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bild: fc altrincham facebook/watson montage

"Kein Modestatement, sondern Überzeugung" – Regenbogentrikots für den guten Zweck

"Aus ästhetischer Sicht ist es nicht das ansprechendste Trikot, aber das ist nicht der Punkt. Wir wollen kein Modestatement setzen, sondern tun das aus Überzeugung."

Bill Waterson, Vorsitzender des FC Altrincham. telegraph.co.uk

Der englische Sechstligist FC Altrincham hat am Samstag seine übliche rot-weiß gestreifte Spielkleidung gegen Regenbogentrikots getauscht. Der Amateurclub will damit seine Unterstützung für den Kampf gegen Homophobie im Fußball ausdrücken.

Unter dem Hashtag #footbALL bewarb der Club seine Regenbogentrikot-Aktion in den Sozialen Medien.

Das Emblem des Trikotsponsors tauschte der Club außerdem gegen das Logo der Initiative "Fußball vs Homophobie – Fußball für jeden", die vor zehn Jahren ins Leben gerufen wurde und sich gegen Diskriminierungen einsetzt.

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Die Regenbogenjerseys versteigert der Club nun, die Einnahmen gehen an "The Proud Trust", eine Jugendorganisation, die sich in der LGBT-Community engagiert.

Was das Spielergebnis angeht, brachten die bunten Trikots dem FC Altrincham kein Glück: Das Heimspiel gegen Bradford endete 1:1. Doch das Sportliche stand für den Verein aus dem Ballungsraum Manchester ohnehin am Samstag nicht im Vordergrund. Bill Waterson nannte die Aktion seines Clubs "einen kleinen Moment der Fußballgeschichte". (BBC)

Außerdem sagte er:

"Fußball ist unser Nationalsport, Teil unserer Identität. Daher sollten die Menschen, die zum Fußball gehen, auch unsere nationale Demografie widerspiegeln. Und wenn es Gründe gibt, warum bestimmte Gruppen nicht zu Spielen kommen, müssen wir das ändern oder es ihnen leichter machen, zu kommen und sich nicht unwohl zu fühlen."

telegraph.co.uk

Der Februar ist in Großbritannien seit 1994 der sogenannte "LGBT History Month", erinnert an die Geschichte der Rechte der Homosexuellen und der damit verbundenen Bürgerrechtsbewegungen.

(as)

Sekundenlange Stille: Reiner Calmund kämpft in TV-Interview mit den Tränen

"Wir haben eine Prinzessin aus dem Waisenhaus adoptiert", sagt Reiner Calmund stolz. Der ehemalige Fußballfunktionär ist inzwischen 72 Jahre alt und erzählt in der Sendung "Meine Geschichte – das Leben des Reiner Calmund" auf Sky Sport News emotional von seiner Adoptivtochter Nicha.

Acht Jahre ist es mittlerweile her, dass Calmund und seine Frau Sylvia das Mädchen aus Thailand adoptiert haben. Eine Frage, die ihm Sky-Moderator Riccardo Basile dazu nun stellte, setzte Calmund jedoch sichtlich zu.

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