.  Bild: imago sportfotodienst

Gründe sind schnell gefunden: Handball wird meist in kleineren Städten ohne großen Migrationsanteil gespielt, er ist kein "Straßensport", sondern wird im Verein in der Halle gespielt. Außerdem gibt es bei vielen großen Migrantengruppen wie den Türken, Griechen oder Italienern keine Handball-Tradition.

Die Frage ist, ob dies als Problem überhaupt wahrgenommen wird. In vielen Kommentarspalten liest sich das so: Wenn die Ausländer keinen Handball spielen wollen, dann müssen sie nicht. Man sei ja auch ohne sie Europameister geworden.

Das Problem ist aber dennoch akut: Immer mehr Wettkampfmannschaften werden im Handball abgemeldet, weil Geld und der Nachwuchs fehlen. Selbst der konservative DFB erkannte nach Jahren des Mittelmaßes das Potenzial in ausländischen Jugendlichen und bemühte sich gezielt um sie.

Integration aus Opportunität. Aber besser als gar nichts.

Der sehr deutsche Handball ist für Cachay aber nur ein Indikator für eine Gesellschaft, die gerade einige integrationspolitische Probleme hat.

"Außerhalb der Schule sind die Kontakte zwischen Autochthonen (Menschen ohne Migrationshintergrund; Anm. d. Red.) und Menschen mit Migrationshintergund sehr gering."

Klaus Cachay

Gemeinsam mit Prof. Dr. Carmen Borggrefe von der Universität Stuttgart suchten sie nach Ursachen für die fehlende Diversität im Handball und präsentierten sie in der Studie "Weltmeister werden mit Euch! Eine Studie zum Problem der Unterrepräsentanz von Migrantinnen und Migranten im Handball". Sie erklärten uns, warum das Fehlen eines Migrationshintergrunds die Existenz des deutschen Handballs bedroht.

watson: Was sind die größten Faktoren, dass ausländische Jugendliche nicht zum Handball kommen?
Prof. Dr. Carmen Borggrefe: Wir haben geschaut, ob es Barrieren auf der Seite der Vereine und auf der Seite der Personen mit Migrationshintergrund gibt. Wenn sie die Kommunikationsmittel der Vereine ansehen, die Homepages oder die Social-Media-Kanäle, dann sieht man lauter blonde Kinder, die dort abgebildet sind. Dazu gibt es das Problem, dass Handball in geschlossenen Hallen stattfindet.

Und auf der Seite der Jugendlichen mit Migrationshintergrund?
Borggrefe: Auf der anderen Seite wird gerne angenommen, dass das Interesse am Sport auch durch das Heimatland bestimmt wird. Das Argument 'In der Türkei spielt man keinen Handball, deswegen spielen die hier lebenden Türkeistämmigen auch keinen Handball' ist etwas zu einfach.

Bild

Prof. Dr. Carmen Borggrefe und Prof. Dr. Klaus Cachay

Aber auch nicht ganz falsch, oder?
Borggrefe: Natürlich muss man sagen, dass die familiäre Konstellation wirkt. Welchen Sport schaut man gemeinsam im TV? Worüber spricht man im Freundeskreis? In den Köpfen von Menschen mit Migrationshintergrund ist Handball als deutsche Sportart konstruiert. Da stellt sich die Frage: Kann ich dort hingehen, oder verliere ich die Zugehörigkeit zu meiner eigenen Community?

Was ist denn so deutsch für die ausländischen Jugendlichen am Handball?
Borggrefe: Da werden viele Begriffe zu Rate gezogen: Authentisch, Körperlichkeit, Härte, Respekt, Disziplin. Es wird mit deutschen Tugenden gleichgesetzt. Übrigens von beiden Seiten, von den Handball-Spielern als auch von den Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Kann man dahin gehen und dann noch gleichzeitig in seiner Community verankert sein? 
Prof. Dr. Klaus Cachay: Wichtig ist auch, dass dieses Mindset zutiefst verankert ist. Da kann auch kaum noch in Worten erklärt werden: „Das und das ist mir zu deutsch“. Und auf der Seite der Autochthonen ist es auch ganz klar: Die wollen doch gar nicht.
Borggrefe: So stellt sich aber auch der Handball selber dar. Die Handball-Bundesliga hat die Kampagne „Es lebe der Sport“ gefahren, in der Fußballer als Schauspieler dargestellt werden und der Handball authentisch und körperlich.

DHB-Kampagne: "Es lebe der Sport"

abspielen

Video: YouTube/Deutscher Handballbund

Das soll die Selbstwahrnehmung der Handballer treffen, wirkt aber nach außen hin auch ausschließend.

Liegt es vielleicht auch am Rückgang der Vereinskultur in Deutschland? Wollen sich die Leute überhaupt noch an Vereine binden?
Borggrefe: Einen generellen Rückgang, was die Kinder- und Jugend-Zahlen angeht, haben wir nicht. Doch der Vergleich zum Fußball ist frappierend. Bei Unter-14-jährigen Türkischstämmigen gibt es einen Organisationsgrad von 80 Prozent, was die autochthone Bevölkerung um Längen übersteigt. Die sind noch stärker im Sportverein vertreten, nur eben nicht beim Handball oder Volleyball, sondern beim Fußball und beim Kampfsport.

Man grenzt sich also parallel zueinander ab?
Cachay: Wir haben viele Interviews an den Schulen geführt und etwas sehr interessantes festgestellt: Außerhalb der Schule sind die Kontakte zwischen Autochthonen und Menschen mit Migrationshintergrund sehr gering. Man bleibt unter sich. Das ist integrationspolitisch ein ganz bedeutsames Phänomen. Denn Integration läuft über die Mischung von Freundeskreisen.

Zurück zum Handball: Wäre eine Möglichkeit, den Sport bei Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund populärer zu machen, ihn mehr in der Schule zu unterrichten?
Cachay: Handball spielt in den Lehrplänen leider so gut wie keine Rolle.
Borggrefe: Wir erleben es kaum, dass Jugendliche über den Sportunterricht zum Handball-Verein kommen. Wenn überhaupt Handball unterrichtet wird, dann in der 8. bis 10. Klasse, wenn niemand mehr mit Handball im Verein anfängt.

Bild

Nationalspieler Moritz Preuss bringt Kindern über das Projekt "Coole Schule" Handball näher.  Bild: imago sportfotodienst

Warum wird denn Handball nicht im Sport unterrichtet?
Borggrefe: Das liegt an der Sportart selber, an den spezifischen Regeln, an den räumlichen Herausforderungen, am Körperkontakt und daran, dass die Lehrer nicht gut genug für die Sportart ausgebildet sind.
Cachay: Wir empfehlen, es über die AGs in der Schule zu versuchen. Man sollte die Vereine der ersten und zweiten Bundesliga verpflichten, solche aufzubauen.

Wie reagierte denn der Handball-Verband auf ihre Ergebnisse?
Borggrefe: Eine Reaktion ist, dass der Verband im Vorstand eine Position für Mitgliederentwicklung geschaffen hat. Die Wertigkeit hat in den vergangenen zwei Jahren zugenommen.

Was man noch nicht hat, sind konkrete Maßnahmen. Wir sind auch beim Verband dabei, und werden Veranstaltungen erproben, wie man dieses Thema in die Vereine bekommt. Ganz wichtig ist aus unserer Sicht: Man darf das Thema nicht als „interkulturelle Öffnung“ oder ähnliches benennen, weil sie dann gar keinen bekommen. „Talentgewinnung“ funktioniert da viel besser.

Warum nicht?
Borggrefe: Weil das kein Problem ist, das einen Sportverein erst mal beschäftigt. Handballvereine müssen sich um Ehrenamtliche bemühen, um Schiedsrichter, sie müssen überhaupt zusehen, dass sie den Spielbetrieb sichern. Wenn wir Vereinen das Problem erläutern, dann sagen die erst mal: Ok, stimmt. Aber es passiert nichts. Wir müssen es funktional anbinden und fragen: Wie gestaltet man Kooperationen mit Schulen?
Cachay: Man darf sich nicht täuschen lassen. Deutschland kann jetzt Weltmeister werden, das Problem bleibt aber. Die Zahl der Wettkampfmannschaften bricht gerade in einer ungeheuren Prozentzahl weg, weil immer weniger Handball spielen. Wenn zum Beispiel an meinem Forschungsstandort Bielefeld zwischen den 0- und 18-Jährigen 56 Prozent Migrationshintergrund haben, dann muss der Handball anfangen, systematisch an sie heranzutreten.

"Wenn zum Beispiel an meinem Forschungsstandort Bielefeld zwischen den 0- und 18-Jährigen 56 Prozent Migrations-hintergrund haben, dann muss der Handball anfangen systematisch an sie heranzutreten."

Klaus Cachay

Die Skandinavier, auch große Handball-Nationen mit hohem Migrationsanteil, haben ein ähnliches Problem wie wir. Dafür spielen die Franzosen mit gut zwei Dritteln Migranten und dominieren den Handball seit Jahren. Was haben die anders gemacht?
Cachay: Das liegt an einem langjährigen Prozess in der französischen Gesellschaft. Nicht, dass die nicht auch Probleme hätten, doch die Franzosen haben die Integration in ihren Sportmannschaften sehr viel früher begonnen.
Borggrefe: Wir haben keine aktuellen empirischen Daten. Es gibt Untersuchungen aus den Neunzigern, die zeigen, dass die Spitzensportler eine ganz andere Sozialstruktur haben. In Deutschland sind unter den Spitzensportlern viele Akademiker und Abiturienten und in Frankreich sind viele aus den Banlieues. In Frankreich ist das Sportsystem ohnehin viel zentralistischer organisiert. Wahrscheinlich werden darüber die Talente besser gefunden und gefördert.

Diese Sport-Stars haben die Sportart gewechselt

Mit bis zu 100 km/h ins Gesicht

abspielen

Video: watson/marius notter, katharina kücke

Hier findest du mehr zur Handball-WM:

Rote Karte, Zeitstrafen und "Schritte": Das sind die 10 wichtigsten Handball-Regeln

Link zum Artikel

"Fußball-WM ist dagegen Wellness-Urlaub" – Christian Schwarzer zur Handball-WM

Link zum Artikel

Ihr fragt, wir antworten: Gab es schon mal ein 0:0 im Handball? 

Link zum Artikel

Ihr fragt, wir antworten: Was ist eigentlich dieses Harz beim Handball?

Link zum Artikel

"Die Abwehr muss stehen! Vi-Ag-Ra!" – die wildesten Schlachtrufe von Handballern

Link zum Artikel

Dem deutschen Handball fehlt Migrationshintergrund – und das wird zum Problem

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Millionen sahen Hartz-IV-Empfänger bei "Armes Deutschland" – jetzt rechnet er mit RTL 2 ab

Link zum Artikel

"In BVB-Bayern-Wendebettwäsche geschlafen"– die lustigsten Reaktionen zum Hummels-Wechsel

Link zum Artikel

Mit diesen 4 Tipps umgehst du die langsamste Kasse im Supermarkt

Link zum Artikel

Heidi Klum postet Oben-Ohne-Video – das sagt Lena Meyer-Landrut dazu

Link zum Artikel

Sommer bei H&M: Das sind die ekligsten Dinge, die mir als Verkäuferin passiert sind

Link zum Artikel

Das deutsche Badewasser ist hervorragend – nur nicht an diesen 6 Orten

Link zum Artikel

Mats Hummels für 38 Mio. zurück zum BVB: Warum ich als Fan sauer wäre

Link zum Artikel

9 Frauen aus den Anfängen des Rock'n'Roll, die die Musikwelt auf den Kopf stellten

Link zum Artikel

Ich wollte Eltern überzeugen, dass Impfen schlecht ist – und scheiterte glücklicherweise

Link zum Artikel

"Soll ich hier den Clown machen?": Kollegah rastet wegen Schweizer Festival aus

Link zum Artikel

Aldi schafft die Kasse ab: Discounter testet wegweisendes Konzept in China

Link zum Artikel

Diese Bilder von den Protesten in Hongkong geht gerade um die Welt

Link zum Artikel

Pascal Hens gewinnt "Let's Dance", aber was viel beachtlicher ist

Link zum Artikel

Gespräch mit einem Luxus-Escort: "Die meisten Prostituierten sind unterer Mittelstand"

Link zum Artikel

Sie demontiert sich selbst: Warum ihr Görlitz-Tweet AKK so heftig um die Ohren fliegt

Link zum Artikel

"Hunderte Mio. Menschen werden betroffen sein": Klimaforscher machen dramatische Entdeckung

Link zum Artikel

Illner geht ihren Gästen mit Personal-Fragen auf die Nerven – "unsägliche Debatte"

Link zum Artikel

"Mit Neonazis mache ich mich nicht gemein" – so begründet ein Ex-AfD-Mann seinen Ausstieg

Link zum Artikel

Vera Int-Veen verurteilt Hartz-IV-Empfänger – dann erkennt sie ihren Fehler

Link zum Artikel

Ein Schrei nach Liebe: Freiwild covern Ärzte und Hosen

Link zum Artikel

"Dachte, dass das für immer ist" – Lena Meyer-Landrut spricht unter Tränen über Trennung

Link zum Artikel

So will Edeka den Drogerien Konkurrenz machen

Link zum Artikel

Rammstein: 7 (fast) unbekannte Fakten über die Band

Link zum Artikel

"Er hat die Ente gefressen": Eisbär frisst Tier vor den Augen der Zoo-Besucher

Link zum Artikel

Rammstein-Sänger soll Mann geschlagen haben – was das mutmaßliche Opfer zu dem Fall sagt

Link zum Artikel

Wegen Cathy-Hummels-Streit: Bundesregierung will Influencer-Gesetz

Link zum Artikel

Posen vorm Reaktor – Influencer machen geschmacklose Instagram-Posts in Tschernobyl

Link zum Artikel

Fotos von Helene Fischers Privat-Konzert aufgetaucht – sie zwingen sie zu handeln

Link zum Artikel

Mein Vater hat eine bipolare Störung – so war meine Kindheit

Link zum Artikel

Rock im Park: Über 130 Menschen erleiden allergische Reaktion

Link zum Artikel

Heidi veröffentlicht Chat mit Tom: Romantisch? Ganz im Gegenteil!

Link zum Artikel

Shitstorm mal anders: Zu wenige Toiletten bei Rock im Park

Link zum Artikel

Von Anime bis True Crime – diese 14 Filme und Serien kommen ab heute auf Netflix

Link zum Artikel

Sturmböen, Hagel und Starkregen: Ab Pfingstmontag geht es bergab mit dem Wetter

Link zum Artikel

Lesbisches Paar in London blutig geschlagen – weil sie sich nicht küssen wollten

Link zum Artikel

Helene Fischer macht's schon wieder – darum sind ihre Worte nur noch Heuchelei

Link zum Artikel

Kelly Family in Berlin: Warum immer noch der Hype? Eine Annäherung in 5 Akten

Link zum Artikel

Trump setzte Kopfgeld auf unschuldige Schwarze aus – jetzt melden sie sich zu Wort

Link zum Artikel

Wie beim WM-Finale 2014! Das steckt hinter der Final-Flitzerin von Madrid

Link zum Artikel

Helene Fischer und die 1-Mio-Euro-Party: Millionär bucht Star für besonderen Abend

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Comedy Roasts – Warum es gerade zum Hype wird, sich gegenseitig zu beleidigen

Liebst du jemanden, dann kannst du ihn auch beleidigen.

Aus diesem Gedanken entstand in den USA und in Großbritannien die Tradition des Roast. Ein Redner reißt Witze über jemanden, der geehrt wird. Roasting ist im angelsächsischen Raum so populär, dass sich Prominente freiwillig zur Zielscheibe von mittlerweile professionellen Roastern machen.

Auch in Deutschland ist das "Grillen" auf der Bühne mittlerweile angekommen. Der MDR produzierte bisher zwei Folgen "Comedy Roast Show" mit den …

Artikel lesen
Link zum Artikel